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12.09.2019 13:20
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Die vom US-Saatgutkonzern Monsanto beantragte Zulassung einer gentechnisch veränderten Sojabohne in Lebens- und Futtermitteln durch die EU-Kommission bleibt bestehen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bestätigte ein Urteil des Gerichts der EU, das eine Klage von deutschen Gentechnik-Kritikern abgewiesen hatte. Sie wollten erreichen, dass die EU-Kommission die 2012 erfolgte Zulassung überprüfen muss.

Wirecard stattet Anleihe mit Kupon von 0,5 Prozent aus

Wirecard ist mit seiner ersten Investment-Grade-Anleihe auf große Resonanz am Kapitalmarkt gestoßen. Das Orderbuch sei nach Abschluss des Preisbildungsverfahrens mehr als zweifach überzeichnet gewesen, teilte der DAX-Konzern mit. Nach einem angestrebten Anleihevolumen in Höhe von 500 Millionen Euro wurde der Zinskupon der Anleihe mit 0,50 Prozent festgesetzt, die Laufzeit endet im September 2024.

AMS hat potenzielle Käufer für Osram-Digitalsparte

Der Sensorspezialist AMS, der den Lichtkonzern Osram übernehmen will, hat für dessen Digitalsparte bereits mögliche Käufer in der Auswahl. "Wir haben eine Liste von potenziellen strategischen Käufern für das Digitalgeschäft von Osram", sagte AMS-Vorstandschef Alexander Everke der Wirtschaftswoche. Von einzelnen Interessenten sei AMS bereits angesprochen worden, es habe aber "noch keine Gespräche" mit möglichen Käufern gegeben.

Dermapharm steigert Gewinn im ersten Halbjahr

Die Dermapharm Holding SE hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr auch unter dem Strich gesteigert. Nachdem das Unternehmen vor drei Wochen nur operative Gewinnkennziffern genannt hatte, reichte es nun auch das Nettoergebnis nach, das im Halbjahr auf 39,4 Millionen von 38,0 Millionen Euro stieg. Das entsprach einem Gewinn je Aktie von 0,73 Euro, 1 Cent mehr als vor Jahresfrist.

Knorr-Bremse bleibt auf dem Gaspedal

Knorr-Bremse wächst ungemindert und hält auch an der Prognose für das Jahresergebnis fest. "Nach einem sehr erfolgreichen Start in das Jahr 2019 konnten wir trotz eines schwieriger werdenden Marktumfeldes im Umsatz das beste Halbjahr und im Ergebnis eines der besten Halbjahre der Unternehmensgeschichte verbuchen", sagte Finanzvorstand Ralph Heuwing.

Metro-Chef sieht Verkauf von Real auf gutem Weg

Metro-Vorstandschef Olaf Koch will den Verkauf der Supermarktkette Real noch im September unter Dach und Fach bringen. "Wir sind aktuell auf einem guten Weg", sagte er der Wirtschaftswoche. Im Markt hatte es zuvor Befürchtungen gegeben, die Gespräche zwischen dem Immobilieninvestor Redos und Metro könnten in Verzug geraten.

Wacker Chemie beteiligt sich an Batteriematerialspezialisten Nexeon

Die Wacker Chemie AG erwirbt 25 Prozent der Anteile am britischen Spezialunternehmen für neue Batteriematerialien Nexeon. Damit würden die Forschungsaktivitäten im Bereich silicium-basierter Materialien für Hochleistungsbatterien intensiviert, teilte das Spezialchemieunternehmen mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

ZF Friedrichshafen erwägt Verkauf von Haldex-Anteil

Die ZF Friedrichshafen AG stellt einen Verkauf ihrer Beteiligung an dem schwedischen Bremsenhersteller Haldex in Aussicht. Wie das Unternehmen mitteilte, kommt es mit dem strategischen Fokus im Bereich Bremsen gut voran und prüfe deshalb - unter Berücksichtigung des Marktumfelds - Optionen zum Verkauf des Haldex-Anteils.

Steinhoff von südafrikanischer Finanzmarktbehörde bestraft

Der angeschlagene Möbelhändler Steinhoff wird wegen irreführender Finanzberichterstattung bestraft. Die südafrikanische Finanzaufsicht hat gegen das Unternehmen eine Strafe von 1,5 Milliarden Rand verhängt, umgerechnet rund 93 Millionen Euro. Wegen seiner prekären finanziellen Situation muss Steinhoff aber nur 53 Millionen Rand tatsächlich zahlen.

Merkel fordert bessere Ladeinfrastruktur für E-Autos

Bundeskanzlerin Angela Merkel will mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Angesichts der Klimaschutzverpflichtungen sei es eine "Herkulesaufgabe", den Kohlendioxidausstoß im Verkehr zu reduzieren. Elektroautos spielten dabei eine zentrale Rolle, so die CDU-Politikerin.

Bouygues erlöst 1,1 Mrd Euro mit Verkauf von Alstom-Aktien

Der französische Mischkonzern Bouygues hat den am Vorabend angekündigten Verkauf von Alstom-Anteilen abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es einen Anteil von 13 Prozent an Alstom für 37 Euro je Aktie abgestoßen. Der Erlös beläuft sich auf knapp 1,1 Milliarden Euro.

British American Tobacco streicht 2.300 Stellen

Der Zigarettenhersteller British American Tobacco will Kosten sparen und streicht dazu bis Anfang kommenden Jahres 2.300 Stellen. Um Doppelarbeit zu vermeiden, soll die Konzernstruktur verschlankt werden, die Zahl der Sparten soll sinken, wie das britische Unternehmen mitteilte. Mehr als 20 Prozent der Führungskräfte sollen davon betroffen sein.

Groupon will unzufriedene Aktionäre mit Übernahme besänftigen - Kreise

Die Handelsplattform Groupon will offenbar mit einer Übernahme der eigenen Wachstumsschwäche begegnen. Das berichten mehrere Informanten. Nachdem sich Aktionäre angesichts der schwachen Geschäftsentwicklung und des gefallenen Aktienkurses jüngst unzufrieden gezeigt hatten, könne nun die Übernahme des Bewertungsportals Yelp angestrebt werden, sagten zwei der Informanten. Auch Investor Robert Chapman, der in den vergangenen Wochen einen Anteil an dem Rabatte-Portal Groupon aufgebaut hat, geht davon aus, dass eine größere Übernahme durch Groupon bevorsteht.

Angry-Birds-Konzern Rovio kappt Gewinnziele

Der Produzent des Spiels Angry Birds will mehr Geld in die Gewinnung neuer Spieler investieren. Weil zugleich die Einnahmen mit älteren Spielen geringer ausfallen als gedacht, senkte die finnische Rovio Entertainment Oyj ihre Jahresprognose. Der Umsatz soll 2019 nun 295 bis 310 Millionen statt 300 bis 330 Millionen Euro erreichen. Die bereinigte operative Marge dürfte dabei nur noch bei 5 bis 8 Prozent liegen, bisher waren 9 bis 11 Prozent angepeilt worden.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 12, 2019 07:21 ET (11:21 GMT)

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