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12.11.2018 13:20
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

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Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck plant ein Kompetenzzentrum für Innovationen in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Guangzhou. Der sogenannte "Innovation Hub" soll im September 2019 eröffnet werden, wie der Konzern mitteilte. "China ist ein bedeutender Hotspot für Innovationen und einer unserer wichtigsten Wachstumsmärkte", sagte Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Performance Materials.

Infineon kauft mit Dresdner Start-up Dünnschichttechnologie ein

Infineon Technologies übernimmt für 124 Millionen Euro das Dresdner Start-up Siltectra GmbH. Das Unternehmen hat ein innovatives Verfahren entwickelt, mit dem sich die Zahl der Chips aus einem Wafer verdoppeln lässt. Haupteigner ist der Wagniskapitalgeber MIG Fonds.

Hannover-Rück-Vorstand Jürgen Gräber gestorben

Die Hannover Rück SE verliert einen Vorstand. Das langjährige Vorstandsmitglied Jürgen Gräber sei am 9. November im Alter von 62 Jahren plötzlich und völlig unerwartet verstorben, teilte das Unternehmen mit. "Für mehr als 37 Jahre war die erfolgreiche Entwicklung der Hannover Rück eng mit Jürgen Gräbers Namen verbunden, deren treibende Kraft er war", wird Vorstandsvorsitzender Ulrich Wallin in einer Mitteilung zitiert.

Nach Eingliederung bei Eon wird der Name Innogy verschwinden

Nach der Eingliederung wesentlicher Teile des Energieversorgers Innogy in den Konkurrenten Eon wird auch der Unternehmensname untergehen. "Das neue Unternehmen wird den Namen Eon beibehalten", teilte Eon mit. Damit sind alle Planspiele erledigt, wonach die Marke Innogy erhalten bleiben könnte.

LBBW sieht sich nach neun Monaten weiter auf Kurs

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sieht sich nach neun Monaten weiterhin auf Kurs, ihr Jahresziel zu erreichen. Die LBBW plant demnach für 2018 unverändert mit einem Vorsteuergewinn im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Von Januar bis September legte das Ergebnis vor Steuern um 9 Millionen auf 457 Millionen Euro zu. Nach Steuern verdiente die LBBW mit 340 Millionen Euro 20 Millionen mehr als vor einem Jahr. Alle vier operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis.

Hella verkauft norwegisches Großhandelsgeschäft an Aurelius

Der Autozulieferer Hella hat die Trennung von seinem Großhandelsgeschäft mit einer Veräußerung in Skandinavien abgeschlossen. Wie das MDAX-Unternehmen mitteilte, übernimmt die Beteiligungsgesellschaft Aurelius die norwegische Tochter Hellanor. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden.

Veranstaltungsgeschäft schiebt Umsatz von CTS Eventim an

Der Ticketvermarkter CTS Eventim hat in den ersten neun Monaten von einem starken Veranstaltungsgeschäft profitiert. Umsatz und Ergebnis legten deutlich zu. Für das Gesamtjahr sieht sich das MDAX-Unternehmen auf Kurs.

Cancom bestätigt nach guten Drittquartal Ausblick

Der IT-Spezialist Cancom hat im dritten Quartal das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Die Jahresprognose bestätigte der im TecDAX notierte Konzern. "Unsere aktuelle positive Dynamik wird sicher auch im Jahresergebnis 2018 sichtbar sein", sagte CEO Thomas Volk laut der Mitteilung. Cancom will 2018 die Finanzkennzahlen im Konzern und in den Segmenten jeweils "deutlich" im Vergleich zum Vorjahr steigern, bezogen auf das organische Wachstum und ohne Bereinigungen.

Opel scheitert mit Eilantrag gegen Zwangsrückruf des Kraftfahrt-Bundesamtes

Der Autobauer Opel ist im Streit mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) über den Rückruf von fast 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit einem Eilantrag gescheitert. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig erklärte, es gebe "schwerwiegende Anhaltspunkte dafür", dass die Auffassung des KBA zutreffend sei. Ein schnelles Handeln zur Verbesserung der Luftqualität sei "angesichts der hohen Bedeutung der betroffenen Rechtsgüter" Umwelt und Gesundheit notwendig.

