finanzen.net
16.07.2019 13:20
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Aroundtown hat im Rahmen seiner Kapitalerhöhung 600,6 Millionen Euro brutto erlöst, teilte der Immobilienkonzern nach Abschluss der Transaktion mit. Platziert wurden 84 Millionen neue Aktien zum Preis von 7,15 je Aktie in einem beschleunigten Bookbuilding am Montag. Den Xetra-Handel beendete die Aktie am Montag mit 7,50 Euro.

Comdirect schließt Verkauf von Ebase nach einem Jahr ab

Die Comdirect hat den Verkauf von Ebase deutlich später als erwartet abgeschlossen. Wie die Commerzbank-Tochter mitteilte, geht Ebase mit Wirkung vom Dienstag an die Londoner FNZ Group über. Comdirect hatte den vor einem Jahr für rund 154 Millionen Euro vereinbarten Verkauf ursprünglich noch 2018 abschließen wollen. Der Ergebnisbeitrag im laufenden Jahr für die Comdirect beläuft sich auf 110 Millionen Euro vor Steuern.

CRH verkauft europäisches Handelsgeschäft an Blackstone

Der irische Baustoffkonzern CRH hat nach monatelangen Bemühungen einen Käufer für sein europäisches Handelsgeschäft gefunden. Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone übernimmt den Bereich für bis zu 1,64 Milliarden Euro, wie die Iren mitteilten. CRH hofft, mit dem Schritt die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Gewinne zu steigern. Verkauft wird nun der Bereich General Builders Merchants in Europa, inklusive des Heizungs- und Sanitärgeschäfts.

Cropenergies ernennt von Graevenitz zum neuen Vorstandsmitglied

Cropenergies bekommt zum 1. Oktober einen neuen Vorstand. Fritz Georg von Graevenitz soll künftig das Ressort Beschaffung und Vertrieb leiten, teilte die Südzucker-Tochter mit. Der bisherige Vorstand für das Ressort, Michael Friedmann werde im Frühjahr 2020 in Ruhestand gehen. Von Graevenitz ist seit 2011 im Südzucker-Konzern, 2016 wurde er zum Leiter Revision und Compliance ernannt.

Ex-Minister und -Evonik-Chef Müller verstorben

Nach schwerer Krankheit ist Werner Müller in der Nacht zum Dienstag im Alter von 73 Jahren in Essen verstorben. Der frühere Bundeswirtschaftsminister war lange Vorsitzender des Vorstands der RAG-Stiftung und Vorsitzender der Aufsichtsräte von Evonik und der RAG AG. Dann zwang ihn eine Krebserkrankung dazu, beruflich kürzer zu treten. Der aktuelle Evonik-Chef Christian Kullmann würdigte das Schaffen von Müller mit den Worten, der Manager habe Evonik "gegründet, geleitet und maßgeblich zu dem gemacht, was der Konzern heute ist (...) "Wir sind ihm bleibend dankbar und verneigen uns in tiefer Trauer vor seinem Lebenswerk."

Gerry Weber findet Investoren

Der insolvente Modehändler Gerry Weber hat zwei Investoren gefunden und kann damit auf den Fortbestand des Unternehmens hoffen. Bestehende Aktionäre sollen aber komplett leer ausgehen. Mit von Robus Capital und Whitebox verwalteten Fonds sei eine Investmentvereinbarung zur finanziellen Sanierung der Gesellschaft im Rahmen eines Insolvenzplans geschlossen worden, teilte Gerry Weber mit.

Streik an Schnäppchentag bei Amazon auch in den USA

Zum traditionellen Schnäppchentag beim Versandhändler Amazon sind auch in den USA Beschäftigte in den Streik getreten. Angestellte eines wichtigen Verteilzentrums im Bundesstaat Minnesota legten am Montag nach Angaben der Streikenden für eine Stunde die Arbeit nieder. Vor dem Gelände blockierten sie vorübergehend einige Lastwagen. Auf Plakaten war etwa "Wir sind Menschen, keine Roboter" zu lesen.

Atlantia in Alitalia-Rettungskonsortium berufen

Das Rettungskonsortium für die angeschlagene Fluglinie Alitalia ist um ein Mitglied reicher. Der Infrastrukturkonzern Atlantia SpA hat sich der Gruppe auf Initiative des italienischen Bahnbetreibers Ferrovie dello Stato angeschlossen. Dem Konsortium gehören überdies Delta Air Lines und das italienischen Finanzministerium an.

