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26.04.2019 12:48
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen eines Feiertages geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (12:41 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.925,90 -0,01% +17,25%

Euro-Stoxx-50 3.499,65 +0,22% +16,60%

Stoxx-50 3.187,98 +0,13% +15,50%

DAX 12.304,58 +0,18% +16,53%

FTSE 7.423,32 -0,15% +10,49%

CAC 5.569,38 +0,21% +17,73%

Nikkei-225 22.258,73 -0,22% +11,21%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 165,74 +7

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 64,12 65,21 -1,7% -1,09 +36,6%

Brent/ICE 73,05 74,35 -1,7% -1,30 +33,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.280,68 1.277,35 +0,3% +3,33 -0,2%

Silber (Spot) 15,02 14,95 +0,5% +0,07 -3,1%

Platin (Spot) 889,80 887,50 +0,3% +2,30 +11,7%

Kupfer-Future 2,88 2,86 +0,7% +0,02 +9,2%

Abwätrs geht es zum Wochenausklang für die Ölpreise. Marktteilnehmer sprechen von Gewinnmitnahmen nach den jüngsten deutlichen Gewinnen. Allerdings liegen die Preise weiter in Reichweite der jüngst erreichten Sechsmonatshochs.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit leichten Abgaben dürfte die Wall Street in den letzten Handelstag der Woche starten. Während die Berichtssaison einen Gang zurückschaltet, stehen die Daten zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal im Fokus - vor allem nach zuletzt schwachen Daten aus Asien. Nach Südkorea am Donnerstag hatte am Freitag auch Japan schwache Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Beim US-BIP wird mit einer annualisierten Zunahme um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gerechnet, nach zuletzt plus 2,2 Prozent. Daneben dürfte die Stimmung auch vom schwachen Ausblick des Halbleiterkonzerns Intel belastet werden. Das Unternehmen hat die Jahresprognose gesenkt, mit den Ergebnissen für das erste Quartal allerdings die eigenen Schätzungen erfüllt. Die Intel-Aktie bricht vorbörslich um knapp 8 Prozent ein. Daneben legen bei den Einzelwerten Amazon leicht zu. Der Online-Händler hat nach einem sehr guten Weihnachtsgeschäft einen noch besseren Start in das laufende Jahr verzeichnet. Der Nettogewinn wurde im ersten Quartal mehr als verdoppelt und stieg abermals auf Rekordniveau.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:30 US/American Airlines Group Inc, Ergebnis 1Q, Fort Worth

14:00 US/Exxon Mobil Corp, Ergebnis 1Q, Irving

14:30 US/Chevron Corp, Ergebnis 1Q, San Ramon

15:00 LU/RTL Group SA, HV, Luxemburg

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US

14:30 BIP 1Q (1. Veröffentlichung)

annualisiert

PROGNOSE: +2,5% gg Vq

zuvor: +2,2% gg Vq

BIP-Deflator

PROGNOSE: +1,4% gg Vq

zuvor: +1,7% gg Vq

16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan

April (2. Umfrage)

PROGNOSE: 97,0

1. Umfrage: 96,9

zuvor: 98,4

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen zeigen sich auch am Freitagmittag mit leichten Aufschlägen. Die Börsen warten auf die Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal, die am frühen Nachmittag veröffentlicht werden. Es wird erwartet, dass die US-Wirtschaft um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen ist. Daneben steht die Berichtssaison steht weiter im Blick. Als stark gesehen wird das Zahlenwerk von Conti, der Kurs steigt um 1,8 Prozent. Noch besser sieht es bei Valeo aus, der Kurs des französischen Conti-Konkurrenten steigt nach seinen Quartalszahlen um 5,5 Prozent. Daimler hat die Markterwartungen beim Gewinn und beim Umsatz leicht übertroffen. Die Aktie gewinnt 0,5 Prozent. Die Deutsche Bank hat dagegen nun einen skeptischeren Ausblick veröffentlicht. Statt von einem leichten Anstieg bei den Umsätzen geht sie nun nur noch von unveränderten Erlösen aus. Der Kurs fällt um 2,9 Prozent. Sanofi legen nach ihren Zahlen 3,5 Prozent zu. Der Gewinn je Aktie hat die Erwartungen deutlich übertroffen, und von einer möglichen US-Gesundheitsreform erwartet der Konzern keine negativen Impulse. Auch der Baustoffhersteller Saint-Gobain ist gut ins Jahr gestartet. Der Kurs steigt um 1,5 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:12 Do, 17:19 % YTD

