25.08.2021 07:30

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

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+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Di, 17:03 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1739 -0,2% 1,1758 1,1757 -3,9%

EUR/JPY 128,86 -0,0% 128,91 128,98 +2,2%

EUR/CHF 1,0737 +0,1% 1,0729 1,0725 -0,7%

EUR/GBP 0,8558 -0,0% 0,8562 0,8564 -4,2%

USD/JPY 109,77 +0,1% 109,65 109,70 +6,3%

GBP/USD 1,3717 -0,1% 1,3732 1,3732 +0,4%

USD/CNH 6,4758 +0,1% 6,4696 6,4684 -0,4%

Bitcoin

BTC/USD 48.102,51 -0,3% 48.223,76 48.514,51 +65,6%

Nachdem die wieder gestiegene Risikobereitschaft an den Finanzmärkten den Dollar zum Wochenstart belastet hatte, zeigte er sich nun wenig verändert.

Im asiatisch geprägten Geschäft steigt der Dollarindex um 0,1 Prozent am Morgen. Insgesamt scheine das Sentiment positiv für den Greenback zu sein, aber es sei anfällig für Änderungen vor dem Notenbankertreffen in Jackson Hole, heißt es bei der ING. Allerdings könnten Marktteilnehmer bis Montag immer noch nicht schlauer sein, was die Absichten der Fed betreffe, und dies könnte für Optimisten ausreichen, die Stimmung positiv zu halten. Laut Deutscher Bank ist die Positionierung in den G10-Staaten und insbesondere in den Schwellenländern mehrheitlich auf den Dollar ausgerichtet. Die Bank rechnet weiterhin mit einer Tapering-Ankündigung der Fed im November.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 67,13 67,54 -0,6% -0,41 +39,8%

Brent/ICE 70,68 71,05 -0,5% -0,37 +38,7%

Kräftig aufwärts um über 3 Prozent ging es mit den Ölpreisen. Neben der Hoffnung auf mehr Impferfolg und somit eine Eindämmung der Pandemie, was positive Impulse auf die Ölnachfrage haben könnte, verwiesen Marktteilnehmer auf einen größeren Ölförderausfall in Mexiko wegen eines Feuers. Daneben spekulierten einige auf günstige Vorratsdaten, deren Bekanntgabe nachbörslich und am Mittwoch auf dem Terminkalender stand.

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.793,61 1.802,85 -0,5% -9,24 -5,5%

Silber (Spot) 23,70 23,88 -0,7% -0,18 -10,2%

Platin (Spot) 1.002,50 1.015,90 -1,3% -13,40 -6,3%

Kupfer-Future 4,25 4,26 -0,1% -0,01 +20,6%

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

CORONA-PANDEMIE

- Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 61,3 (Vorwoche: 40,8). Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 11.561 (8.324) Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei 39.

- Griechenland hat striktere Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte bei Freizeitaktivitäten und am Arbeitsplatz angekündigt. Ab dem 13. September ist der Zutritt zu Lokalen, Cafés oder Sportvereinen nur für Menschen gestattet, die entweder vollständig geimpft wurden oder eine überstandene Infektion nachweisen können.

AFGHANISTAN

- Trotz der Forderung einiger G7-Staaten zur Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan hält US-Präsident Joe Biden an einem Abschluss des Truppen-Abzugs bis zum 31. August fest. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach den Beratungen, es seien von Biden "heute keine neuen Daten über das bekannte Datum des 31.8." hinaus genannt worden.

- Russland will sich auch nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban am Hindukusch aus Afghanistan heraushalten. "Wir werden uns nicht in die inneren Angelegenheiten Afghanistans einmischen oder unser Militär in einen Konflikt verwickeln, in dem jeder gegen jeden ist", sagte der russische Präsident Wladimir Putin.

- Angesichts der Krise in Afghanistan will Italien einen Gipfel der G20-Staaten einberufen. Es müssten alle Akteure der Region einbezogen werden, zusätzlich zu Russland und China.

ÖLVORRÄTE USA

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 1,6 Millionen Barrel zurückgegangen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Die Benzinbestände verringerten sich um 1,0 Millionen Barrel. Für die offiziellen Daten am Mittwoch erwarten Volkswirte beim Rohöl eine Abnahme von 2,4 Millionen und bei Benzin ein Minus von 1,4 Millionen Barrel.

