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16.01.2020 13:12
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (13:10 Uhr) +++++

INDEX Stand +-% +-% YTD

S&P-500-Future 3.301,30 +0,23% +2,17%

S&P-500-Future 3.305,00 +0,33% +2,21%

Euro-Stoxx-50 3.764,51 -0,12% +0,52%

Stoxx-50 3.434,26 -0,02% +0,92%

DAX 13.413,00 -0,14% +1,24%

FTSE 7.606,68 -0,47% +1,33%

CAC 6.026,01 -0,11% +0,80%

Nikkei-225 23.933,13 +0,07% +1,17%

EUREX Stand +/- Punkte

Bund-Future 171,67 0,21

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 57,73 57,81 -0,1% -0,08 -5,5%

Brent/ICE 64,15 64,00 +0,2% 0,15 -2,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.555,92 1.556,20 -0,0% -0,29 +2,5%

Silber (Spot) 17,99 18,05 -0,3% -0,06 +0,8%

Platin (Spot) 1.034,70 1.022,50 +1,2% +12,20 +7,2%

Kupfer-Future 2,88 2,87 +0,4% +0,01 +2,9%

Die Ölpreise stabilisieren sich nach dem Rücksetzer vom Mittwoch. Am Vortag hatten die wöchentlichen Daten zu den Ölvorräten der USA die Preise zeitweise auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gedrückt. Vor allem der unerwartet kräftige Anstieg bei den Benzinbeständen belastete, hieß es. Dieser war gut doppelt so hoch ausgefallen wie erwartet. Zudem stieg die Ölproduktion in den USA auf einen Rekordwert.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die jüngsten Fortschritte bei der Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China dürften die US-Börsen am Donnerstag weiter nach oben tragen. Die Futures auf die wichtigen US-Aktienindizes deuten eine etwas festere Eröffnung an der Wall Street an.

Am Mittwoch wurde das Phase-1-Handelsabkommen unterzeichnet. Die US-Börsen hatten zwar vorab neue Rekordhöhen erklommen, doch bröckelten die Gewinne bald. Denn Kritiker bemängeln, dass das Abkommen mehr Absichtserklärungen enthalte als konkrete Vereinbarungen und dass wesentliche Streitpunkte damit nicht ausgeräumt seien.

Die Mehrzahl der Marktteilnehmer scheint jedoch zuversichtlich, dass diesem ersten Schritt bald weitere folgen werden, und konzentriert sich auf die positiven Seiten. Auch die Anleger können das Thema Handelsstreit erst einmal abhaken und sich auf Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen konzentrieren. Davon hat der Donnerstag einige zu bieten.

An Konjunkturdaten werden vorbörslich der Philadelphia-Fed-Index für Januar, die Einzelhandelsumsätze aus dem Dezember, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Import- und Exportpreise veröffentlicht. Nach der Startglocke folgen Daten zu den Lagerbeständen aus dem November.

Im Zuge der Bilanzsaison wird unter anderem die Großbank Morgan Stanley noch vor Handelsbeginn über den Verlauf des vierten Quartals berichten. Schon am Mittwoch nach Börsenschluss hat der Aluminiumkonzern Alcoa Zahlen vorgelegt, die nicht gut ankommen. Im vorbörslichen Handel verliert die Aktie 2,8 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:15 US/Morgan Stanley, Ergebnis 4Q, New York

