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25.03.2019 07:30
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DRUCKEN

Die Konjunktursorgen zogen auch die Ölpreise in Mitleidenschaft. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI sank um 1,8 Prozent auf 58,92 Dollar, nachdem er sich im Späthandel sogar noch etwas erholt hatte. Der Ölfelddienstleister Baker Hughes hatte zuvor den fünften Wochenrückgang bei der Zahl der aktiven US-Ölförderstellen berichtet.

METALLE

zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.315,85 1.312,77 +0,2% +3,08 +2,6%

Silber (Spot) 15,46 15,42 +0,3% +0,04 -0,3%

Platin (Spot) 849,03 847,84 +0,1% +1,19 +6,6%

Kupfer-Future 2,84 2,84 -0,0% -0,00 +7,6%

Die Flucht der Anleger in vermeintlich sichere Häfen stützte auch den Goldpreis. Das zinslose Edelmetall profitierte daneben vom sinkenden Zinsniveau. Die Feinunze legte um 4 auf rund 1.313 Dollar zu.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

5G-AUKTION

Nach dem vierten Tag der Versteigerung von Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland beläuft sich das Gebotsvolumen auf 662,8 Millionen Euro. Am Vortag hatten die Bieter die Auktion mit 537,5 Millionen Euro verlassen.

E-MOBILITÄT DEUTSCHLAND

Volkswagen rechnet damit, dass die Bundesregierung die Förderung der Elektromobilität in Kürze aufstocken und bis ins nächste Jahrzehnt fortschreiben wird. Bundesfinanzminister Olaf Scholz wolle "Bedingungen festlegen für eine steuerliche Förderung von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden, die längerfristig angelegt sind", sagte Thomas Steg, Cheflobbyist des VW-Konzerns, dem "Tagesspiegel".Nach Tagesspiegel-Informationen gibt es im Finanzministerium Überlegungen, die Förderung bis ins Jahr 2030 aufrecht zu erhalten.

GELDPOLITIK USA

Der Präsident der Fed in Chicago, Charles Evans, rechnet mit keiner Zinserhöhung in den USA im laufenden Jahr mehr und hält einen solchen Schritt erst im zweiten Halbjahr 2020 für wahrscheinlich.

James Bullard, Präsident der Fed in St. Louis, bleibt optimistisch für die Wirtschaftsentwicklung der USA und den Arbeitsmarkt, auch wenn er die negativen Signale vom Anleihemarkt aufmerksam verfolgt. Er unterstützt die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Zinsen nun stabil zu halten und im laufenden Jahr keine Zinserhöhung mehr zu erwarten.

IS

Nach fünf Jahren Schreckensherrschaft in weiten Teilen Syriens und des Irak ist die letzte Bastion der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefallen.

ÖLFÖRDERUNG USA

Die Zahl der aktiven Ölförderstellen in den USA ist bereits die fünfte Woche in Folge gesunken. Laut einer Erhebung des Ölfelddienstleisters Baker Hughes sank sie um 9 auf 824. Das ist der niedrigste Stand seit elf Monaten.

NORDKOREA

US-Präsident Donald Trump hat von seiner eigenen Regierung verhängte Sanktionen gegen Nordkorea gestoppt. Das US-Finanzministerium habe angekündigt, die bereits bestehenden Sanktionen gegen Nordkorea durch "zusätzliche umfassende Sanktionen" zu ergänzen, schrieb Trump auf Twitter. "Ich habe heute die Rücknahme dieser zusätzlichen Sanktionen angeordnet", fügte er hinzu. Seine Sprecherin Sarah Sanders begründete Trumps Entscheidung mit dem guten Verhältnis des Präsidenten zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.

SCHIENENETZ DEUTSCHLAND

Die Bundesregierung will laut "BamS" so viel Geld wie noch nie ins Schienennetz der Deutschen Bahn stecken. Demnach plant das Bundesfinanzministerium zwischen 2020 und 2029 rund 50 Milliarden Euro in die Modernisierung der Trassen zu investieren. Derzeit überweise der Bund jährlich 3,5 Milliarden Euro für sogenannte Ersatzinvestitionen. Nun sollen die Zuschüsse ab 2020 auf 4,6 Milliarden Euro, ab 2025 auf 5,6 Milliarden Euro pro Jahr ansteigen.

