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24.08.2018 13:10
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

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Während die Aktienmärkte noch im Sommerloch vor sich herdümpeln, kommt die Primärmarktaktivität an den Kreditmärkten langsam in Fahrt. Unter anderem sind zuletzt BMW, Daimler und Deutsche Bank an den Markt gegangen. Die Orderbücher suggerieren zwar eine robuste Nachfrage, jedoch kein starkes bullisches Sentiment, so die Commerzbank.

Solange sich die Stimmung nicht verschlechtere, könnten die Primärmärkte ihre ungewöhnlich frühe Rückkehr aus der Sommerpause in den kommenden Tagen fortsetzen. In der Pipeline sei bereits eine mehrtranchige Emission von Elia Systems. Tendenziell dürften sich die Spreads weiter einengen, auch wenn sich die Risikoprämien am Freitag wenig verändert präsentieren.

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Siemens dementiert Abbau von 20.000 Stellen

Der Siemens-Konzern ist einem Medienbericht entgegengetreten, wonach im Zuge des geplanten Umbaus konzernweit 20.000 Stellen in Zentralfunktionen gestrichen werden könnten. Die genannte Zahl sei nicht nachvollziehbar, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Stellungnahme. Das Manager Magazin hatte am Donnerstag berichtet, Siemens-Chef Joe Kaeser habe einen Abbau in dieser Größenordnung kürzlich bei einer Roadshow im Gespräch mit einzelnen Investoren ins Spiel gebracht. Äußerungen "in dieser Form" habe es "nicht gegeben", erklärte Siemens jetzt.

Deutsche Bank beteiligt sich an US-Startup Modopayments

Die Deutsche Bank stärkt ihr Zahlungsverkehrsgeschäft. Wie das Institut mitteilte, hat es sich an der amerikanischen Modopayments beteiligt, ein nach Angaben der Deutschen Bank führendes Unternehmen bei der Abwicklung mobiler Zahlungen. Finanzielle Details nannte der DAX-Konzern nicht. Die Deutsche Bank nutzt die Technologie von Modo, um ihr Geschäft im Bereich digitaler Business-to-Business (B2B) - und Business-to-Consumer (B2C)-Zahlungen zu erweitern. Sie kann dadurch Zahlungen auf Nichtbanken-Plattformen wie Alipay, Paypal, M-Pesa und Wechat abwickeln, etwa an sogenannte Mobile Wallets, mobile Geldbörsen.

Bayer bekommt EU-Zulassung für Xarelto zur vaskulären Prophylaxe

Bayers Blutverdünner Xarelto kann in der Europäischen Union bei Hochrisikopatienten künftig zur Prävention gegen Herzinfarkte und Schlaganfälle eingesetzt werden. Die EU-Kommission genehmigte eine Dosierung in Kombination mit dem Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure und folgte damit einer Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelbehörde EMA. Bayer kündigte an, Xarelto in der neuen Indikation zunächst in Deutschland einzuführen.

Übernahmeofferte für VTG gestartet

Das Übernahmeangebot für den Schienenlogistiker VTG läuft bis Anfang November. Morgan Stanley Infrastructure Partners hat über ihre Beteiligungsgesellschaft Warwick die Angebotsunterlage veröffentlicht. Bis zum 2. November 2018 um 24:00 Uhr können die VTG-Aktionäre ihre Anteile zu 53,00 Euro das Stück andienen, wie die Gesellschaft mitteilte. Eine Mindestannahmeschwelle gibt es nicht. Der VTG-Vorstand hat das Angebot als nicht ausreichend bezeichnet.

Dembele und Aubameyang lassen bei Borussia die Kasse klingeln

Borussia Dortmund hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 dank sprudelnder Transfergeschäfte und steigender Werbeeinnahmen den Gewinn kräftig erhöht und einen Rekordumsatz verbucht. Allerdings bekommen die Aktionäre keine höhere Dividende, diese bleibt bei 6 Cent. Finanzvorstand Thomas Treß hatte erst vor einigen Tagen gesagt, keinen Bonus an die Aktionäre auszuschütten. Der Verein wolle vielmehr in Spieler investieren, ohne neue Schulden zu machen.

CTS bezeichnet Auswirkungen aus Ticket-Urteil als moderat

CTS Eventim hat die finanziellen Auswirkungen aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom Donnerstag als "moderat" bezeichnet. Der Entscheid betreffe "lediglich" jene Ticketbuchungen, für die im deutschen Webshop eine sogenannte Gebühr zum Selbstausdrucken von Tickets von 2,50 Euro fällig werde, so das Unternehmen. Diese Gebühr werde pro Bestellung erhoben, nicht pro Ticket.

Constantin Medien erwirbt Mehrheit an Sportberatungsagentur

Constantin Medien baut ihr Geschäft mit einer Sportberatungsagentur aus. Über das Tochterunternehmen Constantin Sport Holding GmbH sei die Mehrheit an der Match IQ GmbH übernommen worden, teilte das Unternehmen aus Ismaning mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. "Dank der Erweiterung unseres Leistungsspektrums können wir Partnern und Kunden künftig sämtliche Dienstleistungen im Sportbereich anbieten - und so neue Erlösfelder in der Kreation, Organisation, Medialisierung und Vermarktung von Events schaffen", sagte Vorstandsvorsitzender Olaf Schröder.

Instone Real Estate verringert Verlust deutlich

Das Immobilienunternehmen Instone Real Estate hat den Verlust im ersten Halbjahr nach einem besseren zweiten Quartal deutlich verringert. Wie Instone mitteilte, liegt der Fehlbetrag nach Steuern in den sechs Monaten bei 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch ein Minus von 18,6 Millionen Euro ausgewiesen. Im ersten Quartal 2018 lag der Fehlbetrag bei 7,0 Millionen Euro. Separate Angaben zum zweiten Quartal macht das Unternehmen nicht.

ABB erwägt Verkauf von Sparte Power-Grid - Agentur

Die schweizerische ABB soll einem Medienbericht zufolge nun doch einen Verkauf ihres Geschäftes mit Stromnetzen (Power Grid) erwägen. Dank der steigenden Bewertungen für den Bereich sprächen die Schweizer mit Beratern über Optionen für Power Grid, berichtet die Agentur Bloomberg und beruft sich auf Aussagen von mit der Sache vertrauten Personen. Die Bewertung der Division soll sich nach Produktivitäts- und Margengewinnen auf etwa 10,2 Milliarden US-Dollar erhöht haben. Das wäre in etwa ein Fünftel der gesamten Marktkapitalisierung des Energie- und Automatisierungstechnikkonzerns aus Zürich. Die Gesellschaft würde bei einer Veräußerung den Forderungen des Großaktionärs Cevian Capital nachkommen.

Ticketvermarkter Eventbrite treibt Pläne für Börsengang voran

Der US-Ticketvermarkter Eventbrite treibt seine Pläne für den Gang auf das Börsenparkett voran. Wie aus einer Eingabe hervorgeht, will das Unternehmen bei einem Börsengang bis zu 200 Millionen US-Dollar erlösen. Das ist aber nur eine erste Angabe zur Berechnung von Gebühren, die sich häufig ändert. Die Eventbrite Inc, die auch in Europa aktiv ist, will mit den Einnahmen aus einem Börsengang unter anderem Schulden zurückzahlen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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