18:00 DE/Deutsche Bank AG, Hauptstadtempfang, Berlin

22:30 GB/Rio Tinto plc, Operation Report 2019, London

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- US

14:30 Philadelphia-Fed-Index Januar

PROGNOSE: 4,0

zuvor: 2,4

14:30 Einzelhandelsumsatz Dezember

PROGNOSE: +0,3% gg Vm

zuvor: +0,2% gg Vm

Einzelhandelsumsatz ex Kfz

PROGNOSE: +0,5% gg Vm

zuvor: +0,1% gg Vm

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 216.000

zuvor: 214.000

14:30 Import- und Exportpreise Dezember

Importpreise

PROGNOSE: +0,4% gg Vm

zuvor: +0,2% gg Vm

16:00 Lagerbestände November

PROGNOSE: -0,2% gg Vm

zuvor: +0,2% gg Vm

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Schwache Auto-Aktien belasten am Donnerstagmittag die Stimmung an den europäischen Börsen. Abgesehen von den schwachen Auto-Aktien ist die Lage in engen Grenzen uneinheitlich: Während auch Bau- und Reise-Aktien schwächer tendieren, legen Rohstoff-, Öl- und Versorger-Titel zu. Der Index der Auto-Aktien fällt um 1,4 Prozent, nachdem US-Präsident Donald Trump laut mehreren Berichten den europäischen Ländern mit 25 Prozent Strafzoll auf Auto-Importe gedroht hat, falls sie nicht auf seinen Kurs in der Iran-Atompolitik einschwenken. "Die Trump-Drohungen wiegen schwerer als die guten Acea-Zahlen", so ein Händler mit Blick auf die Neuzulassungen. Im DAX steigen Wirecard um 5,4 Prozent. Händler sprechen von terminorientierten Käufen solcher Marktteilnehmer, die bisher auf fallende Kurse gesetzt hätten und nun den steigenden Kursen hinterherliefen. RWE gewinnen 2,0 Prozent. Bund und Länder wollen den Braunkohle-Kraftwerksbetreibern für die Stilllegungen Milliarden-Entschädigungen bereitstellen. Beiersdorf geben um 1,8 Prozent nach. 2019 ist der DAX-Konzern beim organischen Umsatzwachstum dank überproportionaler Verbesserungen im Segment Consumer auf Konzernebene etwa in der Mitte der Prognosespanne gelandet. Dabei verfehlte die Klebstoffsparte Tesa die Ende Oktober gesenkte Prognose. Bei der zuletzt schwer gebeutelten Varta-Aktie (plus 5,7 Prozent) treibt eine neuerliche Ausweitung von Produktionskapazitäten den Kurs. Die Zusammenarbeit mit der US-Gesellschaft Oncoresponse verhilft Evotec zu einem Plus von 3,3 Prozent. Und im SDAX steigen Hellofresh nach guten Zahlen um 5,3 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:18 Mi, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1159 +0,07% 1,1145 1,1159 -0,5%

EUR/JPY 122,72 +0,15% 122,57 122,70 +0,7%

EUR/CHF 1,0745 -0,04% 1,0756 1,0755 -1,0%

EUR/GBP 0,8543 -0,05% 0,8550 0,8567 +1,0%

USD/JPY 109,98 +0,08% 109,93 109,97 +1,1%

GBP/USD 1,3061 +0,12% 1,3036 1,3023 -1,4%

USD/CNH (Offshore) 6,8838 -0,11% 6,8933 6,8907 -1,2%

Bitcoin

BTC/USD 8.735,55 -1,26% 8.683,50 8.779,66 +21,2%

Die türkische Lira steigt trotz der überraschend deutlich ausgefallenen Zinssenkung der türkischen Zentralbank. In jüngster Zeit hatte es immer mal wieder Berichte gegeben, staatliche türkische Banken hätten mit massiven Devisenverkäufen dafür gesorgt, dass die Lira nicht weiter abwerte. Möglicherweise werde die Lira wieder von staatlichen Banken in der Türkei gestützt, heißt es im Handel. Aktuell fällt der US-Dollar auf 5,8645 Lira nach Wechselkursen um 5,88 vor Bekanntgabe der Zinsentscheidung.

Der Yuan tendiert nach dem Phase-1-Handelsabkommen zwischen China und den USA zunächst seitwärts. Die Devisenexperten von CBA sehen den Dollar nach der Unterzeichnung des US-chinesischen Teilhandelsabkommens bis September weiter bei 7,1000 Yuan, verglichen mit aktuell 6,8838. Das Abkommen dürfte dem Dollar leichten Auftrieb verleihen, weil China zugesagt habe, mehr US-Produkte und -Dienstleistungen zu kaufen. Damit dürfte sich zum einen der chinesische Handelsbilanzüberschuss verringern und zum anderen die chinesische Nachfrage nach Dollar im Zuge der Käufe in den USA steigen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Der Handel an den asiatischen Börsen hat am Donnerstag keine Auffälligkeiten gezeigt - die Indizes bewegten sich ohne klare Richtung in relativ engen Spannen. Die Unterzeichnung des ersten Teilhandelsabkommens zwischen den USA und China am Vortag bewegte kaum, weil die Differenzen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt als längst nicht beigelegt gelten. Hyundai Motor legten in Seoul um 3 Prozent zu, nachdem der Automobilkonzern zusammen mit der Tochter Kia Motors eine Beteiligung an einem britischen Startup im Bereich E-Mobilität bekannt gegeben hatte. Positiv für die Halbleiterbranche wurden die Geschäftszahlen von Taiwan Semiconductor (TSMC) im Handel gesehen. Umsatzwachstum und vor allem Marge des weltgrößten Herstellers lägen beide am oberen Rand der hauseigenen Prognose bzw. leicht darüber. TSMC hatte im vierten Quartal deutlich mehr umgesetzt und verdient. Die Zahlen wurden allerdings erst nach Börsenschluss in Taipeh veröffentlicht, zuvor verlor der Wert 1,6 Prozent nach einem Rekordhoch am Vortag.

+++++ CREDIT +++++

Kaum verändert zeigen sich am Donnerstag die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen. Bei den großen Itraxx-Indizes kommt es lediglich zu Bewegungen um einen Basispunkt. Angesichts der Rally der Risiko-Assets wundern sich einige Analysten über diese Ruhe. Man sei bereits in der zweiten Woche des Jahres und dennoch seien keine neuen Trends zu beobachten.

Bei den Einzelunternehmen etwas im Blick stehen Credit Agricole, die ihren Garantiemechanismus "Switch" teilweise abwickeln. Dies habe keine Auswirkungen auf die Solvenz der Gruppe und sollte die Credit Spreads nicht beeinflussen, merken die Analysten der ING an. Die Struktur der CA-Gruppe werde damit sogar vereinfacht.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

RWE und LEAG erhalten Milliarden-Entschädigung für Braunkohle-Aus

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 16, 2020 07:13 ET (12:13 GMT)

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