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04.12.2019 07:37
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 56,49 56,10 +0,7% 0,39 +16,5%

Brent/ICE 61,34 60,82 +0,9% 0,52 +10,8%

Die Ölpreise zeigten sich volatil, bewegten sich jedoch in recht engen Spannen. Die Trump-Aussagen drückten die Notierungen nur kurzzeitig ins Minus. Gestützt wurden die Preise dagegen vom schwachen US-Dollar. Zudem waren die Blicke auf das Opec-Treffen in dieser Woche gerichtet. Hier besteht die Hoffnung, dass die bestehenden Fördermengenkürzungen ausgeweitet werden könnten. WTI stieg um 0,6 Prozent auf 56,32 Dollar. Brent gewann 0,1 Prozent auf 60,98 Dollar.

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.480,18 1.477,54 +0,2% +2,64 +15,4%

Silber (Spot) 17,20 17,21 -0,1% -0,01 +11,0%

Platin (Spot) 912,29 910,01 +0,3% +2,28 +14,5%

Kupfer-Future 2,61 2,61 +0,2% +0,01 -1,3%

Der Goldpreis kletterte auf den höchsten Stand seit rund einem Monat. Die Handelsspannungen hätten sich wieder verschärft und verschafften damit dem Edelmetall verstärkten Zulauf, hieß es. Der Preis für die Feinunze erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 1.477 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

BETIEHUNGEN USA - CHINA

Das US-Repräsentantenhaus hat mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf beschlossen, der einen härteren Kurs der Regierung von Präsident Donald Trump gegenüber China wegen der Unterdrückung der Uiguren fordert. Der Entwurf, der am Dienstag mit nur einer Gegenstimme angenommen wurde, fordert Sanktionen gegen ranghohe chinesische Regierungsvertreter, die für die Unterdrückung der muslimischen Minderheit in der nordwestlichen Provinz Xinjiang verantwortlich gemacht werden. China reagierte erzürnt.

HANDELSSTREIT USA / FRANKREICH

Im Streit über die Digitalsteuer für große Internetkonzerne hat sich US-Präsident Trump optimistisch gezeigt. Vor dem Beginn des Nato-Gipfels und einem Aufeinandertreffen mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron sagte Trump, es handle sich um einen "kleinen Streit". Er glaube, dass es "wahrscheinlich möglich" sei, die Dinge schnell zu regeln.

US-INNENPOLITIK

Ein US-Berufungsgericht hat den Demokraten Recht gegeben, die finanzielle Unterlagen von Präsident Donald Trump bei zwei Banken angefordert haben, darunter die Deutsche Bank.

Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat indes seinen Bericht zur Ukraine-Affäre vorgelegt und sieht eine "überwältigende" Beweislast gegen Präsident Donald Trump. Der Präsident habe sich eines "Fehlverhaltens" schuldig gemacht.

RUSSLAND / UKRAINE

Moskau und Kiew haben ihr Transitabkommen für russische Öllieferungen durch die Ukraine um zehn Jahre verlängert. Das Abkommen tritt am 1. Januar 2020 in Kraft.

US-ÖLVÖRRÄTE

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 3,7 Millionen Barrel gefallen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Die Benzinbestände erhöhten sich um 2,9 Millionen Barrel.

INNENPOLITIK DEUTSCHLAND

Die neue SPD-Führung um die designierten Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans strebt keinen raschen Austritt aus der Koalition mehr an, verlangt von der Union aber Zugeständnisse beim Klimaschutz und Zukunftsinvestitionen des Bundes.

KONJUNKTUR AUSTRALIEN

BIP 3Q +0,4% (PROG: +0,5%) gg Vorquartal

BIP 3Q +1,7% (PROG: +1,6%) gg Vorjahr

US-ABSATZZAHLEN

November 2019 2018 Veränderung

gg Vorjahr

BMW 31.213 28.330 +10,2%

DAIMLER 37.263 32.879 +13,3%

- Mercedes-Benz 33.721 31.022 +8,7%

- Vans 3.542 1.857 +90,7%

VOLKSWAGEN 29.218 26.789 +9,1%

AUDI 20.618 17.082 +20,7%

PORSCHE 6.326 5.673 +11,5%

TOYOTA 207.857 190.423 +9,2

davon Marke Lexus 30.093 26.446 +13,8

HONDA 133.952 k.A. +11,1%

HYUNDAI 60.601 57.082 +6%

k.A. = keine Angabe

- Zahlen absolut.