USA

Der von US-Sonderermittler Robert Mueller vorgelegte Abschlussbericht hat laut Justizministerium keine Beweise für eine Verschwörung mit Russland durch das Team von US-Präsident Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl 2016 erbracht. Wie aus einem am Sonntag veröffentlichten Brief von US-Justizminister Bill Barr an den US-Kongress hervorgeht, wird Trump überdies vom Vorwurf der Justizbehinderung nicht entlastet - aber der Vorwurf wird durch den Bericht auch nicht erhärtet.

BAYER

Bayer-Chef Werner Baumann hält die Übernahme von Monsanto nach wie vor für richtig. "Der Monsanto-Kauf war und ist eine gute Idee", sagt Baumann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), obwohl infolge der Deals etliche Milliarden an Börsenwert vernichtet wurden. Gedanken an einen Rücktritt weist Baumann weit von sich.

DEUTSCHE BANK / COMMERZBABK

Eine mögliche Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank (Coba) hat laut Börsen-Zeitung auf den Aufsichtsratssitzungen der beiden Kreditinstitute keine Begeisterung entfacht. Aus dem Umfeld der Institute sei zu hören gewesen, dass die Möglichkeit eines Zusammenschlusses in beiden Gremien sachlich vorgestellt und besprochen worden sei, so die Zeitung ohne Nennung von Quellen.

DEUTSCHE BANK

Die chinesische HNA Group hat nochmals ihre Beteiligung an der Deutschen Bank zurückgefahren. Statt auf 7,64 Prozent der Aktien haben die Chinesen jetzt nur noch Zugriff auf 5,11 Prozent. Einst hatte das chinesische Konglomerat 10 Prozent an der Bank gehalten.

FRAPORT

Der Flughafen Frankfurt hat am Freitag seinen Betrieb nach der Sichtung einer Drohne kurzzeitig eingestellt. Bis zur Klärung fanden 30 Minuten lang keine Starts und Landungen statt. Die Bundespolizei suchte mit Helikoptern nach der Drohne, wurde aber nicht fündig.

BOEING

Die US-Luftsicherheitsbehörde FAA hat umfangreiche Software- und Pilotenschulungsänderungen für die Unglücksmaschine des Typs 737 MAX von Boeing vorläufig genehmigt.

CARREFOUR

S&P Global Ratings hat das Langfristratig auf BBB von BBB+ gesenkt, nachdem Carrefour für das vergangenen Jahr schwächer als erwartete Zahlen vorgelegt hatte.

PEUGEOT/FIAT CHRYSLER

Peugeot hat den Konkurrenten Fiat Chrysler Anfang des Jahres laut Kreisen wegen eines möglichen Zusammenschlusses kontaktiert. Fiat Chrysler habe den Vorschlag jedoch zurückgewiesen, ebenso wie frühere Vorstöße des PSA-Konzerns, sagten informierte Personen.

RYANAIR

darf in Deutschland sein umstrittenes Beschäftigungsmodell für Flugbegleiter anwenden. Die Bundesagentur für Arbeit erteilte einer irischen Leiharbeitsfirma, die für Ryanair tätig ist, vor kurzem die entsprechende Zulassung für den deutschen Markt, wie die "Welt am Sonntag" (WamS) berichtet. Damit darf Ryanair seine Flugbegleiter in Zukunft dort ausleihen anstatt sie selbst anzustellen.

TOYOTA

positioniert sich bei alternativen Antriebsarten entschieden anders als der deutsche Marktführer Volkswagen. "Wir müssen jetzt mit der Brennstoffzelle anfangen, nicht irgendwann später", sagte ein Konzernsprecher der "Welt am Sonntag" (WamS) in Tokio. VW setzt klar auf Elektroautos.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2019 02:31 ET (06:31 GMT)

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