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22.02.2019 13:01
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (13.00 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.783,20 +0,32% +11,10%

Euro-Stoxx-50 3.272,92 +0,28% +9,05%

Stoxx-50 3.021,04 +0,20% +9,46%

DAX 11.487,29 +0,56% +8,79%

FTSE 7.211,87 +0,62% +6,53%

CAC 5.213,51 +0,33% +10,21%

Nikkei-225 21.425,51 -0,18% +7,05%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 166,4 +25

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 57,47 56,96 +0,9% 0,51 +24,7%

Brent/ICE 67,40 67,07 +0,5% 0,33 +23,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.323,20 1.323,72 -0,0% -0,52 +3,2%

Silber (Spot) 15,87 15,81 +0,4% +0,06 +2,4%

Platin (Spot) 831,60 823,50 +1,0% +8,10 +4,4%

Kupfer-Future 2,95 2,90 +1,7% +0,05 +12,0%

Die Ölpreise laufen im Gefolge der Aktienmärkte weiter nach oben. Auch für den Ölmarkt wäre eine baldige Einigung im Handelsstreit, der die Nachfrage dämpft, positiv.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China dürfte auch am Freitag das Geschehen an der Wall Street bestimmen. Auch wenn weiter nichts Konkretes über eine Einigung nach außen gedrungen ist, scheint man in den Verhandlungen zuletzt doch weitergekommen zu sein.

Impulse könnten von einem geldpolitischen Forum kommen, an dem diverse US-Notenbanker teilnehmen. Hauptsächlich soll es dabei um die zukünftige Bilanz der US-Notenbank gehen. Diese hatte sich im Zuge der jahrelangen expansiven Geldpolitik massiv ausgeweitet und wird mittlerweile wieder zurückgefahren, wodurch den Märkten tendenziell Liquidität entzogen wird. Aus dem Protokoll der Notenbanksitzung im Januar war am Mittwoch hervorgegangen, dass demnächst ein Plan für einen Stopp des Bilanzabbaus vorgelegt werden soll.

Unter den Einzelwerten dürften Hewlett-Packard Enterprise (HPE) gesucht sein. Das Unternehmen hat am Donnerstag nach Börsenschluss bei der Vorlage von Zahlen zum ersten Geschäftsquartal seine Jahresprognose erhöht. Vorbörslich wird die HPE-Aktie noch nicht gehandelt, nachbörslich hatte sie aber am Vorabend um 1,7 Prozent zugelegt.

Kraft Heinz brechen vorbörslich um fast 21 Prozent ein. Umsatz und Ergebnis im Schlussquartal verfehlten die Markterwartungen, und die US-Börsenaufsicht SEC untersuchte im Oktober die Rechnungslegung der Einkaufsabteilung. Darauf leitete Kraft Heinz eine interne Prüfung ein. Zusätzlich fiel bei dem Ketchup-Hersteller eine Wertminderung von 15,4 Milliarden US-Dollar an. Die Quartalsdividende kürzt Kraft Heinz um 36 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

DE/Volkswagen, Eckdaten zum Jahresergebnis

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- BE

15:00 Geschäftsklimaindex Februar

PROGNOSE: -2,3 Punkte

zuvor: -1,5 Punkte

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den Börsen in Europa geht es am Freitagmittag nach oben. Sowohl DAX als auch Euro-Stoxx-50 klettern auf Jahreshochs. Der schwache ifo-Geschäftsklimaindex belastet nicht. Die Musik spielt in den Rohstoffaktien, deren Stoxx-Branchen-Index um 1,7 Prozent anzieht. Händler sprechen von wieder aufgewärmten Übernahmespekulationen in der Branche. BHP, Anglo American und Rio Tinto steigen um 1,5 bis 2,9 Prozent. Im DAX führen Wirecard mit einem Plus von 3,5 Prozent die Gewinner an. Wirecard-Chef Braun geht von einer nachhaltigeren Erholung aus. Operativ laufe es für Wirecard weiterhin sehr stark. Zu den in der Financial Times erhobenen Vorwürfen sagte Braun, die interne Untersuchung sei weitestgehend abgeschlossen, an den Vorwürfen sei nichts dran. Auf der anderen Seite brechen Sartorius um 3,6 Prozent ein nach einer Verkaufsempfehlung von Berenberg. Daneben wartet der Markt auf Geschäftszahlen und Ausblick von VW (+0,6 Prozent), der Bericht wird für den Nachmittag erwartet. Sika gewinnen nach Vorlage überzeugender Zahlen 4 Prozent. Der französische Bauzulieferer Saint-Gobain (-1 Prozent) agiert nach Einschätzung von Davy in einem von zunehmender Konkurrenz geprägten Endverbrauchermarkt. Der Umsatztrend erscheine solide, obwohl die Margen in der zweiten Jahreshälfte nachgelassen hätten. Eine Platzierung in Adler Real Estate ist für das auffallende Kursminus von 8,7 Prozent verantwortlich.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:36 Uhr Do, 17.15 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1338 +0,01% 1,1345 1,1335 -1,1%

