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13.11.2018 13:15
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (13.15 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.746,50 +0,69% +0,68%

Euro-Stoxx-50 3.217,62 +0,74% -8,17%

Stoxx-50 2.961,93 +0,59% -6,79%

DAX 11.435,17 +0,97% -11,48%

FTSE 7.069,92 +0,24% -8,26%

CAC 5.089,03 +0,59% -4,21%

Nikkei-225 21.810,52 -2,06% -4,19%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 160,12 -13

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 58,74 59,93 -2,0% -1,19 +1,2%

Brent/ICE 68,77 70,12 -1,9% -1,35 +8,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.198,52 1.200,62 -0,2% -2,10 -8,0%

Silber (Spot) 14,03 14,00 +0,2% +0,03 -17,1%

Platin (Spot) 845,60 841,00 +0,5% +4,60 -9,0%

Kupfer-Future 2,71 2,68 +1,2% +0,03 -19,2%

Kräftige Abgaben verzeichnen die Ölpreise. US-Präsident Donald Trump hat Saudi-Arabien und die Opec gedrängt, von ihren geplanten Förderkürzungen abzusehen. Händler befürchten aber, dass ein Überangebot an Öl auf den Markt kommen könnte, das keine Abnehmer finden würde.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Wall Street dürfte nach den deutlichen Abgaben am Vortag am Dienstag mit leichten Zugewinnen starten. Konjunkturseitig stehen keine Veröffentlichungen an. Unter den Einzelwerten gewinnen Home Depot nach Vorlage von Zahlen zum dritten Quartal vorbörslich 3,4 Prozent hinzu. Die Baumarktkette hat ihre Gewinnprognose für 2018 angehoben.

Kellogg hat angekündigt, die Geschäftsbereiche Keks und Fruchtsnacks zu verkaufen, um sich mehr auf die Kernprodukte zu konzentrieren. Zudem sollen in Nordamerika die Segmente Frühstücksflocken, Snacks und Tiefkühlkost in eine Einheit zusammengefasst werden, dies beinhalte auch den Vertrieb. Die Aktie wird vorbörslich noch nicht gehandelt, im nachbörslichen Handel am Montag gab sie allerdings 1,1 Prozent ab.

Veritone konnte mit seinen Drittquartalszahlen den Markt überzeugen. Auch diese Aktie wird noch nicht gehandelt, im nachbörslichen Geschäft legte sie aber 9,5 Prozent zu. Ebenfalls nicht gehandelt werden EverQuote. Der Dienstleister für Autoversicherungen hatte im dritten Geschäftsquartal einen Verlust geschrieben. Nachbörslich knickte die Aktie um 16 Prozent ein.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

17:50 IT/Pirelli & C. SpA, Ergebnis 3Q, Mailand

18:00 FR/Electricite de France SA (EDF), Umsatz 9 Monate, Paris

18:40 DE/Patrizia Immobilien AG, Ergebnis 9 Monate, Augsburg

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Auf Erholungskurs liegen die europäischen Aktienkurse am Dienstagmittag nach dem Abverkauf vom Wochenauftakt. Händler sprechen von einer Gegenbewegung, gestützt aber auch von einigen guten Unternehmenszahlen. So schnellen Vodafone um 8,4 Prozent nach oben. Der Telekom-Konzern hat die Prognose für den freien Cashflow erhöht. Der Telekom-Index führt mit einem Plus von 2,3 Prozent die Gewinnerliste in Europa bei den Branchenindizes an. Bis auf die Öl- und Gaswerte sowie die Versorger verzeichnen alle Sektoren mehr oder weniger deutliche Aufschläge. Spannend wird, ob Italien den von der EU geforderten nachgearbeiteten Haushaltsplan vorlegen wird, ansonsten dürften die Spannungen zwischen Brüssel und Rom wie auch die Renditen der italienischen Staatsanleihen weiter steigen. Die italienische Zehnjahresrendite klettert um 3 weitere Basispunkte nach oben auf 3,48 Prozent. Bayer (+0,6 Prozent) hat im dritten Quartal zwar über ein Viertel weniger verdient, damit die Erwartungen am Markt aber übertroffen. In der zweiten Reihe brechen Nordex um 14 Prozent ein. "Nach dem guten Ordereingang im dritten Quartal hatte man hier auf eine Stabilisierung des Geschäfts gesetzt", sagt ein Marktteilnehmer. Nun erwartet der Windturbinenhersteller den Umsatz wie auch die Gewinnmarge aber nur am unteren Ende der Prognose. Cancom (+5,2 Prozent) profitieren von einer Kaufempfehlung. Eine Analysten-Empfehlung ist es auch, die Wacker Neuson um gut 7 Prozent nach oben treibt. Der Energieversorger Uniper bleibt nach den ersten neun Monaten aufgrund von Bewertungseffekten in den roten Zahlen. Die Aktie verliert 2,5 Prozent. Im TecDAX geht es für 1&1 Drillisch und United Internet nach der Vorlage der Quartalszahlen um jeweils knapp 3 Prozent nach oben. Als "insgesamt in line" werden die Zahlen von Hamburger Hafen (HHLA) bezeichnet. Das reicht bei der Aktie bereits für ein sattes Plus von gut 7 Prozent. Tom Tailor rutschen dagegen um fast 11 Prozent ab. Der Modekonzern ist im dritten Quartal bei schwächeren Margen und weniger Umsatz in die roten Zahlen gerutscht.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:39 Mo, 17:15 % YTD

