14.03.2018 12:55
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ AKTIENMÄRKTE (12:55 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.780,10 +0,26% +2,54%

Euro-Stoxx-50 3.410,75 +0,39% -2,66%

Stoxx-50 3.005,17 +0,42% -5,43%

DAX 12.284,22 +0,52% -4,90%

FTSE 7.164,44 +0,36% -7,14%

CAC 5.263,12 +0,39% -0,93%

Nikkei-225 21.777,29 -0,87% -4,34%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 157,42 -17

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 61,19 60,71 +0,8% 0,48 +1,3%

Brent/ICE 64,96 64,64 +0,5% 0,32 -1,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.326,49 1.326,19 +0,0% +0,31 +1,8%

Silber (Spot) 16,61 16,59 +0,1% +0,02 -1,9%

Platin (Spot) 971,00 965,00 +0,6% +6,00 +4,5%

Kupfer-Future 3,17 3,13 +1,3% +0,04 -4,3%

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach dem Rücksetzer vom Dienstag zeichnet sich zur Wochenmitte eine Erholung an der Wall Street ab. Anleger dürften die jüngsten Abgaben zum Wiedereinstieg nutzen, heißt es aus dem Handel. Richtungsweisend für den Handel am Mittwoch dürften vor allem die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen für Februar sein, die noch vor der Startglocke veröffentlicht werden. Sie lassen Rückschlüsse auf den privaten Konsum zu, der für etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung steht. Die Daten dürften aber auch im Zusammenhang mit der bevorstehenden US-Notenbanksitzung im März betrachtet werden. Sollten die Einzelhandelsumsätze überraschend stark gestiegen sein und damit von einer starken Konjunktur zeugen, würde das für ein aggressiveres Vorgehen der Notenbank bei der Straffung ihrer Geldpolitik sprechen und Zinserhöhungsängste schüren. Erst am Dienstag hatten die nur moderat gestiegenen Verbraucherpreise diese Befürchtungen gelindert.

Unter den Einzelwerten an der Börse dürften die Aktien der Fluggesellschaft United Continental wegen des Todes eines Hundes unter Druck geraten. Ein Flugbegleiter hatte das Tier während eines Flugs von Houston nach New York in ein Handgepäckfach gesperrt, wo es verendet war. Die Titel geben vorbörslich 1 Prozent nach.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US

13:30 Einzelhandelsumsatz Februar

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: -0,3% gg Vm

Einzelhandelsumsatz ex Kfz

PROGNOSE: +0,4% gg Vm

zuvor: 0,0% gg Vm

13:30 Erzeugerpreise Februar

PROGNOSE: +0,1% gg Vm

zuvor: +0,4% gg Vm

Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)

PROGNOSE: +0,2% gg Vm

zuvor: +0,4% gg Vm

15:00 Lagerbestände Januar

PROGNOSE: +0,6% gg Vm

zuvor: +0,4% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem deutlichen Rückschlag des Vortages treten die europäischen Aktienmärkte zur Wochenmitte mehr oder weniger auf der Stelle. Star des Tages im DAX sind Adidas, die nach überzeugenden Geschäftszahlen um 9,3 Prozent steigen. Das Unternehmen hat überdies mit einem positiven Ausblick und einem Aktienrückkauf überrascht. In Europa stechen neben den weiter erholten Rohstoffwerten die Versicherer positiv heraus. Ihr Index steigt um 0,9 Prozent, gestützt von Prudential, die mit Berichten um eine Aufspaltung des Konzerns gut 5 Prozent gewinnen. Der Index der Rohstoff-Aktien steigt um 1 Prozent. Hier verbuchen erneut Glencore überdurchschnittliche Gewinne. Insgesamt bleibt die Lage laut Händlern aber fragil. Der von US-Präsident Trump favorisierte Protektionismus bläst den Märkten als Gegenwind ins Gesicht. Darüber hinaus werden die Sorgen um einen möglicherweise drohenden Handelskrieg erneut angefacht. So planen die USA im Handel mit China laut verschiedenen Berichten Importzölle in Höhe von rund 60 Milliarden US-Dollar. Den Gewinner Nummer zwei im DAX stellen RWE mit einem Plus von 3,7 Prozent, die von einer Kaufempfehlung durch Merrill Lynch profitieren. Bei Eon (-1,2 Prozent) ist die Aufwärtswelle dagegen schon wieder ausgelaufen. Von einem "Coup" ist im Handel mit Blick auf den Milliardenauftrag aus Australien für 200 Boxer-Panzerfahrzeuge von Rheinmetall (+2,5 Prozent) die Rede. Damit setzte sich Rheinmetall überraschend gegen BAE Systems durch. Brenntag verlieren 3,7 Prozent. Der Gewinn ist zuletzt deutlich langsamer gewachsen als der Umsatz. Bei Symrise (-6,6 Prozent) stören sich die Anlegervor allem an einem schwächeren Ausblick auf 2018. Inditex haben mittlerweile ins Plus gedreht. Nach ihren Geschäftszahlen waren sie zunächst um mehr als 5 Prozent gefallen. Liberum hat von einer guten Einstiegsgelegenheit gesprochen, der Gewinn liege im Rahmen der Erwartungen.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 7:55 Uhr Di, 17.15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,2382 -0,09% 1,2399 1,2395 +3,1%