INFLATION MALAYSIA

Verbraucherpreise Juli +2,2% (PROG: +3,0%) gg Vorjahr

Verbraucherpreise Juli -0,6% gg Vormonat

AROUNDTOWN

Der Immobilienkonzern hat im ersten Halbjahr weniger eingenommen und verdient. Dies sei in erster Linie auf Veräußerungen sowie auf außerordentliche Kosten für nicht eingezogene Mieten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurückzuführen, erklärte die Aroundtown SA. Den Ausblick bekräftigte das Unternehmen. Die Nettomieteinnahmen gingen in den sechs Monaten per Ende Juni auf 458 Millionen Euro zurück, von 502 Millionen im Vorjahreszeitraum. Ohne das Hotelportfolio, das durch die Auswirkungen der Pandemie erheblich beeinträchtigt wurde, war die Entwicklung des Portfolios von Aroundtown stabil. Die Veräußerung von nicht zum Kerngeschäft gehörenden, reifen Vermögenswerten im Volumen von 1,1 Milliarden Euro sei zu einem Preis von 3 Prozent über dem Buchwert abgeschlossen worden, teilte Aroundtown mit. Der Betriebsgewinn (FFO I) ging zurück: Je Aktie sank der FFO I um 2 Cent auf 15 Cent.

DAIMLER

Der Bereichsvorstand von Mercedes-Benz, Sajjad Khan, verlässt den Autobauer per 1. September. Der Manager will sich um den Aufbau eines Technologie Venture-Capital Fonds kümmern. Als Chief Technology Officer (CTO) verantwortet er die Entwicklung in den Bereichen Connectivity, Autonomous, Shared & Services, und Electric (CASE).

DEUTSCHE BAHN

Nach dem Ende des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ist der Bahnverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn weitgehend normal gestartet. Im Fern- und Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen soll am Mittwoch wieder "das komplette Fahrplan-Angebot fahren", wie die Deutsche Bahn mitteilte.

KION

Die Ratingagentur S&P hat das Rating auf "BBB-" von "BB+" erhöht. Der Ausblick ist stabil.

CYAN

hat in der ersten Jahreshälfte 3,5 Millionen Euro an Umsatzerlösen erzielt, verglichen mit 16,9 Millionen Euro im Vorjahr. Am 16. August hatte das Unternehmen bereits Umsatz- und Ertragsprognose nach unten angepasst. Das EBITDA brach auf ein Minus von 7,4 Millionen Euro ein von plus 2,2 Millionen. Aufgrund der Umsatzentwicklung soll an einem Restrukturierungskonzept gearbeitet werden, das ein Kostenreduzierungsprogramm, eine Barkapitalerhöhung um bis zu 8 Millionen Euro sowie eine Repositionierung des Geschäftsbereich BSS/OSS (i-new) beinhaltet.

ENBW

hat zwei Nachranganleihen mit einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro platziert, eine davon als grüne Tranche.

LANG & SCHWARZ

verschiebt wegen einer Steuerprüfung die für den 26. August geplante Hauptversammlung. Gegenstand der Prüfung sei eine Untersuchung der Geschäfte der Jahre 2007 bis 2011 im Zusammenhang mit steuerstrafrechtlichen Ermittlungen. Es gehe um den Verdacht unrechtmäßiger Anrechnung bzw. Erstattung nicht gezahlter Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschläge bei Aktiengeschäften um den Dividendenstichtag. Weil es möglich sei, dass Sachverhalte nachträglich steuerlich anders beurteilt würden, beschloss der Vorstand, eine Rückstellung in Höhe von 45 Millionen Euro. Diese könne zwar aus dem laufenden Konzerngewinn des ersten Halbjahres 2021 gebildet werden, habe aber Auswirkungen auf die geplante Dividendenzahlung für 2021.

VECTRON SYSTEMS

rechnet 2021 mit einem Umsatz zwischen 40,9 und 42,4 Millionen Euro und einem EBITDA zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Euro. Die Zahlen berücksichtigen die angestrebte Verschmelzung der 100-prozentigen Tochter bonVito GmbH, die zu den Planzahlen knapp 3,0 Millionen des Umsatzes und ca. 0,5 Millionen Euro des EBITDA beitragen soll. Für das erste Halbjahr 2021 hatte Vectron eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr um 66 Prozent auf 20,9 Millionen Euro gemeldet und ein EBITDA von 3,9 Millionen nach einem Minus von 1,3 Millionen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 25, 2021 01:30 ET (05:30 GMT)

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