Dürre und Flaute zwingen ENBW zu Gewinnwarnung bei Erneuerbaren

Wegen der extremen Trockenheit in den Sommermonaten gepaart mit ausgeprägter Windschwäche hat der Energieversorger ENBW sein Gewinnziel für die Sparte Erneuerbare Energien senken müssen. Wie das Unternehmen mit der Vorlage der Neunmonatszahlen mitteilte, könnte in dem Bereich unter dem Strich sogar weniger verdient werden. Der Vorstand peilt im Gesamtjahr nun einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Segments in der Spanne von minus 10 bis plus 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Bisher hatte das Ziel auf einen satten Zuwachs von 10 bis 20 Prozent gelautet.

ENBW pocht auf Entschädigung im Falle eines erzwungenen Kohle-Ausstiegs

Der Stromkonzern ENBW besteht auf Entschädigungen, sollte seine Kohlekraftwerke aus Klimaschutzgründen zwangsweise stillgelegt werden. "Wenn man gezwungen wird, etwas Wirtschaftliches abzuschalten, dann würde ich auch erwarten, dass man eine Entschädigung dafür bekommt", sagte Finanzvorstand Thomas Kusterer in einer Telefonkonferenz nach der Vorlage der Neunmonatszahlen. Bei der laufenden Diskussion in der Kohlekommission spielt immer wieder eine Rolle, ob in Deutschland kurzfristig Braun- und Steinkohlekraftwerke abgeschaltet werden sollten, um die Lücke zu den Klimaschutzzielen 2020 zu verkleinern.

Talanx bestätigt reduzierte Prognose 2018

Der Versicherungskonzern Talanx hat nach der außergewöhnlich hohen Schadensbelastung im Vorjahr wieder einen Gewinn im dritten Quartal erzielt. Seinen Mitte Oktober wegen des schwachen Geschäfts in der Industrieversicherung gesenkten Ausblick bestätigte der Konzern. Die Talanx AG erzielte im dritten Quartal unter dem Strich einen Gewinn von 51 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte eine hohe Schadensbelastung, vor allem wegen schwerer Hurrikane in den USA und der Karibik, Talanx einen Quartalsverlust von 19 Millionen Euro beschert. Auch in diesem Jahr machten sich Naturkatastrophen bemerkbar, die Schadensbelastung war aber weitaus niedriger als 2017. Im laufenden Jahr rechnet Talanx mit einem Gewinn von rund 700 Millionen Euro.

QSC erhöht erneut die Umsatzprognose 2018

Der Kommunikationstechnikanbieter QSC ist auch im dritten Quartal gewachsen und schraubt erneut seine Umsatzschätzung für 2018 nach oben. Die Prognose für das EBITDA und den freien Cashflow hat die Gesellschaft bekräftigt.

Diageo verkauft 19 Marken für 500 Millionen Dollar an Sazerac

Der Getränkekonzern Diageo verkauft 19 Marken für 550 Millionen US-Dollar an den US-Konkurrenten Sazerac. Den erwarteten Nettoerlös von 340 Millionen britische Pfund will die Diageo plc über ein bereits angekündigtes Aktienrückkaufprogramm an ihre Aktionäre ausschütten.

Gewerkschaft UFO setzt sich vor Gericht gegen Ryanair durch

Die Gewerkschaft UFO darf in ihren öffentlichen Äußerungen weiterhin die prekären Arbeitsbedingungen des Ryanair-Kabinenpersonals in einen Zusammenhang mit der Flugsicherheit stellen. Das Arbeitsgericht Darmstadt wies einen Antrag des irischen Billigfliegers auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen UFO zurück, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Demnach sieht das Gericht die Äußerungen vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.

Softbank kündigt Börsengang von Mobilfunktochter an

Der japanische Technologieriese Softbank hat den Börsengang seiner japanischen Mobilfunktochter angekündigt. Anbieten werde die Tochter namens Softbank Corp am 19. Dezember 1,6 Milliarden Aktien zu einem Stückpreis von 1.500 Yen, teilte der Konzern am Montag mit. Damit könnte Softbank umgerechnet 18 Milliarden Euro einnehmen - der Börsengang wäre einer der größten in der Technologiebranche überhaupt.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 12, 2018 07:21 ET (12:21 GMT)

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