EUR/USD 1,1135 +0,00% 1,1138 1,1140 -2,9%

EUR/JPY 124,43 +0,15% 124,35 124,13 -1,0%

EUR/CHF 1,1370 +0,09% 1,1363 1,1356 +1,0%

EUR/GBP 0,8627 -0,07% 0,8630 0,8632 -4,1%

USD/JPY 111,75 +0,15% 111,65 111,44 +1,9%

GBP/USD 1,2907 +0,08% 1,2905 1,2906 +1,1%

Bitcoin

BTC/USD 5.166,51 -4,31% 5.188,76 5.460,26 +38,9%

Wenig verändert zeigt sich der Euro, die Gemeinschaftswährung notiert knapp unter der Marke von 1,1150 Dollar seitwärts. Der entscheidende Impuls für den Devisenmarkt dürfte wohl von den US-BIP-Daten kommen, heißt es.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten ist am Freitag angeschlagen geblieben. Wie schon an den Vortagen attestierten Händler keine echte Kaufbereitschaft, daher überwogen erneut die Minuszeichen in der Region. Dort, wo es doch positive Vorzeichen gab, war die Dynamik bei schwachen Umsätzen bescheiden. Nach dem überraschenden BIP-Rückgang in Südkorea am Vortag wurde die Konjunkturskepsis nun durch schwachen Daten aus Japan zur Industrieproduktion untermauert. Diese war im März sehr viel deutlicher als ohnehin befürchtet zurückgegangen. Anleger setzten ihre Hoffnungen nun voll und ganz auf die USA, wo die BIP-Daten zum ersten Quartal anstehen. Allerdings wären gute US-Daten ein zweischneidiges Schwert, warnten Händler. Denn bei guten Wachstumsdaten könnte ein massiver Kapitalabfluss in Richtung USA zum Problem in Asien werden. In ganz Asien neigten Halbleiterwerte zur Schwäche, nachdem der US-Chiphersteller Intel seine Jahresprognose gesenkt hat. In Taipeh in Taiwan verlor der Leitindex, in dem etliche Halbleiterwerte gelistet sind, 0,8 Prozent, Taiwan Semiconductor gaben 2,8 Prozent ab. Volatil ging es derweil an den chinesischen Börsen zu: Während Hongkong sich im späten Geschäft unverändert zeigte, reihte sich das chinesische Kernland wieder hinten ein.

+++++ CREDIT +++++

Der Anstieg der Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt kommt am Freitag schon wieder zum Stillstand. Die iTraxx-Indizes verändern sich bis zum Mittag nur noch wenig. Im Blick steht die Überprüfung des Italien-Ratings durch S&P. Eine Abstufung gilt nicht als ausgeschlossen, denn das Wachstum ist zuletzt hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die zuletzt positive Finanzierungsentwicklung könnte aber den Ausschlag gegen eine Abstufung geben, heißt es bei der Commerzbank. Daneben wartet der Markt auf die Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Daimler im ersten Quartal erneut mit geringerem Gewinn

Belastet von schwächeren Autoverkäufen hat Daimler auch im ersten Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet. Zudem verbuchte der DAX-Konzern im Geschäft mit Lkw ein geringeres Ergebnis, obwohl der Umsatz spürbar zunahm. Im Bus- und Van-Geschäft fiel zum Jahresstart sogar ein Verlust an. Die Stuttgarter begründeten das schwache Abschneiden insgesamt mit rückläufigem Autoabsatz und höheren Rohmaterialpreisen. Den Ausblick für dieses Jahr bestätigte der Konzern aber.

Bayer-Chef verteidigt Monsanto-Übernahme

Bayer-Konzernchef Werner Baumann hat die Monsanto-Übernahme gegen wachsende Kritik von Aktionären verteidigt. "Aufgrund der hervorragenden Aufstellung unserer Geschäfte... sowie auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Logik war und ist der Erwerb von Monsanto der richtige Schritt", sagte Baumann auf der Hauptversammlung im World Conference Center in Bonn.

Mehrere Aktionäre wollen Vorstand und AR bei Bayer nicht entlasten

Die Fondsgesellschaft von Volks- und Raiffeisenbanken, Union Investment, will der Bayer-Führung die Entlastung verweigern. Analyst Janne Werning sagte laut Redetext, "aufgrund der anhaltenden negativen Entwicklungen bei Bayer, der hohen rechtlichen Risiken und der massiven Kursverluste verweigern wir dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018". Unterdessen hat Aufsichtsratschef Werner Wenning dem Vorstandsvorsitzenden Werner Baumann den Rücken gestärkt. Angesichts der Klagewelle um den Unkrauftvernichter Glyphosat stellten immer mehr Aktionäre die Frage, ob die Risiken ausreichend abgeschätzt wurden. "Der Aufsichtsrat ist fest davon überzeugt, dass dies der Fall ist", sagte Wenning.

Merck setzt sich für 2019 "anspruchsvolle" Ziele

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA hat sich für 2019 viel vorgenommen. Nach einem "geschäftlich anspruchsvollen" 2018 will das im DAX gelistete Unternehmen im laufenden Jahr "bei allen wichtigen Kennzahlen" (Umsatz, bereinigtes EBITDA und Ergebnis je Aktie) wieder zulegen.

Continental verzeichnet Gewinneinbruch - Ausblick bestätigt

Der schwache Automarkt hat beim Zulieferer Continental im ersten Quartal zu einem Gewinneinbruch geführt. Trotz stabiler Umsätze sank das bereinigte operative Ergebnis EBIT um 17 Prozent auf 884,2 Millionen Euro, wie der DAX-Konzern anlässlich der Hauptversammlung mitteilte. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die Continental AG.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 26, 2019 06:49 ET (10:49 GMT)

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