EUR/USD 1,1249 +0,25% 1,1245 1,1246 -6,4%

EUR/JPY 128,25 +0,41% 128,22 127,91 -5,2%

EUR/CHF 1,1360 +0,19% 1,1361 1,1350 -3,0%

EUR/GBP 0,8708 -0,27% 0,8731 0,8744 -2,1%

USD/JPY 114,02 +0,19% 113,99 113,72 +1,2%

GBP/USD 1,2919 +0,51% 1,2884 1,2860 -4,4%

Bitcoin

BTC/USD 6.374,99 +0,1% 6.373,68 6.391,35 -53,3%

Für den Euro bleibt der Streit um den italienischen Staatshaushalt das zentrale Thema. Commerzbank-Analystin Antje Praefke sieht die Gemeinschaftswährung "erst einmal weiter unter Druck". Es sei höchst unwahrscheinlich, dass Italien am Dienstag der EU einen geänderten Haushaltsentwurf vorlegen werde. Schließlich habe der stellvertretende Ministerpräsident Di Maio einen Haushalt, der den EU-Regeln entspräche, als selbstmörderisch und in die Rezession führend bezeichnet. Damit würde dann die nächste Eskalationsstufe gezündet. Aktuell zeigt sich der Euro mit rund 1,1250 Dollar knapp über dem Jahrestief vom Montag.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Der Absturz der US-Aktien - allen voran der Technologiewerte - sowie Sorgen wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China hat den Börsen in Asien am Dienstag zum Teil starke Verluste beschert. Weil es aber auch Hoffnungsschimmer für eine Lösung des Handelsstreits gibt, konnten sich die chinesischen Börsen gegen den Abwärtstrend stemmen. Im Sog der Apple-Aktie, die von der Gewinnwarnung eines US-Zulieferers belastet worden war, gerieten auch die Aktien der asiatischen Zulieferer unter Druck. Im japanischen Technologiesektor verloren TDK und Murata 6,3 bzw. 4,8 Prozent. Softbank legten gegen den Trend um 1,9 Prozent zu, nachdem der Mischkonzern neue Einzelheiten über den Fortgang des Börsengangs seiner japanischen Mobilfunktochter bekanntgegeben hatte. Japanische Automobiltitel wurden belastet von Berichten über geplante US-Importzölle auf Autos. Toyota und Honda gaben 2,4 und 2,2 Prozent ab, Nissan 2 Prozent. Toshiba stiegen derweil um 4,1 Prozent mit dem Beginn eines Aktienrückkaufs des Unternehmens, der sich noch über den Rest des Jahres erstreckt. Bezeichnend für die Erholungsbewegung in Hongkong war die Aktie des Mobiltelefonkomponentenfertigers AAC Technologies, die nach Abschlägen von über 7 Prozent am Ende 0,1 Prozent höher lag. Auch in Taiwan und Südkorea bremsten Technologiewerte den Gesamtmarkt. Taiwan Semiconductor büßten 1,7 und die Titel des Apple-Fertigers Hon Hai 2,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren ein.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt steigen am Dienstag. Die laufende Berichtssaison wie auch die Talfahrt an den Aktienmärkten machen die Anleger vorsichtiger. Die Warnung der Ratingagentur Moody's vor einer globalen Verschlechterung der Kreditbedingungen wird als ein Warnzeichen unter vielen verstanden. Moody's rechnet im kommenden Jahr mit einer Verschlechterung, weil sich die Liquidität verringere, die Refinanzierungskosten stiegen und sich die Handelsspannungen fortsetzten. Die Analysten erwarten, dass sich das Wirtschaftswachstum in den G20-Ländern 2019 abschwächen wird auf 2,9 Prozent nach 3,3 Prozent in diesem und vorhergehenden Jahr.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Aareal wird nach Schätzung zum Zinsüberschuss abgestraft

Die Wiesbadener Aareal Bank hat im Drittquartalsbericht Licht und Schatten offenbart. Einer deutlich geringeren Risikovorsorge, niedrigeren Verwaltungskosten und einem höheren Provisionsüberschuss stand ein geringeres Abgangsergebnis gegenüber, bei dem Effekte aus vorzeitigen Kreditrückzahlungen erfasst werden. Deswegen setzt die Gesellschaft ein Fragezeichen hinter die Prognose 2018 für den Zinsüberschuss inklusive dem Abgangsergebnis im Gesamtjahr. An der Börse kommt dies nicht gut an und der Aktienkurs rutscht um 5,2 Prozent ab, während der MDAX zulegt.

Bayer hat für Glyphosat-Klagen noch keine Rückstellungen gebildet

Die Bayer AG hat für potenzielle Schadensersatzzahlungen im Zusammenhang mit Glyphosat-Klagen noch keine Rückstellungen getroffen. Zwar haben Stand Ende September rund 9.300 Menschen in den USA wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Klage gegen Bayer eingereicht, und die Zahl dürfte weiter steigen - die folgenden Prozesse dürften sich aber über Jahre hinziehen, wie CEO Werner Baumann ausführte.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 13, 2018 07:15 ET (12:15 GMT)

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