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18.04.2019 13:15
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In den USA endet der Rentenhandel nach einer verkürzten Sitzung schon um 20.00 Uhr MESZ.

FREITAG: Am Karfreitag ruht der Börsenhandel in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Niederlande, Österreich, der Schweiz, Spanien und den USA.

MONTAG: Am Ostermontag findet in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Niederlande, Österreich, der Schweiz und Spanien kein Handel statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.15 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.899,00 -0,05% +16,17%

Euro-Stoxx-50 3.496,21 +0,53% +16,49%

Stoxx-50 3.173,60 +0,36% +14,98%

DAX 12.210,61 +0,47% +15,64%

FTSE 7.463,45 -0,11% +11,05%

CAC 5.578,54 +0,28% +17,92%

Nikkei-225 22.090,12 -0,84% +10,37%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 164,91 +56

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 63,92 63,76 +0,3% 0,16 +37,4%

Brent/ICE 71,61 71,62 -0,0% -0,01 +30,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.275,40 1.274,10 +0,1% +1,30 -0,6%

Silber (Spot) 14,96 15,01 -0,3% -0,05 -3,5%

Platin (Spot) 885,85 889,00 -0,4% -3,15 +11,2%

Kupfer-Future 2,92 2,97 -1,6% -0,05 +10,7%

Die Ölpreise treten am Donnerstag auf der Stelle. Zwar stützen die Sanktionen gegen Venezuela und Iran, auf der anderen Seite bremsen aber Befürchtungen, dass die Opec ihre derzeit geltenden Förderbegrenzungen aufheben könnte.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach dem kleinen Rücksetzer vom Mittwoch scheinen die US-Börsen am Donnerstag seitwärts zu laufen. Vor dem langen Osterwochenende dürften die Anleger kein Risiko eingehen wollen, vermuten Marktbeobachter. Immerhin scheinen die Handelsgespräche bald abgeschlossen. Ende April wird der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer zu Verhandlungen nach Peking reisen, erfuhr das Wall Street Journal aus Verhandlungskreisen. In der Woche darauf werde der chinesische Vizeministerpräsident Liu Hu zu einem Gegenbesuch in Washington erwartet. Ein Abkommen könnte Ende Mai/Anfang Juni unterzeichnet werden.

Am Donnerstag muss eine ganze Reihe von Konjunkturdaten verarbeitet werden. Vor der Startglocke werden der Philadelphia-Fed-Index für April, der Einzelhandelsumsatz aus dem März und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche veröffentlicht. Nach Handelsbeginn folgen die Markit-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das nicht-verarbeitende Gewerbe im April, der Index der Frühindikatoren aus dem März und die Februar-Daten zu den Lagerbeständen.

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter. Am Vorabend hat unter anderem der Aluminiumkonzern Alcoa Geschäftszahlen zum ersten Quartal vorgelegt. Das Unternehmen meldete einen Verlust und zeigte sich für das laufende Jahr zurückhaltend, was die Aktie im vorbörslichen Handel um 2,8 Prozent drückt. Am Freitag kommen Quartalsausweise von Philip Morris und American Express hinzu.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:00 US/Philip Morris International Inc, Ergebnis 1Q

13:30 US/American Express Co, Ergebnis 1Q

18:00 FR/Accor SA, Umsatz 1Q

Im Laufe des Tages

- FR/Pernod-Ricard SA, Umsatz 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:30 Philadelphia-Fed-Index April

PROGNOSE: 11,0

zuvor: 13,7

14:30 Einzelhandelsumsatz März

(ursprünglich 16.4.2019)

PROGNOSE: +1,0% gg Vm

zuvor: -0,2% gg Vm

Einzelhandelsumsatz ex Kfz

PROGNOSE: +0,7% gg Vm

zuvor: -0,4% gg Vm

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 205.000

zuvor: 196.000

15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit

April (1. Veröffentlichung)

PROGNOSE: 54,8

zuvor: 55,3

15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit

April (1. Veröffentlichung)

PROGNOSE: 52,9

zuvor: 52,4

16:00 Index der Frühindikatoren März

PROGNOSE: +0,4% gg Vm

zuvor: +0,2% gg Vm

16:00 Lagerbestände Februar

(ursprünglich 16.4.2019)

