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14.11.2018 13:09
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Daimler setzt weiter auf den weltgrößten Automarkt und will dort in der chinesischen Hauptstadt ein weiteres Forschungszentrum errichten. Für rund 145 Millionen Euro soll ein Research and Development Tech Center gebaut werden, teilte der DAX-Konzern mit. Nach der Ankündigung des Baus eines zweiten Autowerks in Peking wird das neue F&E-Zentrum der zweite Standort dieser Art in Peking. Eröffnet werden soll das Tech Center 2020.

Deutsche Bahn und China Railways wollen stärker kooperieren

Die Deutsche Bahn und die China Railways wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Es sei vereinbart worden, den Austausch auch auf die neuen, innovativen Bahntechnologien auszuweiten, teilte die Deutsche Bahn mit. Die beiden Gesellschaften kooperieren seit einigen Jahren.

Eon: Keine zusätzlichen Stellenstreichungen bei Innogy-Eingliederung

Eon hat Gerüchten widersprochen, wonach beim Zusammenschluss mit dem bisherigen Konkurrenten Innogy mehr als 5.000 Stellen gestrichen werden sollen. "Das kann ich komplett dementieren. Es bleibt bei der Aussage, die wir vorher getroffen haben", sagte Finanzvorstand Marc Spieker in einer Telefonkonferenz mit Journalisten nach der Vorlage der Quartalszahlen.

Eon peilt nach starken Zahlen oberen Rand der Gewinnziele an

Der Energieversorger Eon hat nach dem dritten Quartal des Jahres starke Zahlen präsentiert und strebt nun im Gesamtjahr den oberen Rand der Gewinnziele an. Der bereinigte Überschuss im Neunmonatszeitraum übertraf mit 1,2 Milliarden Euro den Vorjahreswert von 965 Millionen Euro um 25 Prozent.

Bei Merck verhageln negative Währungseffekte Gewinnprognose

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat im dritten Quartal den Gegenwind von der Währungsseite besonders scharf zu spüren bekommen. Das starke organische Umsatzwachstum wurde von negativen Währungseinflüssen gebremst, die auch auf das Ergebnis drückten, wie der DAX-Konzern mitteilte. Die Jahresprognose passte Merck deswegen an und rechnet für 2018 nun bei höheren Einnahmen mit größeren Gewinnrückgängen als bisher.

Wirecard erhöht abermals die Jahresprognose

Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat die Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Wie der DAX-Aufsteiger bei der Vorlage der endgültigen Quartalszahlen mitteilte, geht er für das laufende Jahr nun von einem EBITDA in Höhe von 550 bis 570 Millionen Euro aus. Die vor drei Monaten erhöhte Prognose hatte auf 530 bis 560 Millionen Euro gelautet. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 34,8 Prozent auf 547 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 36 Prozent auf 150 Millionen Euro. Wirecard hatte Ende Oktober bereits vorläufige Zahlen bekanntgegeben.

Bechtle bestätigt Ausblick nach Gewinnsprung, sieht aber Margendruck

Der IT-Dienstleister Bechtle ist auch im dritten Quartal dynamisch gewachsen. Der im TecDAX notierte Konzern profitierte dabei auch von der Übernahme des französischen IT-Anbieters Inmac Wstore, die im September abgeschlossen wurde. Die Jahresprognose bestätigte die Bechtle AG, warnt aber vor möglichem Margendruck.

Deutsche Wohnen verdient mehr als erwartet und wird optimistischer

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen hat in den ersten neun Monaten 2018 dank eines Mietwachstums und einer weiter niedrigen Leerstandsquote seinen Gewinn erhöht und wird für das Gesamtjahr optimistischer. Zudem rechnen die Berliner für die zweite Jahreshälfte mit einer weiteren Aufwertung ihres Portfolios um bis zu 1,5 Milliarden Euro.

Salzgitter verdient mehr als erwartet und bestätigt erhöhte Prognose

Stahlkonzern Salzgitter hat im dritten Quartal von einem Wachstum in nahezu allen Geschäftsbereichen profitiert. Umsatz und Ergebnis lagen leicht über den Erwartungen der Analysten. Die Mitte September erhöhte Prognose bestätigte der MDAX-Konzern.

MLP bestätigt Prognose nach gutem dritten Quartal

Der Finanzberater MLP hat im dritten Quartal von einem soliden Wachstum bei Provisionen profitiert. Umsatz und Gewinn legten deutlich zu. Die Prognose für das laufende Jahr bekräftigte der Konzern, der auf ein starkes Jahresendgeschäft setzt.

