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14.01.2020 17:37
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Merz begrüßt Gründung der Organisation China-Brücke

Berlin (Reuters) - Der frühere Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Friedrich Merz, hat die Gründung eines Vereins zur Vertiefung der Beziehungen zu China begrüßt.

"Ich halte das nicht nur für eine gute Idee. Eigentlich ist dieser Gedanke überfällig gewesen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in einem Interview mit Reuters-TV. Merz warnte aber zugleich vor einer Gleichsetzung der neuen China-Brücke mit der Atlantik-Brücke. In den USA gebe es eine freie und offene Zivilgesellschaft, in China herrsche eine autoritäre Regierung. "Das wird eine Institution sein, die sehr stark unter staatlicher Aufsicht steht", sagte Merz über die China-Brücke, deren Vorsitzender der CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich ist[nL8N29I5I2]. Der neue Verein werde beim geplanten Aufbau von Netzwerken von Entscheidern deshalb ganz anders arbeiten müssen als die transatlantische Organisation.

Merz zeigte sich zudem skeptisch gegenüber einer Nutzung des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei[HWT.UL] beim Aufbau des deutschen 5G-Mobilfunknetzes. Europa müsse sich schnellstens von einer zu großen Abhängigkeit von Technologien aus China, aber auch aus den USA befreien. Nur vier Prozent der in Europa erhobenen digitalen Daten würden in europäischen Clouds gespeichert. Die meisten Daten lägen auf amerikanischen oder chinesischen Rechnern. Wenn er selbst beim 5G-Ausbau vor die Wahl gestellt würde, ob er eine schnellere, billigere Lösung mit hohem Risiko oder eine etwas spätere und etwas teurere, dafür aber sichere Lösung bevorzuge, würde er für die zweite Variante plädieren, sagte er mit Blick auf die mögliche Nutzung nur europäischer Anbieter wie Nokia oder Ericsson. Deutschland und die EU-Staaten entscheiden derzeit, ob sie Huawei-Produkte bei 5G nutzen wollen. Die USA fordern einen Verzicht, weil sie Spionage befürchten. Huawei hat diesen Vorwurf zurückgewiesen.

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