EUR/JPY 131,79 -0,15% 132,06 132,05 -2,6%

EUR/CHF 1,1701 +0,05% 1,1697 1,1697 -0,1%

EUR/GBP 0,8862 -0,12% 0,8873 1,1280 -0,3%

USD/JPY 106,44 -0,06% 106,52 106,53 -5,5%

GBP/USD 1,3974 +0,03% 1,3973 1,3982 +3,4%

Bitcoin

BTC/USD 8.784,66 -4,6% 9.177,27 9.094,39 -35,7%

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Belastet von Abgaben unter Technologie- und Bankenwerten ist es an den Aktienmärkten in Ostasien zur Wochenmitte nach unten gegangen. Dazu kam die Unsicherheit nach der Entlassung von US-Außenminister Rex Tillerson. In China weckten überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten Befürchtungen, dass die Notenbank die Zinsen erhöhen werde, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Erneut standen die Banken- und Versicherungswerte in China unter Druck. Grund waren weiterhin Pläne der chinesischen Regierung, die Regulierungsbehörden der Sektoren zusammenzuführen. In Tokio wurden vor allem Technologiewerte verkauft, nachdem der Nasdaq-Composite am Vortag mit einem kräftigen Minus geschlossen hatte. Auf die Stimmung im Sektor drückte auch die von US-Präsident Donald Trump blockierte Übernahme des US-Chipherstellers Qualcomm durch Broadcom. Mir der Absage weiche die Übernahmefantasie aus dem Sektor, hieß es von einem Beobachter. Unter den Einzelwerten verloren in Tokio die Aktien der Chip-Hersteller Renesas Electronics 3,1 Prozent und für Rohm ging es um 1,8 Prozent abwärts. In Seoul verbuchten die Chip-Werte dagegen Kursgewinne. Samsung Electronics erhöhten sich um 0,2 Prozent. Hynix stiegen um 0,8 Prozent. Unter den Einzelwerten gewannen in Hongkong Cathay Pacific gegen den Trend 0,4 Prozent. Zwar wies Cathay Pacific für 2017 einen Verlust aus, doch lag dieser unter der Analystenschätzung. Für den "sicheren Hafen" Gold ging es mit den Entwicklungen in Washington zwischenzeitlich leicht nach oben. Im späten Handel gab der Preis für das Edelmetall dann aber wieder nach.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen weiten sich mit der gestiegenen Risikaversion aus. Am Dienstag steht der Roll in die Serie 29 des iTraxx Europe an. Dieser setzt sich aus 125 gleichgewichteten CDS auf Unternehmen mit einem Investment-Grade-Rating zusammen, wobei 30 Financials und 95 Non-Financials im Index vertreten sind. Der DZ Bank zufolge wird sich die neue S29 des iTraxx Europe bei sieben der insgesamt 125 Unternehmensrisiken (CDS) aufgrund von Rating- und Liquiditätsänderungen gegenüber der Serie 28 unterscheiden. Darüber hinaus kommen noch Regeländerungen zum Tragen. Trotz der insgesamt zehn Änderungen wird sich der DZ-Studie zufolge die geografische Zusammensetzung der neuen S29 im Vergleich zur Vorgängerserie nur wenig ändern. Insgesamt bleibe es dabei, dass bei den im iTraxx Europe vertretenen Ländern Großbritannien mit 27 Prozent, Frankreich mit 21 und Deutschland mit 17 Prozent dominierten. Die Sektoraufteilung ist vom Indexbetreiber fest vorgegeben und ändert sich daher nicht. Sowohl die längere Laufzeit als auch die geänderte Zusammensetzung werden sich Spread-erhöhend auf die neue Serie auswirken.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Adidas verbessert Profitabilität und legt Messlatte höher

Adidas hat 2017 trotz einer Einmalbelastung durch die US-Steuerreform mehr verdient und die Profitabilität signifikant verbessert. Aktionäre sollen stärker am Gewinn beteiligt werden. Die Messlatte bei der Profitabilität legt der Sportartikelhersteller fürs laufende Jahr und mittelfristig höher. Die Aktie steigt am Vormittag um 9,5 Prozent und führt den DAX damit klar an.

Daimler investiert mit Partner in Batteriewerk in Thailand

Mercedes-Benz stärkt seine Präsenz in Thailand. Wie die Daimler-Tochter mitteilte, wird der Autobauer bis 2020 gemeinsam mit dem lokalen Partner Thonburi Automotive Assembly Plant (TAAP) über 100 Millionen Euro in die Produktion in Bangkok investieren. Das Geld ist für eine Batterieproduktion und die Erweiterung des bestehenden Autmobilwerks vorgesehen.

Lufthansa verlängert Vertrag von CEO Carsten Spohr bis Ende 2023

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 14, 2018 07:56 ET (11:56 GMT)

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