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12.09.2019 13:20
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In Südkorea blieben die Börsen wegen des Entedankfestes geschlossen.

FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Entedankfestes geschlossen und in China wegen des Mondfestes.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.16 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 3.006,70 +0,16% +19,67%

Euro-Stoxx-50 3.522,65 +0,17% +17,37%

Stoxx-50 3.200,42 -0,11% +15,95%

DAX 12.373,04 +0,11% +17,18%

FTSE 7.335,19 -0,04% +9,06%

CAC 5.616,85 -0,02% +18,73%

Nikkei-225 21.759,61 +0,75% +8,72%

EUREX Stand +-Ticks

Bund-Future 174,55% +40

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 55,34 55,75 -0,7% -0,41 +15,2%

Brent/ICE 60,15 60,81 -1,1% -0,66 +8,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.503,35 1.497,50 +0,4% +5,85 +17,2%

Silber (Spot) 18,21 18,11 +0,5% +0,10 +17,5%

Platin (Spot) 954,40 939,10 +1,6% +15,30 +19,8%

Kupfer-Future 2,64 2,60 +1,7% +0,04 -0,1%

Händler begründen die Stimmungseintrübung am Ölmarkt damit, dass es laut dem neuen saudischen Energieminister kein Ultimatum für Ölförderländer gibt, die nicht voll konform gehen mit den von der Opec beschlossenen Fördersenkungen. Daneben laste auf den Preisen, dass laut der Internationalen Energieagentur das Ölangebot von außerhalb des Ölkartells 2020 auf 2,3 Millionen Barrel täglich steigen wird. Laut Warren Patterson von der ING ist das große Risiko für die Ölpreise, dass die USA ihre Sanktionen gegen den Iran lockern. Sollte es dazu kommen, dürfte das das tägliche Ölüberangebot von knapp über 1 Million Barrel im ersten Halbjahr 2020 auf über 2 Millionen erhöhen. Dies könne dann die Opec veranlassen, die Produktionsenkungen auszuweiten, die nach derzeitiger Planung eigentlich im März auslaufen sollen.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Während sich Anleger an der Wall Street auf den ersten Showdown im Notenbankrennen um geldpolitische Lockerungen vorbereiten, hellen versöhnliche Töne im US-chinesischen Handelsstreit die Stimmung weiter auf. Die US-Regierung hat eine für den 1. Oktober angekündigte Anhebung von Strafzöllen auf Importe aus China um zwei Wochen verschoben. Die sich abzeichnenden Aufschläge sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn vor Handelsbeginn wird die EZB die Ergebnisse ihrer Sitzung präsentieren. Aufgrund der hohen Erwartungen sprechen Händler aber von entsprechend hohem Enttäuschungspotenzial. Die EZB liefert den Aufgalopp für die US-Notenbank, die in der kommenden Woche nachlegen dürfte. Daher dürften die parallel zur EZB-Pressekonferenz erwarteten US-Verbraucherpreise für August ebenfalls von großem Interesse sein. Marktteilnehmer rechnen mit einer moderaten Inflation - trotz zuletzt angezogener Löhne.

Oracle fallen vorbörslich um 0,7 Prozent, nachdem der SAP-Konkurrent im ersten Geschäftsquartal weniger Umsätze erzielt hat als erwartet. Gewinnseitig traf Oracle die Erwartungen auf bereinigter Basis.

Tailored Brands brechen um 27,8 Prozent ein. Der Einzelhändler, zu dem Marken wie Men's Wearhouse gehören, hat schwache Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorgelegt. Zudem wurde die Ausschüttung einer Dividende ausgesetzt.

DXC Technology büßen 7,8 Prozent ein. Der IT-Dienstleister hat angekündigt, dass Präsident und CEO Mike Lawrie in den Ruhestand geht. Im folgt Mike Salvino, der zuletzt als Geschäftsführer des Beteiligungsunternehmens Carrick Capital tätig war.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen August

13:00 CA/Hudson's Bay Co, Ergebnis 2Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- EU

