CEWE-Aktie steigt: Drucksparte an Cimpress verkauft

Der Fotodienstleister CEWE verkauft seinen Geschäftsbereich mit dem kommerziellen Online-Druck und konzentriert sich damit voll auf sein lukrativeres Kerngeschäft mit dem Fotofinishing.
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Käufer ist der Durckspezialist Cimpress, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie CEWE am Montag in Oldenburg mitteilte. Der SDAX-Konzern erwartet jedoch einen Buchgewinn im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aus dem Geschäft. Der erwartete Mittelzufluss übersteige den aktuellen Buchwert. Der Abschluss des Verkaufs wird im zweiten Halbjahr erwartet. CEWE passte den Jahresausblick an, die Aktie stieg um knapp vier Prozent.
Die zu verkaufenden Geschäftsteile, etwa der gewerbliche Druck von Flyern und Broschüren, trugen 2025 einen Umsatz von knapp 90 Millionen Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,7 Millionen Euro bei. Aus dem fortzuführenden Geschäft will CEWE dieses Jahr einen Umsatz von 780 bis 810 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) von 85 bis 91 Millionen Euro erzielen. Bisher hatte der Vorstand inklusive des kommerziellen Online-Drucks 870 bis 900 Millionen Euro Erlös und ein operatives Ergebnis von 87 bis 93 Millionen in Aussicht gestellt.
Die operative Marge (Ebit) soll dementsprechend ohne das zu verkaufende Geschäft höher liegen. Pro-forma hätte sie vergangenes Jahr bei 11,2 statt bei 10,2 Prozent gelegen.
Die CEWE-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 6,23 Prozent höher bei 98,90 Euro.
/men/he
OLDENBURG (dpa-AFX)
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