Bundesfinanzministerium sieht Facebook-Währung Libra kritisch - Bild

Das Bundesfinanzministerium sieht die geplante Facebook-Kryptowährung Libra einem Medienbericht zufolge kritisch und warnt vor einer möglichen Bedrohung des Euro. "Gemeinsam mit der Bundesbank" solle die Regierung jetzt prüfen, "wie eine Etablierung als echte Alternative zur staatlichen Währung verhindert werden kann", zitierte die Bild-Zeitung aus einem internen Papier des Ministeriums.

LVMH kauft sich bei Stella McCartney ein

Der französische Luxusgüterhersteller LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton bekommt einen Fuß in die Tür beim britischen Modedesignunternehmen Stella McCartney. Die Franzosen erwarben eine Minderheitsbeteiligung in nicht genannter Höhe, wie beide Unternehmen mitteilten. Details sollen erst im September genannt werden. Designerin McCartney soll die Mehrheit an ihrem Unternehmen behalten und hier auch Kreativdirektorin bleiben.

Johnson & Johnson steigert Gewinn kräftig und hebt Umsatzausblick an

Johnson & Johnson hat im zweiten Quartal über zwei Fünftel mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Den Ausblick für das Umsatzwachstum hob der Konsumgüterkonzern mit Verweis auf die Stärke des Geschäftes leicht an und bezeichnete den Umsatz im Quartal als solide. Der Nettogewinn legte im Zeitraum April bis Juni auf 5,61 Milliarden US-Dollar zu, von 3,95 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Oklahoma will wegen Opioid-Sucht 17 Mrd USD von Johnson & Johnson

Der Pharmakonzern Johnson & Johnson soll nach Meinung des Generalstaatsanwaltes von Oklahoma als Verantwortlicher für die Opioid-Sucht in dem US-Bundesstaat zu einer Zahlung von mehr als 17 Milliarden Dollar verurteilt werden. "Wir stecken in einer Krise", sagte Mike Hunter in seinem Schlussplädoyer. Johnson & Johnson "beschuldigt jeden außer sich selbst, diese Krise verursacht zu haben".

JP Morgan verdient im zweiten Quartal 9,65 Milliarden Dollar

Die US-Großbank JP Morgan Chase hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als erwartet. Die nach Bilanzsumme größte Bank der USA profitierte unter anderem von höheren Erträgen und niedrigeren Steuern. JP Morgan verdiente im Zeitraum von April bis Juni unter dem Strich 9,65 Milliarden US-Dollar, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Renault-Absatzrückgang im 1. Halbjahr geringer als im Gesamtmarkt

Renault hat im ersten Halbjahr konzernweit rund 1,9 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das sind nach Angaben des französischen Autokonzerns 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der globale Automarkt schrumpfte um 7,1 Prozent. Renault erklärte, der Marktanteil sei unverändert geblieben. Während Renaults Neuzulassungen in Europa überwiegend stabil ausfielen, gab es starke Absatzrückgänge in der Türkei und in Argentinien.

Rio Tinto: Kupfermine in Mongolei dauert länger und wird teurer

Rio Tinto braucht länger für den Bau einer unterirdischen Kupfermine in der Mongolei, und sie wird teurer als geplant. Wegen Stabilitätsrisiken in der mongolischen Kupfermine Oyu Tolgoi erwägt das britisch-australische Bergbauunternehmen Änderungen bei seinen bewährten Minenkonstruktionen. Dies könnte die Kupferproduktion um 16 bis 30 Monate auf einen Zeitraum zwischen Mai 2022 und Juni 2023 verzögern.

Ryanair erwartet im Sommer 2020 geringeres Wachstum

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet wegen der verspäteten Auslieferung der Boeing-MAX-Flugzeuge im kommenden Sommer mit einem geringeren Wachstum. Schon im Winterhalbjahr will die Airline einige Verbindungen reduzieren und bestimmte Flughäfen nicht mehr ansteuern.

Telenor senkt Ausblick - Gewinn 2. Quartal unterhalb Erwartungen

Telenor hat im zweiten Quartal den Gewinn und Umsatz gesteigert, blieb beim Ergebnis aber unterhalb der Konsenserwartungen. Die Prognose für das Gesamtjahr hat das norwegische Telekommunikationsunternehmen gesenkt, unter anderem wegen einer schwächeren Entwicklung in Asien.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 16, 2019 07:21 ET (11:21 GMT)

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