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: +0,8% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen schütteln die Verluste ab und liegen am Donnerstagmittag deutlich im Plus. Im Handel ist von einem verfallgetriebenen Geschäft die Rede. Am Terminmarkt verfallen die Optionen auf die Indizes am Mittag. Bei den Einzelwerten wird erst am Abend abgerechnet. Unter den Erwartungen ausgefallene europäische Einkaufsmanagerindizes drückten nur kurz auf die Stimmung. Nestle legen um 1,1 Prozent zu, nachdem das organische Umsatzwachstum im ersten Quartal etwas stärker als erwartet gestiegen sind. Der Jahresausblick wurde bestätigt. Kering fallen um 3,3 Prozent. Der Umsatz sprang im ersten Quartal um 22 Prozent. Die Marke Gucci wuchs zwar noch schneller, mit 25 Prozent Plus aber nicht mehr ganz so lebhaft wie im Vorquartal mit 28 Prozent. Für Schneider Electric geht es um 4,5 Prozent nach oben. Die Analysten der UBS sprechen von einem überzeugenden Wachstum in allen Bereichen und erwarten in Folge eine Überarbeitung der Konsensschätzungen. Gute Nachfrage aus den Schwellenländern und nach Haushaltsreinigern haben Unilever den Start (+3,1 Prozent) in das Jahr gerettet. Sartorius (-0,5 Prozent) hat mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen übertroffen und den Ausblick bestätigt. Bei Zooplus schwächte sich das Umsatzwachstum ab, Anleger scheinen aber Schlimmeres befürchtet zu haben, denn die Aktien steigen 3,9 Prozent. Adva brechen mit Gewinnmitnahmen um 13,7 Prozent ein, obwohl zum Jahresauftakt schwarze Zahlen geschrieben wurden. Nordex fallen um 2,1 Prozent, nachdem ihnen Goldman Sachs die Kaufempfehlung entzogen hat. Axel Springer fallen nur optisch 3 Prozent, da hier die Dividende ausgeschüttet wird. Bei Osram geht es hingegen um echte 3,6 Prozent nach unten. Im Handel wird auf einen Artikel im "Manager Magazin" verwiesen, nach dem die Investoren Bain und Carlyle das Interesse an dem Unternehmen verloren haben.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:46 Uhr Mi, 17.20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1253 -0,41% 1,1301 1,1303 -1,9%

EUR/JPY 125,95 -0,50% 126,47 126,57 +0,2%

EUR/CHF 1,1381 -0,32% 1,1409 1,1403 +1,1%

EUR/GBP 0,8648 -0,21% 0,8663 0,8665 -3,9%

USD/JPY 111,93 -0,10% 111,92 111,99 +2,1%

GBP/USD 1,3012 -0,20% 1,3045 1,3043 +2,0%

Bitcoin

BTC/USD 5.232,01 +0,01% 5.270,38 5.214,76 +40,7%

Der Euro gerät am Donnerstag unter Druck, nachdem Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone schwächer als erwartet ausgefallen sind. Berichte über einen neuen nordkoreanischen Raketentest verschaffen derweil Fluchtwährungen wie dem Yen Zulauf.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Nach richtungslosen US-Vorgaben und dem zuletzt gesehenen guten Lauf ist es an den Aktienmärkten in Ostasien am Donnerstag nach unten gegangen. Tendenziell weiteten sich die Verluste dabei im Handelsverlauf aus, besonders in Seoul. Dort verunsicherte ein neuerlicher Raketentest Nordkoreas die Anleger, zudem belastete ein starkes Minus des Schwergewichts Samsung. Getrübt wurde die Stimmung auch davon, dass die Notenbank des Landes den Leitzins zwar unverändert ließ, ihre Wachstumsprognose aber leicht senkte. Samsung Electronics büßten 3,1 Prozent ein. Offenbar gibt es Probleme mit dem neuen faltbaren hochpreisigen Smartphone Galaxy Fold. In der gesamten Region standen Pharmaaktien unter Verkaufsdruck, nachdem diese an den Vortagen in den USA und Europa stärker verloren hatten. Hintergrund sind die Diskussionen um das Gesundheitssystem "Medicare for all" in den USA. Damit einher gingen Spekulationen um niedrigere Medikamentenpreise und geringere Zuzahlungen der Versicherer. In Sydney verlor der Pharmasubindex 1,3 Prozent, in Tokio 3,3 Prozent. In Taiwan stieg der Kurs des Apple-Zulieferers Hon Hai zunächst um rund 6 Prozent, erneut getrieben von Fantasie im Zusammenhang mit der Absicht von Chairman Terry Gou, bei der Wahl im kommenden Jahr als Präsidentschaftskandidat anzutreten. Zum Ende kam der Kurs aber deutlicher zurück und büßte 0,2 Prozent ein. Hier dürften auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Taiwan Semiconductor gingen unmittelbar vor Bekanntgabe der Geschäftszahlen 1,2 Prozent höher aus dem Tag. In Mumbai standen Fluggesellschaften im Fokus. Die ehemals zweitgrößte indische Fluglinie, Jet Airways, hat sich wegen finanzieller Probleme zum Verkauf gestellt. Der Kurs brach um über 26 Prozent ein. Davon profitierten die Konkurrenten. Interglobe legten um knapp 2 Prozent zu und Spicejet um knapp 8 Prozent.

+++++ CREDIT +++++

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 18, 2019 07:16 ET (11:16 GMT)

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