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26.05.2022 07:31

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

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UKRAINE-KRIEG

- Im Ukraine-Krieg sieht die Regierung in Kiew ihre Truppen derzeit in einem "sehr schwierigen Moment an der Front". Vor allem im Donbass im Osten des Landes tobten erbitterte Kämpfe, sagte Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

- Ungarn hat eine Sondersteuer auf Zusatzgewinne durch die vom Ukraine-Krieg verursachten Preiserhöhungen angekündigt. In einem Video, das am Mittwoch auf Facebook gepostet wurde, erklärte Regierungschef Viktor Orban, dass die neue Steuer "Banken, Versicherungen, Supermärkte, Handels- und Energieunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Fluggesellschaften" betreffen werde. Mit dem Geld soll der Ausbau des Militärs sowie die Deckelung von Energie- und Wasserpreisen finanziert werden.

NATO-ERWEITERUNG

Die türkische Regierung hat ihre Forderungen gegenüber Schweden und Finnland erneuert und "konkrete Maßnahmen" verlangt, bevor sie einem Nato-Beitritt der beiden Staaten zustimmt.

USA - KONJUNKTUR

Nach Schätzungen des Congressional Budget Office (CBO) werden sich Inflation und Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten im Laufe dieses Jahres und 2023 abkühlen.

US-NOTENBANK

Die Präsidentin der Federal Reserve Bank in Kansas City, Esther George, wird kommenden Januar aus Altersgründen in Rente gehen. George, die in diesem Jahr stimmberechtigtes Mitglied des Offenmarktausschusses ist, vertrat häufig restriktive Ansichten zur Geldpolitik.

NORDKOREA

Nach dem Test einer mutmaßlichen Interkontinentalrakete durch Nordkorea haben die USA eine Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über schärfere Sanktionen gegen das kommunistische Land angesetzt.

VOLKSWAGEN

hat im Dieselstreit in Großbritannien Zahlungen in Höhe von 193 Millionen Pfund an die betroffenen Kunden akzeptiert im Rahmen einer außergerichtlichen Einmigung. VW hatte im September 2015 zugegeben, in weltweit 11 Millionen Fahrzeugen eine illegale Software eingesetzt zu haben.

APPLE

erhöht angesichts der steigenden Inflation, des angespannten Arbeitsmarktes und des Drucks der Gewerkschaften die Gehälter seiner Mitarbeiter.

LENOVO

hat im vierten Quartal dank höherer Umsätze und Veräußerungsgewinnen einen Gewinnsprung um 48 Prozent verzeichnet. Der weltgrößte PC-Hersteller meldete einen Nettogewinn von 421 Millionen US-Dollar für die drei Monate bis März. Die Einnahmen des Unternehmens stiegen von 15,63 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 16,69 Milliarden Dollar, was auf ein stetiges Wachstum der PC-Verkäufe und das schnell expandierende Dienstleistungsgeschäft zurückzuführen ist.

NVIDIA

hat mit seinem Ausblick auf das laufende zweite Quartal die Markterwartungen verfehlt. Das auf Grafikprozessoren spezialisierte Unternehmen rechnet mit einem Umsatz von 7,94 bis 8,26 Milliarden Dollar, wohingegen die Konsensschätzung der Analysten bei 8,4 Milliarden Dollar liegt. Die covidbedingten Lockdowns in China sowie der Krieg in der Ukraine kosten das Unternehmen rund 500 Millionen Dollar. Nvidia übertraf aber im ersten Quartal mit Umsatz und Gewinn die Erwartungen.

TWITTER

Die Internetplattform zahlt wegen Datenschutzverstößen 150 Millionen Dollar Geldstrafe. Das US-Justizministerium verkündete am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung mit dem Konzern. Die Behörden werfen der Plattform vor, ihre Nutzer von 2013 bis 2019 getäuscht zu haben: Twitter habe verschwiegen, dass es persönliche Nutzerdaten dazu verwendet hat, Unternehmen dabei zu helfen, personalisierte Werbung zu schalten.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 26, 2022 01:31 ET (05:31 GMT)

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