17.09.2021 12:58

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In China (Mondfest), Japan (Tag der Ehrung der Alten) und Südkorea (Erntedankfest) bleiben die Börsen wegen Feiertagen geschlossen.

DIENSTAG: In China (Mondfest) und Südkorea (Erntedankfest) findet feiertagsbedingt kein Handel statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE (12.56 Uhr) +++++

E-Mini-Future S&P-500 4.462,00 -0,3% +19,6%

E-Mini-Future Nasdaq-100 15.485,50 -0,2% +20,3%

Euro-Stoxx-50 4.158,56 -0,3% +17,1%

Stoxx-50 3.540,76 -0,3% +13,9%

DAX 15.607,71 -0,3% +13,8%

FTSE 7.008,77 -0,3% +8,8%

CAC 6.608,32 -0,2% +19,0%

Nikkei-225 30.500,05 +0,6% +11,1%

EUREX Stand +/- Punkte

Bund-Future 171,10% -0,33

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 72,17 72,61 -0,6% -0,44 +50,3%

Brent/ICE 75,30 75,67 -0,5% -0,37 +47,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.762,04 1.753,65 +0,5% +8,39 -7,2%

Silber (Spot) 23,02 22,98 +0,2% +0,05 -12,8%

Platin (Spot) 952,50 937,00 +1,7% +15,50 -11,0%

Kupfer-Future 4,34 4,28 +1,4% +0,06 +23,0%

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Wie schon am Vortag dürfte sich an der Wall Street auch am Freitag wenig tun. Händler verweisen auf den anstehenden großen Verfall und den im frühen Handel anstehenden Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan. Händler trauen diesem Potenzial für Kursbewegungen zu - gerade nach den zuletzt überraschend positiven Einzelhandelsumsätzen. "Die Marktstimmung ist uneinheitlich, da Anleger derzeit nicht wissen, was sie mit den jüngsten Wirtschaftsdaten und den Erwartungen an die Fed anfangen sollen", sagt Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Stärker als erwartet ausgefallene Daten schienen eher die Sorgen vor einem schnelleren Zurückfahren der Wertpapierkäufe zu bedienen als den Appetit der Bullen zu beflügeln. Auf die Stimmung schlägt weiterhin die Ausbreitung der Coronapandemie, vor allem aber die Vorgänge in China um den wankenden Immobilienriesen Evergrande.

Eli Lilly (+0,2%) profitieren leicht von der Nachricht, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA die Notfallzulassung für die Covid-19-Kombinationstherapie des Pharmaherstellers auf Personen ausgeweitet hat, die nach Kontakt mit einer erkrankten Person ein hohes Infektionsrisiko haben.

American Outdoor Brands sinken um 0,9 Prozent. Wenn die Unternehmenssteuern in den USA in dem Umfang erhöht würden wie von den Demokraten geplant, werde die Steuerquote des Herstellers von Schusswaffen und Ausrüstung für Freizeitaktivitäten in der Natur steigen, sagte Finanzvorstand Andy Fulmer.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan

September (1. Umfrage)

PROGNOSE: 72,0

zuvor: 70,3

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach einem freundlichen Start geben die Aktienmärkte die Gewinne ab. Am Mittag belastet nach Aussage aus dem Handel der Verfall der Index-Futures und der Optionen auf die europäischen Indizes. Damit nicht genug, zum großen September-Verfalltag kommt zudem der größte Umbau in der 33-jährigen Geschichte des DAX, er bildet letztmals die Kurse von 30 Unternehmen ab. Mit dem "Hexensabbat" im September findet einer der größten Verfalltage des Jahres an den internationalen Terminbörsen statt. Commerzbank legen um 2,2 Prozent zu, nachdem Cerberus Berichten zufolge an einer Übernahme des staatlichen Anteils an der Bank interessiert ist. Für Vitesco geht es nach ihrem mauen Börsendebüt am Vortag nun um 2,5 Prozent aufwärts. Unterstützung kommt von der Deutschen Bank, die die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung aufgenommen hat. Weiter aufwärts geht es mit dem Reisesektor. Nach über 3 Prozent am Vortag setzt er sich mit 1,3 Prozent Plus erneut an die Spitze der Kursgewinner unter den Sub-Indizes. Hauptreiber sind die starken britischen Airlines, die von der Aussicht auf ein Zusammenstreichen der Roten Liste coronagefährdeter Reiseziele profitieren. IAG steigen 4,2 Prozent, Ryanair um 1,2 Prozent und Tui um 4,0 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 7:50 Do, 17:40 % YTD

