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26.03.2020 13:19

MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

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Daimler wird angesichts der sich zuspitzenden Coronavirus-Pandemie für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche in Deutschland Kurzarbeit beantragen. Darauf haben sich Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Daimler AG geeinigt, wie der DAX-Konzern mitteilte. Der Autokonzern reagiere damit auch auf die zunehmend schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Kurzarbeit sei ab dem 6. April bis zunächst 17. April geplant.

Fresenius-CEO sieht Konzern auf Kurs für Prognose 2020 trotz Corona

Fresenius-Chef Stephan Sturm sieht einem Magazinbericht zufolge auch angesichts der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus und der Entwicklung zur Pandemie keinen Grund, an der Prognose des Konzerns für das Gesamtjahr zu rütteln. "Wir waren hinsichtlich der Auswirkungen von Corona vorsichtig, und ich sehe derzeit keinen Grund für eine Korrektur. Die Geschäftsbereiche laufen nach wie vor sehr gut", sagte Sturm der Wirtschaftswoche laut Vorabmeldung.

Audi: VW-Manager Eichhorn übernimmt Leitung des China-Geschäfts

Der bisherige Volkswagen-Manager Werner Eichhorn übernimmt die Leitung des operativem China-Geschäfts von Audi. Wie der Premiumautohersteller mitteilte, folgt Eichhorn auf Gaby-Luise Wüst, die in den vergangenen zwei Jahren die Aktivitäten von Audi in China steuerte. Eichhorn verantwortete zuletzt Marketing, Vertrieb und Aftersales bei Volkswagen of America. Wüst bereite sich auf eine neue Führungsaufgabe bei der Marke Volkswagen vor.

Aareal Bank hält an Dividendenausschüttung fest

Die Aareal Bank strebt weiter für 2019 eine Dividendenzahlung an. Zudem betonte der im MDAX notierte Immobilienfinanzierer am Donnerstag bei der Vorlage des Geschäftsberichts, in den Zielen für das laufende Jahr seien die Auswirkungen der Ausbreitung und Bekämpfung des Corona-Virus nicht enthalten. Die Wiesbadener hatten Ende Februar zur Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse mitgeteilt, eine Dividende je Aktie von 2,00 Euro statt vorher 2,10 Euro ausschütten zu wollen.

Airbus fährt Produktion von Flugzeugflügeln zurück

Airbus wird in den nächsten drei Wochen ihre Flügel-Fertigung in Deutschland und Großbritannien deutlich zurückfahren. An den Standorten Filton und Broughton werden nach Angaben des Flugzeugherstellers die Osterferien verlängert, in Bremen die Arbeitswoche verkürzt. Mit der Entscheidung reagiert Airbus auf die interne Nachfrage.

Delivery Hero sieht Nachfrageschub wegen Corona

Delivery Hero verzeichnet infolge der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie eine erhöhte Nachfrage nach online Essens-Bestellungen und -Lieferungen und hat die Teilnahme von Lebensmittelgeschäften an dem Online-Marktplatz in vielen Märkten beschleunigt, teilte der Berliner MDAX-Konzern mit.

Adler Modemärkte Hauptversammlung wegen Pandemie

Die Adler Modemärkte AG wird aufgrund der ghrassierenden Pandemie die Hauptversammlung des Unternehmens nicht wie geplant am 6. Mai 2020 in der Stadthalle Aschaffenburg durchführen können. Mit der Verschiebung wolle Adler dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, teilte das Unternehmen mit.

Baywa sieht sich für Corona-Pandemie gut aufgestellt

Der Handels- und Dienstleistungskonzern Baywa hat 2019 mehr verdient. Aufgrund der nicht abschätzbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie kann das in München ansässige Unternehmen jedoch derzeit keine "seriöse" Ergebniseinschätzung für das laufende Jahr geben. Mit dem diversifizierten Geschäftsmodell sei das Unternehmen angesichts der schwierigen Situation aber gut aufgestellt, so Vorstandschef Klaus Josef Lutz.

Cewe-Prognose durch Corona-Krise Makulatur - Effekte nicht abzuschätzen

Cewe rechnet mit negativen Folgen der Corona-Krise auf sein Geschäft. Europas größter Fotodienstleister kann zwar auf dem Postwege Onlinebestellungen weiter liefern, verweist jedoch auf die absehbaren wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Die Produktion von Fotos und Fotobüchern sei mit den 13 Produktionsstandorten gesichert. Europaweit sei man dadurch in der Lage, Kundenaufträge falls nötig elektronisch zu einem anderen Standort umzuleiten und von dort zu produzieren und zu versenden.

Hamborner: 75 Prozent der Mieten nicht von Schließungen betroffen

Die Hamborner Reit AG sieht sich mit ihrem Portfolio überwiegend gegen die zu erwartenden Mietausfälle gewappnet. Drei Viertel der gesamten Mieteinnahmen werden derzeit von Büro- und Einzelhandelsmietern - letztere mit den Schwerpunkten Lebensmittel und Nahversorgung - erbracht, die von den landesweiten Schließungsmaßnahmen derzeit nicht betroffen sind, wie der Duisburger Bestandshalter für Gewerbeimmobilien bei Vorlage der Bilanz 2019 erklärte.

S&T verdient 2019 deutlich mehr - Dividende trotz Pandemie erhöht

Das Linzer Systemhaus S&T hat 2019 erneut prächtig verdient. Dank der guten finanziellen Situation soll an die Aktionäre trotz der Coronavirus-Pandemie eine um 3 Cent erhöhte Dividende von 0,19 Euro je Aktie ausgezahlt werden.

