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12.06.2019 12:54
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Russland bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (12:53 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 2.877,10 -0,34% +14,85%

Euro-Stoxx-50 3.385,10 -0,47% +12,78%

Stoxx-50 3.134,49 -0,33% +13,57%

DAX 12.101,29 -0,45% +14,61%

FTSE 7.352,51 -0,62% +9,96%

CAC 5.376,04 -0,60% +13,64%

Nikkei-225 21.129,72 -0,35% +5,57%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 171,51 +13

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 51,91 53,27 -2,6% -1,36 +9,8%

Brent/ICE 60,85 62,29 -2,3% -1,44 +10,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.335,44 1.328,03 +0,6% +7,41 +4,1%

Silber (Spot) 14,81 14,74 +0,5% +0,07 -4,4%

Platin (Spot) 817,25 815,50 +0,2% +1,75 +2,6%

Kupfer-Future 2,64 2,67 -1,2% -0,03 -0,1%

Für die Ölpreise geht es deutlich nach unten. Die US-Rohöllagerbestände sind in der zurückliegenden Woche um 4,9 Millionen Barrel gestiegen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. "Dies verschärft die Sorgen um eine nachlassende Ölnachfrage", so Analyst Stephen Brennock von PVM. Für die offiziellen Daten der staatlichen Energy Information Administration (EIA), die im Handelsverlauf bekannt gegeben werden, erwarten Volkswirte eine Zunahme um 0,1 Millionen Barrel.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Wall Street dürfte ihre negative Vortagestendenz am Mittwoch fortsetzen. Die weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten des US-chinesischen Handelsstreits und die Unsicherheit über den weiteren Kurs der US-Notenbank dürften belasten, heißt es. Der Future auf den S&P-500 reduziert sich um 0,3 Prozent. Zwar gab es in der vergangenen Woche Aussagen von Seiten der Fed, die als Hinweis auf eine baldige Zinssenkung gedeutet wurden. Doch nach Ansicht einiger Analysten könnten die Aussagen von den Investoren durchaus überinterpretiert worden sein. Daher werde mit Spannung auf die Fed-Sitzung in der kommenden Woche gewartet. Bei den Einzelwerten geht es für die Tesla-Aktie vorbörslich um 2,5 Prozent nach oben. Tesla-Chef Elon Musk hat sich optimistisch für den Autoabsatz im laufenden Quartal geäußert. In den vergangenen Monaten kam bei Investoren die Sorge auf, dass die Nachfrage nach den E-Autos von Tesla ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Die Aktie brach dieses Jahr um rund 35 Prozent ein.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:30 Verbraucherpreise Mai

PROGNOSE: +0,1% gg Vm

zuvor: +0,3% gg Vm

Verbraucherpreise Kernrate

PROGNOSE: +0,2% gg Vm

zuvor: +0,1% gg Vm

16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der

staatlichen Energy Information Administration (EIA)

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den Aktienmärkten in Europa hält die Seitwärtsbewegung an. Nach dem Plus am Vortag geht es am Mittwoch bereits wieder nach unten. Händler sprechen von ersten Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally. Sehr fest zeigen dagegen sich Axel Springer, nachdem der Finanzinvestor KKR 63 Euro je Aktie geboten hat. Am Gesamtmarkt rückt der Handelskonflikt erneut in den Blick. "Wir werden einen großen Deal haben oder gar keinen", so US-Präsident Donald Trump.Trump wolle zwar einen Deal, aber nur zu seinen Bedingungen, sagt Thomas Altmann von QC Partners. Es sei aber zweifelhaft, ob sich China darauf einlassen. Axel Springer steht vor der erwarteten Übernahme: Die Beteiligungsgesellschaft KKR bietet den Anteilseignern von Axel Springer 63 Euro je Aktie. Der Kurs steigt um 12 Prozent auf 62,60 Euro. "Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses ist hoch", sagt ein Marktteilnehmer. Das liege zum einen daran, dass sich der Gebotspreis über der im Markt kursierenden Erwartung von rund 60 Euro bewege. Daneben handele es sich bei dem KKR-Gebot um eine freundliche Avance, die die Unterstützung des Management und der Hauptaktionäre besitze. Die Autoverkäufe in China sind im Mai bereits den elften Monat in Folge gefallen. Demnach sanken die Absätze gegenüber dem Vorjahr um 16,4 Prozent. Auch in Großbritannien halten sich die Käufer mit gebrauchten Fahrzeugen mit Blick auf den drohenden Brexit zurück. Die Aktie des britischen Autohändlers Pendragon bricht an der Londoner Börse um 23 Prozent ein. Das Unternehmen hat vor einem signifikanten Verlust im ersten Halbjahr gewarnt.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:26h Di, 17:15 % YTD