EUR/USD 1,1781 +0,1% 1,2096 1,2071 -3,5%

EUR/JPY 129,5484 +0,3% 132,4629 132,2888 +2,7%

EUR/CHF 1,0926 +0,1% 1,0943 1,0946 +1,1%

EUR/GBP 0,8542 +0,1% 0,8606 0,8602 -4,4%

USD/JPY 109,9645 +0,2% 109,5195 109,5875 +6,5%

GBP/USD 1,3792 -0,0% 1,4054 1,4032 +0,9%

USD/CNH offshore 6,4544 +0,0% 6,4405 6,4509 -0,7%

Bitcoin

BTC/USD 47.523,01 -0,33% 49.676,26 50.025,50 +63,6%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Zum Wochenausklang war an den Börsen keine einheitliche Tendenz auszumachen. Vielerorts verhinderten Konjunktursorgen eine Erholung von den jüngsten Kursverlusten. Überraschend starke US-Einzelhandelsdaten hellten die Stimmung nicht auf, weil sie zugleich Inflationsspekulationen schürten. Zur Zurückhaltung in Asien trug bei, dass viele Börsen der Region vor einem langen Feiertagswochenende stehen. Der japanische Aktienmarkt habe von der Hoffnung auf weitere Wirtschaftsstimuli profitiert, hieß es. Nippon Steel fielen um rund 6 Prozent, nachdem der Stahlkonzern die Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung angekündigt hatte. In Schanghai schafften die Kurse kurz vor Handelsschuss den Dreh ins Plus, doch lasteten noch immer die schwachen chinesischen Konjunkturdaten vom Mittwoch, die Zweifel am Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geweckt hatten. Dagegen machte der HSI in Hongkong nach der Verlustserie der vergangenen Tage im späten Handel 0,6 Prozent gut. Die Titel des schwer angeschlagenen Immobilienrieses China Evergrande standen auch am Freitag unter Druck, zeitweise verloren die Titel fast 12 Prozent. Aktien der vier größten chinesischen Banken, die auch von einem Evergrande-Zahlungsausfall betroffen sein könnten, verbuchten moderatere Verluste, hatten aber ebenfalls am Vortag schon Abgaben verzeichnet. China pumpte Geld ins Bankensystem. Fallende Rohstoffpreise drückten den australischen Aktienmarkt. Rohstoffwerte verloren im Schnitt 4 Prozent, belastet vor allem vom Rückgang der Eisenerzpreise. Fortescue brachen um 11 Prozent ein, nachdem die UBS die Aktie zum Verkauf empfohlen hatte. BHP und Rio Tinto verbilligten sich um 3,7 und 4,7 Prozent. Der südkoreanische Aktienmarkt schloss etwas fester. Berichte, dass Korean Air Lines (plus 2,7 Prozent) im Oktober den Kerosinzuschlag auf internationalen Flügen senken wolle, gaben Auftrieb. An ihrem ersten Handelstag sprang die Aktie des Werftbetreibers Hyundai Heavy Industries um 86 Prozent.

+++++ CREDIT +++++

Praktisch unverändert zeigen sich die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen. Angesichts des großen Verfalltages an den internationalen Aktien-Terminmärkten und den zahlreichen Indexänderungen in vielen europäischen Indizes warte der Markt ab. Allerdings betont ein Händler, dass bereits diese stabilen Notierungen eine Leistung seien, denn es gebe weiter eine Angebotsschwemme am Anleihemarkt unterzubringen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

INFINEON

Der Halbleiterkonzern Infineon rechnet in seinem neuen Werk in Villach mit höheren Erlösen als ursprünglich geplant. Wenn in vier bis fünf Jahren die Anlagen unter Vollauslastung laufen, sei mit rund 2 Milliarden Euro zusätzlichen Umsatzvolumen jährlich zu rechnen. Bislang galt ein Umsatzpotenzial von jährlich 1,8 Milliarden Euro.

BIOTEST/GRIFOLS

Die Biotest AG steht vor dem Verkauf nach Spanien. Die Grifols SA aus Barcelona kündigte an, den Aktionären des Biopharmaunternehmens aus Dreieich bei Frankfurt ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Mit dem größten Aktionär Tiancheng International aus Hongkong habe man bereits einen Aktienkaufvertrag über dessen sämtliche Aktien an Biotest geschlossen.

TRANS-O-FLEX

Die Logistikgruppe Trans-o-flex Express GmbH will sich mit einem Börsengang die nötigen Mittel für Expansion und Ausweitung ihres Geschäfts beschaffen. Mindestens 130 Millionen Euro brutto will das Unternehmen aus Weinheim dabei einsammeln. Vorgesehen ist die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien.

AIRBUS

Mit Rücksicht auf die großen Herausforderungen als Chef des neuen Autokonzerns Stellantis wird sich Carlos Tavares im nächsten Jahr aus dem Verwaltungsrat des Flugzeugbauers Airbus zurückziehen. In einer Mitteilung des Opel-Mutterkonzerns heißt es, Tavares wolle "sich voll und ganz der Aufgabe zu widmen, Stellantis gemeinsam mit dem Führungsteam in dieser kritischen Transformationsphase in der Automobilindustrie zum Erfolg zu führen". Deshalb werde der Manager zum Ende seiner zweiten Amtszeit aus dem Airbus-Board ausscheiden.

CIMIC

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 06:59 ET (10:59 GMT)

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