finanzen.net
14.02.2020 13:16

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Bei Metro ist die Portfolio-Transformation hin zu einem fokussierten Großhändler nach dem Verkauf von Real und 80 Prozent des China-Geschäfts abgeschlossen. Der Konzern werde nach dem Mittelzufluss von mehr als 1,5 Milliarden Euro auf finanziell so soliden Füßen stehen wie lange nicht mehr, sagte sagte Metro-CEO Olaf Koch auf der Hauptversammlung in seiner Begrüßungsrede.

Volkswagen-Konzern setzt im Januar deutlich weniger ab

Nach dem starken Dezember ist der Volkswagen-Konzern mit einem spürbaren Absatzrückgang ins neue Jahr gestartet. Wie der Wolfsburger Konzern mitteilte, sanken die weltweiten Auslieferungen im Januar um 5,2 Prozent auf 836.800 Fahrzeuge. Der größte Markt China verzeichnete einen Einbruch um 11,3 Prozent auf 343.400 Fahrzeuge. Westeuropa stagnierte nahezu, während Nordamerika mit einem Plus von 4,7 Prozent deutlich zulegte.

Familie Marzotto stockt bei Hugo Boss kräftig auf

Der italienische Großaktionär der Hugo Boss AG, die Familie Marzotto, hat seine Beteiligung an dem Modeunternehmen deutlich aufgestockt. Laut einer Stimmrechtsmitteilung liegt diese nun bei 15,45 nach zuvor 10,13 Prozent. Gehalten werden die Anteile von der Zignago Holding. Investoren honorieren den Ausbau des Anteils und die Möglichkeit einer weiteren Aufstockung. Die Aktie gewinnt 2,7 Prozent.

MVV Energie startet mit zweistelligen Gewinnsteigerungen

Der Versorger MVV Energie hat den Gewinn im ersten Geschäftsquartal deutlich überproportional zu den Einnahmen gesteigert. Der bereinigte Umsatz ohne Energiesteuern wuchs nach Angaben des Mannheimer Energieunternehmens in den drei Monaten per Ende Dezember um 5 Prozent auf gut 1 Milliarde Euro. Das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) legte um 21 Prozent auf 81 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ergebnis nach Dritten kletterte um 22 Prozent auf 39 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 0,59 nach 0,48 Euro.

Wirecard wächst kräftig und bestätigt Prognose 2020

Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat im vierten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis kräftigt gesteigert und die Markterwartungen im Großen und Ganzen erfüllt. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte der DAX-Konzern. Wirecard steigerte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Schlussquartal nach vorläufigen Zahlen um 41 Prozent auf 232 Millionen Euro.

Astrazeneca macht nach Gewinneinbruch Hoffnung für 2020

Der Pharmakonzern Astrazeneca hat im vierten Quartal 2019 bei einem kleinen Umsatzanstieg überraschend weniger verdient als am Markt erwartet. Das Unternehmen machte indes Hoffnung für 2020, Umsatz und Gewinn sollen steigen. Der um Sondereffekte bereinigte Kerngewinn brach um 29 Prozent auf 1,55 Milliarden US-Dollar ein und lag damit unter der Konsensschätzung der Analysten von 1,80 Milliarden. Der Umsatz wuchs um 3,9 Prozent auf 6,66 Milliarden Dollar. Auch hier hatten Beobachter mit 6,73 Milliarden Dollar mehr erwartet.

EDF meldet Gewinnsprung - Neubewertungen beflügeln

Der Electricite de France SA (EDF) haben 2019 Neubewertungen von Vermögenswerten zu einem Gewinnsprung verholfen. Der staatlich kontrollierte Versorger meldete einen Nettogewinn von knapp 5,16 Milliarden Euro nach 1,18 Milliarden im Vorjahr. Positiv wirkten sich den Angaben zufolge Steigerungen des Fair Values eines Portfolios im Volumen von 3,5 Milliarden Euro aus.

Renault kürzt nach unerwartetem Verlust Dividende

Ein schwächerer Autoabsatz und hohe Aufwendungen haben der Renault SA 2019 überraschend einen Verlust eingebrockt. Die Aktionäre des französischen Autobauers müssen sich mit einer deutlich niedrigeren Dividende von 1,10 Euro je Aktie zufriedengeben - nach 3,55 Euro im Vorjahr. Der Ausblick für 2020 ist verhalten.

Royal Bank of Scotland ändert Namen und verkleinert Investmentbank

Die Royal Bank of Scotland (RBS) bekommt einen neuen Namen. Wie das Institut mitteilte, soll es im Laufe des Jahres in "NatWest Group plc" umbenannt werden. Die RBS nimmt damit den Namen einer ihrer wichtigsten Marken an. Zudem kündigte die Bank an, ihr Investmentbanking zu verkleinern.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 14, 2020 07:17 ET (12:17 GMT)

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