Zooplus schafft vor Steuern Rückkehr in Gewinnzone

Nach Verlusten im bisherigen Jahresverlauf hat die Zooplus AG im dritten Quartal wieder einen Gewinn vor Steuern erzielt. Auch die Rohmarge konnte der Online-Händler für Heimtierprodukte verbessern. Die Mitte Oktober beganntgegebenen vorläufigen Umsatzzahlen bestätigte das SDAX-Unternehmen.

Leoni setzt Fragezeichen hinter Ziele 2020

Der Autozulieferer Leoni will nach einem schwachen Quartal mit umfassenden Maßnahmen die Profitabilität verbessern und die Finanzziele auf den Prüfstand stellen. So könnte nach der Warnung für dieses Jahr auch die Prognose für 2020 wackeln: Der Ausblick für 2020 werde überprüft, sagte der neue Leoni-Chef Aldo Kamper. Konkrete Maßnahmen des "Performance- und Strategieprogramms", das mit Vorlage des Quartalsberichts am Mittwoch angekündigt wurde, sollen im Frühjahr kommuniziert werden.

Centrotec Sustainable wird beim operativen Ergebnis vorsichtiger

Die Centrotec Sustainable AG kommt operativ nicht so schnell voran wie geplant und sieht daher nun 2018 nur noch ein operatives Ergebnis am unteren Rand der leicht über dem Vorjahresniveau gesetzten Spanne von 30 bis 32 Millionen Euro. Dabei baut das Unternehmen auf eine deutliche Erholung des Heizungsgeschäfts sowie ein starkes Klima- und Lüftungsgeschäft im vierten Quartal. Der Markt für Blockheizkraftwerke sei indes angesichts gesetzlicher Unklarheiten weiter in schwacher Verfassung, stellt Centrotec fest.

Elumeo schreibt tiefrote Zahlen und warnt vor Zahlungsunfähigkeit

Der Edelsteinhändler Elumeo ist im dritten Quartal tief in die Verlustzone abgerutscht. Mit einem Restrukturierungsprogramm und einer strategischen Neuausrichtung will das Unternehmen gegensteuern. Unter anderem soll die eigene Produktion in Chanthaburi/Thailand eingestellt werden. Gleichzeitig warnt die Gesellschaft im Finanzbericht vor einer Gefährdung der Zahlungsfähigkeit.

Bei Alstom sprudeln die Aufträge und der Gewinn

Der französische Industriekonzern Alstom hat in ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 von höheren Aufträgen sowie operativen Verbesserungen profitiert und seinen Gewinn deutlich ausgeweitet. Bei dem Plan, ihre Eisenbahntechnik mit der Siemens-Zugsparte Mobility zu kombinieren, steht das grüne Licht aus Brüssel noch aus. Alstom arbeitet für die Genehmigung nach eigenen Angaben "konstruktiv" mit der EU-Kommission zusammen.

Prudential: M&G-Prudential-Abspaltung im Plan, Neugeschäft steigt

Prudential befindet sich mit der Abspaltung des Segments M&G Prudential, also des Geschäftes im Vereinigten Königreich und Europa, auf Kurs. Zudem teilte der im FTSE 100 notierte britische Versicherer und Asset Manager im Rahmen einer Investorenkonferenz mit, dass der Umsatz in den ersten neun Monaten in allen Segmenten gestiegen sei.

Geely mit erstem Absatzrückgang in China seit knapp 4 Jahren

Nach rasanten Absatzzuwächsen hat der chinesische Autohersteller Geely im Oktober das erste Verkaufsminus seit knapp vier Jahren verzeichnet. Belastet vom Handelsstreit zwischen den USA und China, der den weltgrößten Automarkt zunehmend ausbremst, sanken die Verkäufe von Geely um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit wird auch die starke Entwicklung im bisherigen Jahr gedämpft: Bis September hatte die inländische Marke der Zhejiang Geely Holding Group ein Absatzplus von 27 Prozent erzielt.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

November 14, 2018 07:10 ET (12:10 GMT)

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Pfeiffer Vacuum passt Prognose nach Quartalszahlen an. American Express meldet Gewinnsprung. Ex-Automanager Ghosn reicht Klage gegen Nissan und Mitsubishi ein. NORMA passt Jahresprognose an. Heidelberger Druck-Aktien setzen Kurseinbruch fort. AB InBev verkauft Australien-Geschäft. Munich Re erzielt Milliarden-Gewinn.

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