08.12.2021 07:33

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

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- Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunkenauf 427,0 (Vortag: 432,2; Vorwoche: 442,9). Binnen 24 Stunden 69.601 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 527 auf 104.047.

- Die norwegische Regierung hat wegen der neuen Omikron-Variante des Coronavirus eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen angekündigt.

- Ein Experte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält es für "höchst unwahrscheinlich", dass die neue Omikron-Variante des Coronavirus den Schutz von Impfstoffen komplett aushebeln könnte.

- Der Virologe Christian Drosten erwartet wegen der neu aufgetretenen Omikron-Variante bis zum nächsten Sommer Probleme mit dem Coronavirus in Deutschland - insbesondere fürUngeimpfte.

GELDPOLITIK JAPAN

Die Bank of Japan wird wahrscheinlich im Dezember oder im Januar über eine Verlängerung ihres Pandemie-Kreditprogramms entscheiden. Das Programm soll im März 2022 auslaufen. "Es ist wichtig, je nach Situation flexibel zu handeln", sagte Vizegouverneur Masayoshi Amamiya.

IRAN

Die Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

JAPAN - KONJUNKTUR

Die japanische Wirtschaft ist von Juli bis September wegen schwächerer Ausgaben der Verbraucher und des Staates stärker geschrumpft als zunächst geschätzt. Das BIP schrumpfte auf Jahresbasis um 3,6 Prozent. Im November war ein vorläufiger Wert von 3,0 Prozent veröffentlicht worden. Im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,9 Prozent.

USA - HAUSHALT

Demokraten und Republikaner im US-Kongress haben sich nach wochenlangen Verhandlungen auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze geeinigt. Die Republikaner stimmten einem außergewöhnlichen Verfahren zu, durch das die Demokraten die Schuldengrenze ohne die Stimmen der Opposition im Senat erhöhen können. Das Verfahren wurde am Dienstagabend durch eine Abstimmung im Repräsentantenhaus bestätigt, so dass der Senat die Schuldenobergrenze am Wochenende anheben kann. Das Unterhaus muss dann seinerseits die Erhöhung bestätigen. Wenn die Schulden-Hürde ausgeräumt ist, kann Biden auch sein 1,75 Billionen Dollar schweres Sozial- und Umwelt-Paket in Angriff nehmen.

USA/RUSSLAND

US-Präsident Joe Biden hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Falle eines Angriffs auf die Ukraine mit harten Wirtschaftssanktionen gedroht. Auch die EU warnte Russland vor einer Militäroffensive und drohte mit neuen Sanktionen. Russland hat an der Grenze zu seinem Nachbarland zehntausende Soldaten zusammengezogen.

ÖLVORRÄTE USA

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 3,1 Millionen Barrel zurückgegangen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Die Benzinbestände erhöhten sich um 3,7 Millionen Barrel.

DAIMLER

Moody's hat die Bonitätseinstufung A3 bestätigt, den Ratingausblick aber auf positiv von stabil erhöht. Zur Begründung führte die Agentur in der Mitteilung die bessere Profitabilität im Geschäft mit Premiumautos und mit Vans an.

HORNBACH HOLDING / HORNBACH BAUMARKT

Beide Hornbach-Unternehmen haben nach einem guten dritten Geschäftsquartal den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Die Baumarkt AG rechnet in den zwölf Monaten per Ende Februar mit einem Zuwachs des Nettoumsatzes von 2 bis 7 Prozent. Das bereinigte EBIT soll zwischen 280 und 330 Millionen Euro liegen. Bisher hatte das Unternehmen beim Umsatzplus das obere Drittel der Bandbreite 1 bis 5 Prozent sowie beim bereinigten EBIT das obere Drittel der Spanne 240 bis 278 Millionen Euro angepeilt.

INTEL/WAYFAIR/ACCENTURE

Die Lieferketten-Probleme, die die US-Wirtschaft belasten, bessern sich für einige Unternehmen. Bis langfristige Lösungen gefunden sind, dürfte es aber noch lange dauern, erwarten die Chefs von Intel, Wayfair und Accenture. Der Chip-Gigant Intel, der von der weltweiten Halbleiterknappheit besonders stark getroffen ist, erwartet, dass die Probleme in der Lieferkette bis 2023 andauern werden, zum Teil auch, weil der Bau einer neuen Fabrik etwa drei Jahre dauert, sagte CEO Patrick Gelsinger.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

December 08, 2021 01:33 ET (06:33 GMT)

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