EUR/USD 1,1318 -0,08% 1,1338 1,1314 -1,3%

EUR/JPY 122,65 -0,26% 122,81 122,83 -2,5%

EUR/CHF 1,1243 +0,01% 1,1235 1,1235 -0,1%

EUR/GBP 0,8881 -0,24% 0,8909 0,8896 -1,3%

USD/JPY 108,37 -0,18% 108,32 108,56 -1,2%

GBP/USD 1,2745 +0,17% 1,2728 1,2719 -0,1%

Bitcoin

BTC/USD 7.994,25 +0,98% 7.966,25 7.807,00 +114,9%

Der Franken wird am Mittwoch zum Euro praktisch auf einem Zweiwochentief gehandelt. Die UBS erwartet eine Zinserhöhung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) nun erst im vierten Quartal 2020, nachdem man zuvor noch das erste Quartal kommenden Jahres im Blick hatte. "Eine Zinssenkung ist nicht auszuschließen, sollte es zu einer starken Aufwertung des Franken kommen, das dürfte aber nur der letzte Ausweg der Geldpolitik bleiben", so die Analysten. Davor dürfte als erste Antwort eher eine Intervention zu erwarten sein. Für das SNB-Treffen am Donnerstag wird mehrheitlich mit einem unveränderten Leitzins von minus 0,75 Prozent gerechnet.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich am Mittwoch in einer Art Verschnaufpause nach den vorangegangenen Gewinnen etwas leichter gezeigt. Mit Ausnahme von Hongkong fielen die Bewegungen dabei eher moderat aus, wobei im späten Geschäft noch etwas Verkaufsstimmung aufgekommen war. In Hongkong belasteten neuerliche Massenproteste gegen ein umstrittenes Auslieferungsgesetz. Zehntausende Demonstranten blockierten wichtige Verkehrsadern und Regierungsgebäude. Die zweite parlamentarische Lesung des umstrittenen Gesetzes wurde deswegen verschoben. Das geplante Gesetz soll Auslieferungen auch an das chinesische Festland ermöglichen. Stärker verkauft wurden vor diesem Hintergrund Immobilienaktien. An den übrigen Plätzen folgten die Anleger den wenig inspirierenden US-Vorgaben. Die Indizes an der Wall Street hatten ihre Gewinnserie am Dienstag mit kleinen Verlusten beendet. Für etwas Verunsicherung sorgte zudem US-Präsident Donald Trump mit seiner Botschaft, im Zweifel auf einen Deal mit China im Handelsstreit zu verzichten, sollte China nicht auf bereits vereinbarte Positionen zurückkehren. Weiter hofft der Markt aber darauf, dass es am Ende des Monats beim G20-Gipfel in Japan bei einem Treffen Trumps mit Chinas Präsident Xi Jinping zu einer Einigung kommen könnte. In Sydney konnten die kräftigen Vortagesgewinne verteidigt werden. Seoul tendierte knapp behauptet und in Schanghai kam der Composite-Index nach dem Kursfeuerwerk vom Dienstag um rund ein halbes Prozent zurück. Neue Preisdaten aus China fielen im Rahmen der Erwartungen aus und sorgten ihrerseits für keine Impulse. In Tokio verlor die Softbank-Aktie 2,4 Prozent. In den USA gibt es offenbar Gegenwind für die geplante Milliardenfusion von T-Mobile US und der Softbank-Tochter Sprint.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen kommen weiter zurück. Gestützt wird die Stimmung unter anderem von der jüngsten Spread-Einengung bei italienischen Banken. Daneben profitiert der Markt laut Händlern von Zuflüssen aufgrund von Fälligeiten. Auf der anderen Seite bleibe das Makro-Bild herausfordernd, so die Commerzbank. Zudem könnten die hohen Zinssenkungserwartungen an die US-Notenbank enttäuscht werden.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Daimler liefert im Mai etwas weniger Pkw aus - Zuversicht für 2. Hj

Mercedes-Benz Cars hat im Mai inmitten eines weiterhin schwierigen Branchenumfelds etwas weniger Neuwagen verkauft. Der Absatz fiel um 1,3 Prozent auf 207.156 Einheiten, wie die Daimler-Tochter mitteilte. Seit Jahresbeginn betrug der Absatz damit 988.586 Fahrzeuge, ein Minus von 4,7 Prozent. Für die kommenden Monate zeigte sich der Premiumautohersteller zuversichtlich.

Deutsche Bank fordert Informationen von Kunden bei Geldwäsche-Prävention

Die Deutsche Bank verstärkt offenbar im Rahmen ihrer Bemühungen zur Geldwäsche-Prävention den Druck auf Kunden. Die Bank fordert eigenen Angaben und informierten Personen zufolge von etwa 1.000 Investmentbanking-Kunden innerhalb eines Monats ausführliche Dokumentationen und Informationen zu bestimmten Produkten.

Volkswagen: Marke VW setzt im Mai weniger Autos ab

Belastet von schwächeren Verkäufen in Europa hat Volkswagen bei seiner namensgebenden Marke im Mai weniger Autos abgesetzt. Die Verkäufe sanken um 5,1 Prozent auf 512.100 Einheiten, wie der Konzern mitteilte. Seit Januar haben die Wolfsburger damit 2,456 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Minus von 5,0 Prozent. Ein Grund für den spürbaren Rückgang ist das starke Vorjahresgeschäft, in dem der Konzern wegen des neuen Abgastests WLTP viele Autos mit Rabatten in den Markt gedrückt hatte.

US-Stadt will von Siemens 225 Millionen Dollar Schadensersatz

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 12, 2019 06:55 ET (10:55 GMT)

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Harley-Davidson schließt trotz Trump-Kritik Partnerschaft in China. Siltronic- und Infineon-Aktie ziehen an: Deutsche Chipwerte im Erholungsmodus. Hummels-Transfer von Bayern zum BVB anscheinend perfekt. Daimler-, VW- und BMW-Aktie im Fokus: US-Kartellklagen gegen deutsche Autobauer vorerst abgewiesen.

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