EUR/JPY 125,69 +0,17% 125,62 125,51 -0,0%

EUR/CHF 1,1344 -0,04% 1,1351 1,1348 +0,8%

EUR/GBP 0,8715 +0,21% 0,8699 0,8685 -3,2%

USD/JPY 110,86 +0,17% 110,72 110,73 +1,1%

GBP/USD 1,3010 -0,20% 1,3041 1,3047 +1,9%

Bitcoin

BTC/USD 3.924,01 +0,95% 3.894,63 3.884,41 +5,5%

Der überraschend schwache ifo-Index lastet etwas auf dem Euro. Von einem Tageshoch bei 1,1353 Dollar kommt die Gemeinschaftswährung zurück und notiert aktuell bei etwa 1,1335 Dollar. Schwache US-Konjunkturdaten vom Vortag und die taubenhafte US-Notenbank verhindern allerdings eine deutlichere Aufwertung des Dollar zum Euro.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Anleger an den ostasiatischen Börsen haben sich am Freitag mit Blick auf die in den USA auf hochrangiger Ebene weiterlaufenden Handelsgespräche zurückgehalten. Die Tagestendenz war uneinheitlich, wobei sich die Ausschläge bei den Indizes, die vielfach nahe an Mehrmonatshochs liegen, in Grenzen hielten. In Schanghai beschleunigte sich allerdings eine stetige Aufwärtsbewegung im Späthandel. Konjunkturseitig belasteten an einigen Plätzen zuletzt schwache Daten aus Europa, USA und Japan die Stimmung etwas. Thema in Australien war die angebliche Blockade von australischen Kohlelieferungen im chinesischen Hafen von Dalian im Streit um den Technologieriesen Huawei, der dem Einfluss Pekings unterliegt. Aktien von Kohleproduzenten gaben in dieser Gemengelage nach. Yancoal verloren 2,8 Prozent und New Hope 3,8 Prozent. Whitehaven erholten sich im Verlauf des Handels und schlossen 0,7 Prozent im Plus. Lenovo profitierten abermals von den Geschäftszahlen des Computerbauers und gewannen weitere 5 Prozent. Die Analysten von Daiwa haben die Aktie auf "Outperform" erhöht.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen verteidigen am Freitag die jüngsten Spread-Einengungen. Allerdings könnte eine Angebotsflut in der kommenden Woche die Erholung bremsen, heißt es bei der Commerzbank. Das Haus gewichtet Zykliker wegen der schwachen Industriedaten und der Handelsrisiken unter. Italienische Peers könnten dagegen weiter Boden gut machen, heißt es.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Daimler und BMW stecken über 1 Milliarde Euro in neue Mobilität

In die Gemeinschaftsunternehmen für die Mobilität der Zukunft wollen die Autokonzerne BMW und Daimler mehr als 1 Milliarde Euro investieren. Das gaben die beiden Konzernchefs Harald Krüger und Dieter Zetsche in Berlin bekannt. Die einstigen Erzrivalen gründen dazu einen Verbund aus fünf Joint Ventures, die die Themen Carsharing, Parken, das Aufladen von Elektro-Autos und Mobilitätsdienste abdecken sollen. Sie firmieren unter dem Familiennamen Now.

RWE erwirbt tschechische Netz-Beteiligung IGH von Innogy

Der Versorger RWE hat die Mehrheitsbeteiligung der Innogy SE an dem tschechischen Verteilnetzbetreiber Innogy Grid Holding (IGH) erworben. Zum Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart, wie der Essener DAX-Konzern mitteilte. RWE vollziehe damit einen weiteren Schritt bei der Umsetzung der vereinbarten Transaktion mit Eon.

Bundesgerichtshof stärkt im VW-Dieselskandal Kunden-Position

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Position der VW-Kunden in den Klageverfahren im Dieselskandal gestärkt. In einem Hinweisbeschluss erklärte der BGH, dass nach seiner "vorläufigen Rechtsauffassung" bei einer unzulässigen Abschalteinrichtung in einem Wagen von einem "Sachmangel auszugehen sein dürfte". Ein für kommende Woche angesetzter Verhandlungstermin wurde derweil aufgehoben, weil der Kläger nach einem außergerichtlichen Vergleich seine Revision zurücknahm.

Baader Bank schreibt Verlust und leitet Restrukturierung ein

Die Baader Bank hat 2018 einen Verlust verbucht und leitet eine Neuausrichtung des Unternehmens ein. Das Finanzinstitut aus Unterschleißheim verzeichnete für das Gesamtjahr beim Ergebnis vor Steuern (EBIT) einen Verlust von 19,4 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde ein Vorsteuergewinn von 4,3 Millionen Euro ausgewiesen.

Borussia Dortmund mit Umsatz und Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Geringere Transfererlöse als im Vorjahreszeitraum haben der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Umsatzrückgang beschert. Auch der Gewinn der im SDAX notierten Gesellschaft ging spürbar zurück. Der Umsatz sank in den sechs Monaten per Ende Dezember auf 256 von 312 Millionen Euro.

Rhön-Klinikum stellt für 2019 weiteres Wachstum in Aussicht

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 22, 2019 07:02 ET (12:02 GMT)

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