13:45 EZB, Ergebnis der Ratssitzung

Hauptrefinanzierungssatz

PROGNOSE: 0,00%

zuvor: 0,00%

- US

14:30 Verbraucherpreise August

PROGNOSE: +0,1% gg Vm

zuvor: +0,3% gg Vm

Verbraucherpreise Kernrate

PROGNOSE: +0,2% gg Vm

zuvor: +0,3% gg Vm

14:30 Realeinkommen August

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 215.000

zuvor: 217.000

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Kaum bewegt zeigen sich die Börsen. Die Anleger warten auf die geldpolitische Entscheidung der EZB. Keine große Akzente setzt die Annäherung der USA und China im Handelsstreit. Um die Banken zu entlasten, könnte die EZB einen Teil der Einlagen der Institute frei stellen. Dann könnten die Kurse der Banken am Nachmittag weiter anziehen. Bis Mittag geht es für den Sektor um 0,6 Prozent nach oben. Derweil hat Goldman Sachs nach der jüngsten Erholung die Aktien der Lloyds Bank zum Verkauf gestellt. Der Kurs fällt um 2 Prozent. Darüber hinaus ist die Frage, ob die großen Umschichtungen aus Wachstumswerten in Zykliker und Bankentitel auch über den Tag hinaus weitergehen. Marktteilnehmer meinen, dieser umfassende Wechsel in den Portfolios könnte nach der EZB-Sitzung wieder einsetzen und zwar besonders dann, wenn die EZB nicht enttäuschen sollte. Bei JP Morgan heißt es, der Trend zu unterbewerteten Zyklikern und Bankenwerte könnte eine nachhaltige Rally auslösen - bis in den Oktober hinein. Anheuser-Busch Inbev will das Brauereigeschäft in Asien in einem neuen Anlauf an die Börse in Hongkong bringen. Der Kurs steigt um 2,1 Prozent. Alstom verlieren 4,8 Prozent. Der Konzern Bouygues hat einen Verkauf von Alstom-Anteilen abgeschlossen. Akasol legen nach dem Erhalt eines Großauftrags um 3,3 Prozent zu. Nachdem die Aktie von Rovio Entertainment im Jahresverlauf in der Spitze im Juni bereits um 80 Prozent zugelegt hatte, bricht sie nach einer Gewinnwarnung um 21,9 Prozent ein. Rational steigen um 1,2 Prozent. Sie werden am übernächsten Freitag in den MDAX aufsteigen.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:12 Mi, 17:31 % YTD

EUR/USD 1,1029 +0,18% 1,1013 1,0995 -3,8%

EUR/JPY 118,93 +0,20% 118,92 118,45 -5,4%

EUR/CHF 1,0921 -0,11% 1,0936 1,0923 -3,0%

EUR/GBP 0,8947 +0,19% 0,8936 0,8915 -0,6%

USD/JPY 107,83 +0,01% 107,99 107,74 -1,7%

GBP/USD 1,2328 -0,01% 1,2325 1,2333 -3,4%

USD/CNY 7,0852 -0,44% 7,0881 7,1168 +3,0%

Bitcoin

BTC/USD 10.147,50 -0,08% 10.061,75 9.977,50 +172,8%

Die Lira regaiert mit Aufschlägen auf die Entscheidung der türkischen Zentralbank (CBT). Die CBT hat den Leitzins um 325 Basispunkte gesenkt. Erwartet wurde eine Senkung in einer Spanne zwischen 250 und 400 Basispunkten. Die Reaktion legt allerdings nahe, dass einige Marktteilnehmer wohl mit einer noch stärkeren Senkung gerechnet hatten. Positiv könnte am Markt auch gewertet werden, dass CBT-Gouverneur Murat Uysal offenbar nicht vor Präsident Erdogan kapituliert hat. Der Dollar wertet ab auf 5,68 Lira nach Ständen von 5,75 vor der Entscheidung.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Eine Ausnahme machte Hongkong mit Abschlägen. Dort wurden anfängliche Gewinne wieder abgegeben. Hauptthema war die angekündigte Verschiebung von US-Strafzöllen auf chinesische Warenimporte, in Hongkong zudem die Offerte der dortigen Börse für die LSE. Daneben stützten positive Vorgaben der Wall Street. Die Börse in Hongkong lag im späten Handel gegen den Trend 0,1 Prozent zurück. Die Anleger seien von dem Hin und Her von US-Präsident Donald Trump nicht überzeugt, so Marktbeobachter. Außerdem habe der HSI seit seinem Augusttief bereits mehr als 2.000 Punkte zugelegt. In Schanghai stiegen die Kurse aber. Unter den Einzelwerten gaben Hong Kong Exchanges & Clearing 3,1 Prozent ab. Der Börsenbetreiber hatte ein überraschendes Übernahmeangebot für die LSE abgegeben. Die Analysten der Citigroup haben darauf die Aktie auf "Sell" abgestuft. In Tokio wirkte positiv, dass die Maschinenbauaufträge in Japan zuletzt weniger stark gesunken waren als erwartet. Für die Aktie des Industrieroboter-Herstellers Fanuc ging es um 2,2 Prozent nach oben, Mitsubishi Electric verbesserten sich um 2,4 Prozent. Am Devisenmarkt zog der Yuan angesichts der Entspannung im Handelsstreit kräftiger an. In Sydney schloss die Börse etwas fester, Rohstoffwerte profitierten von den zuletzt gestiegenen Eisenerzpreisen. Der Aktienmarkt in Neuseeland wurde von Milchwerten belastet, da Synlait enttäuschende Jahreszahlen vorgelegt hatte. Die Aktie gab 9,2 Prozent nach, A2 Milk fielen 1,7 Prozent.

+++++ CREDIT +++++

Gespannte Ruhe vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank: Die Credit-Spreads bewegen sich am Donnerstag erst einmal kaum von der Stelle. Die Erwartungen an die EZB sind hoch: Erwartet wird nicht nur eine Senkung des Einlagensatzes, sondern auch ein neue Anleihenkaufprogramm. Zudem könnte die EZB einen gestaffelten Einlagensatz für die Banken einführen. Dann könnten die Spreads der Banken weiter zusammenlaufen. Andererseits bergen die hochgesteckten Erwartungen auch Enttäuschungspotenzial. Zudem ist die Pipeline für Neuemissionen prall gefüllt. Das könnte gerade bei einer EZB-Enttäuschung zu weiteren Spreads führen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Klage gegen EU-Zulassung einer Gen-Sojabohne von Monsanto gescheitert

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 12, 2019 07:21 ET (11:21 GMT)

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