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14.02.2020 09:00

Mindestlohn wohl auch 2021 unter 10 Euro - Bericht

BERLIN (Dow Jones)--Bei der im Juni anstehenden Entscheidung über die Erhöhung des Mindestlohns dürfte die Marke von 10 Euro einem Medienbericht zufolge nicht überschritten werden. Nach Berechnungen der Wirtschaftswoche ergibt sich zum 1. Januar 2021 eine Erhöhung des Mindestlohns auf 9,82 Euro. Grundlage sei der Tariflohnindex des Statistischen Bundesamtes, der dem Magazin vorliegt und an der sich die zuständige Mindestlohn-Kommission bei ihrer bindenden Empfehlung grundsätzlich orientiere.

Der Index sei in den für die Berechnung maßgeblichen Jahren 2018 und 2019 um 5,7 Prozent gestiegen. Diese offiziell erhobene Zahl liege seit Kurzem der mit Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern sowie zwei Ökonomen besetzten Kommission vor. Als Basis für die aktuelle Zahl seien nicht die derzeit geltenden 9,35 Euro maßgeblich, sondern nur 9,29 Euro, so die Wirtschaftswoche. Beim vergangenen Beschluss hatte die Kommission einen späteren Tarifabschluss im öffentlichen Dienst bereits eingerechnet, der nun wieder herausgerechnet werden müsse, damit er nicht doppelt gezählt werde.

In der Koalition dürfte die anstehende Entscheidung für neuen Streit sorgen. Die Union lehnt eine politische Einflussnahme auf die bislang unabhängig agierende Kommission ab. Die SPD hingegen fordert eine Anpassung des Mindestlohns auf 12 Euro.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/apo

(END) Dow Jones Newswires

February 14, 2020 03:00 ET (08:00 GMT)

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