-General Motors und Ford schlüsseln ihre Absatzzahlen nur noch quartalsweise auf

Der Automarkt in den USA hat sich im November wieder deutlich belebt. Die Hersteller meldeten teils hohe einstellige bis zweistellige Prozentzuwachsraten ihrer Verkaufszahlen. Dabei schlugen sich die deutschen Anbieter wacker. Volkswagen profitierte von den Modellen Golf und Tiguan. Es sei der beste November seit 2016 gewesen, teilte der Autobauer mit. Der größte ausländische Hersteller in den USA, Toyota, sprach vom besten November jemals. Dabei waren auf der einen Seite leichte Geländewagen (SUV) gefragt, Hybridfahrzeuge erlebten aber auch ein Absatzplus um über die Hälfte. Wie sich der Gesamtmarkt entwickelt hat, kann aus den Zahlen der ausländischen Autobauer in den USA noch nicht abgelesen werden. Die Marktführer Ford und GM legen ihre Absatzzahlen nur noch quartalsweise vor.

SAP

will die milliardenschwere Einkaufstour beenden und stattdessen die vielen zugekauften Unternehmen integrieren. Dazu habe er den Druck auf die internen Abläufe erhöht und zudem die Anreizsysteme für Mitarbeiter angepasst, sagte der neue Ko-Vorstandssprecher Christian Klein der FAZ.

VONOVIA

Der Immobilienkonzern erhält Unterstützung für sein Vorhaben, das schwedische Unternehmen Hembla zu kaufen. Die schwedische Aktionärsvereinigung habe ihren Mitgliedern empfohlen, das Angebot anzunehmen, teilte Vonovia mit.

VW

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal haben Ermittler der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag die Geschäftsräume des Autobauers in Wolfsburg durchsucht. Die Ermittlungen beziehen sich auf Dieselfahrzeuge mit Motoren des Typs EA 288 und sind gegen Einzelbeschuldigte gerichtet, wie VW-Sprecher Nicolai Laude gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte. Der Konzern kooperiere mit der Staatsanwaltschaft.

AIRBUS

Die United Airlines Holdings hat mit Airbus den Kauf von 50 Langstreckenflugzeugen vereinbart, um ihre veraltete Flotte aus Boeing-757-Maschinen zu ersetzen.

CANCOM

hat die angekündigte Kapitalerhöhung in Höhe von rund 10 Prozent des Grundkapitals vollständig platziert. Wie der IT-Dienstleister mitteilte, betrug der Platzierungspreis für die gut 3,5 Millionen Aktien 49,70 Euro. Durch die Transaktion fließt dem Unternehmen ein Brutto-Emmissionserlös von 174,2 Millionen Euro zu.

GOOGLE

Stühlerücken beim Internetgiganten Google: Die beiden Mitgründer Larry Page und Sergey Brin, CEO und President der Muttergesellschaft Alphabet, ziehen sich aus dem Management zurück. Neuer Alphabet-CEO wird mit sofortiger Wirkung Sundar Pichai, bisher CEO von Google.

SALESFORCE

Der Abschluss seiner bis dato größten Akquisition hat dem SAP-Konkurrenten Salesforce im dritten Quartal einen Verlust beschert. Der Umsatz stieg unterdessen auf ein Rekordniveau, während der Ausblick auf das Schlussquartal enttäuschte. Der US-Anbieter von Unternehmenssoftware erzielte in den drei Monaten per Ende Oktober einen Nettoverlust von 109 Millionen US-Dollar nach einem Gewinn von 105 Millionen im Vorjahreszeitraum.

HYUNDAI

Der südkoreanische Autokonzern Hyundai will im Zuge seiner "Strategie 2025" in den kommenden sechs Jahren 61,1 Billionen Won - umgerechnet rund 46 Milliarden Euro - in Forschung und Entwicklung investieren. Etwa ein Drittel davon, also 20 Billionen Won, wird für die Entwicklung von Zukunftstechnologien für Elektro- und autonome Autos ausgegeben.

===

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2019 01:37 ET (06:37 GMT)

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