Takkt will Dividende wegen Corona-Krise aussetzen - stoppt Investitionen

Angesichts der Corona-Krise will der Büroausstatter Takkt sein Geld zusammenhalten und sagt die schon angekündigte Dividende ab. Überdies werden Investitionen gestoppt und ein Kostensenkungsprogramm auf den Weg gebracht, wie das Unternehmen bei Vorlage der Bilanz mitteilte. "Angesichts der außergewöhnlichen Krisensituation und der unklaren Aussichten... legen wir... höchste Priorität auf finanzielle Stabilität und Flexibilität", sagte Finanzchef Claude Tomaszewski.

Bahn verzeichnet 2019 Gewinnrückgang

Die Deutsche Bahn AG hat 2019 mit rund 151 Millionen Reisenden im Fernverkehr einen neuen Fahrgastrekord erzielt, aber "infolge hoher Zukunftsausgaben" einen 13prozentigen Rückgang des operativen Ergebnisses verbucht. Wie das Unternehmen in Berlin bekanntgab, stieg der bereinigte Umsatz um knapp 1 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro nach 44,02 Milliarden Euro im Jahr 2018. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) sank aber auf 1,8 Milliarden Euro nach 2,1 Milliarden im Vorjahr.

Berentzen kassiert Jahresprognose und sieht Ergebnisrückgang 1Q

Der Getränkekonzern Berentzen muss nach einer soliden Geschäftsentwicklung 2019 nun die Auswirkungen der Coronavirus-Krise schultern und kassiert seinen Jahresausblick. Die Gesellschaft aus Haselünne im Emsland rechnet nun für die ersten drei Monate mit einem Ergebnis unter Vorjahr.

EnBW verdient mehr und erhöht Dividende

Der Energieversorger EnBW hat seinen Gewinn erhöht und eine höhere Dividende vorgeschlagen. Im Geschäftsjahr 2019 kletterte das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Dritten (Adjusted EBITDA) um 12,7 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro.

EnBW fordert Nachbesserungen an Gläubiger-Regeln im Corona-Paket

Der Energieversorger EnBW hat Änderungen an den im Zuge des Corona-Pakets verabschiedeten Regeln für Stromkunden und Gläubiger angemahnt. Der Grundgedanke, wonach in Not geratene Haushalte und Gewerbetreibende ihre Strom-, Gas- und Wärmerechnung aussetzen könnten, sei "absolut zu begrüßen", betonte EnBW-Chef Frank Mastiaux in einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz. Allerdings sei im Gesetzespaket eine "Finesse" enthalten, die alle Versorger betreffe und überarbeitet werden müsse.

EnBW-Chef: Aus Corona-Krise für Klima-Krise lernen

EnBW-Chef Frank Mastiaux schöpft Hoffnung, dass die Politik aus der Bewältigung der Corona-Krise auch Lehren für die Bekämpfung des Klimawandels und den dafür nötigen Ökostromausbau ziehen kann.

Auch Hannover Messe findet 2020 nicht statt

Die Leistungsschau der Industrie, die Hannover Messe, kann dieses Jahr nicht stattfinden. Grund ist die zunehmend kritische Lage aufgrund der Covid-19-Pandemie und eine Untersagungsverfügung der Region Hannover, wie die Deutsche Messe mitteilte. Demnach darf die weltweit wichtigste Industriemesse im geplanten Zeitraum nicht ausgerichtet werden.

Kuka erwartet Geschäftsbelastung von Coronavirus-Pandemie

Die Corona-Krise trifft auch den deutschen Roboterhersteller Kuka. Das schwäbische Unternehmen, das zum chinesischen Elektrogerätehersteller Midea gehört, verzichtete bei Vorlage der Bilanz 2020 auf eine konkrete Prognose, erwartet aber, dass es "nachhaltig von der Pandemie betroffen" sein wird.

Manz erwartet 2020 "profitables" Wachstum

Der Maschinenbauer Manz hat 2019 den Verlust ausgeweitet. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen jedoch ein "profitables" Wachstum unter Berücksichtigung der gegenwärtig abschätzbaren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.

Medigene verringert Verluste und will 2020 Investitionen hochfahren

Medigene hat im vergangenen Jahr trotz höherer Kosten für Forschung und Entwicklung (F&E) die Verluste verringert. Dabei profitierte das Biotechnologieunternehmen von einem negativen Einmaleffekt im Vorjahr im Zusammenhang mit dem Verkauf von Rechten an einem dermatologischen Medikament. Den Umsatz steigerte das Unternehmen um gut ein Drittel.

Procredit sieht sich nach gutem Jahr 2019 für Pandemie gerüstet

Die schwerpunktmäßig in Südost- und Osteuropa tätige Procredit Gruppe ist gut durch das vergangene Jahr gekommen und sieht sich gut für die aktuellen Folgen der Coronavirus-Pandemie gerüstet. Die Gesamtlage der Gruppe sei stabil, teilte das Unternehmen mit.

SLM Solutions prüft Stärkung der Kapitalbasis

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 26, 2020 08:19 ET (12:19 GMT)

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Dow über 22.000-Punkte-Marke -- DAX beendet Handel höher -- Commerzbank setzt Dividendenzahlung aus -- HelloFresh übertrifft Markterwartungen -- Disney, Johnson&Johnson, LEONI, GM, Bayer im Fokus

Dürr setzt Prognose aus - Ziele voraussichtlich nicht erreichbar. Abbott Laboratories: Corona-Schnelltest in den USA zugelassen. Bayer stellt eigene Kapazitäten für Covid-19-Tests zur Verfügung. adidas-Aktie abgestraft: adidas will doch Miete zahlen - Kurzarbeit soll beantragt werden. Johnson & Johnson testet ab September Covid-19-Impfstoff. INDUS rechnet mit deutlichem Umsatzrückgang.

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