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27.12.2018 07:41
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Deutschland endet der Börsenhandel nach einer verkürzten Sitzung schon um 14.00 Uhr MEZ. Auch in Österreich findet nur eine verkürzte Sitzung (bis 14.15 Uhr MEZ) statt.

MONTAG (Silvester): In Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Russland und Japan ruht der Börsenhandel am letzten Tag des Jahres 2018. In Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Hongkong und Australien finden verkürzte Börsensitzungen statt. In den USA endet der Anleihehandel schon um 20.00 Uhr MEZ.

DIENSTAG (Neujahr): Alle Börsen im Beobachtungsuniversum von Dow Jones Newswires bleiben geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Trotz wiederholter heftiger Kritik an der US-Notenbank hat US-Präsident Donald Trump nach Angaben seines Wirtschaftsberaters Kevin Hassett keinesfalls die Absicht, den Chef der Notenbank, Jerome Powell, abzusetzen. Auf die Frage, ob Powell seinen Job behalte, antwortete Hassett am Mittwoch im Fernsehsender ABC: "Ja, natürlich, hundertprozentig." Auch andere Sorgen hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den USA suchte der Berater im Weißen Haus zu zerstreuen. "Alle Einzelinformationen, die wir erhalten, zeigen, dass die Grundlagen weiter extrem gesund sind", sagte Hassett über die US-Konjunktur. Hassett äußerte sich auch zu Berichten, dass US-Finanzminister Steve Mnuchin vergangenes Wochenende die Chefs der größten US-Banken angerufen habe, um zu überprüfen, dass diese über ausreichend Liquidität verfügen. Dies hatte Spekulationen ausgelöst, die US-Regierung befürchte einen Ansturm auf die Banken. "Minister Mnuchin spricht die ganze Zeit mit Banken, praktisch jeden Tag", sagte Hassett dazu. Da die Märkte sich für kommendes Jahr auf einen Rückgang der Börsenkurse einstellten, sei es wichtig, "Informationen aus den normalen Quellen und von informellen Quellen zu sammeln".

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

- INDEXÄNDERUNGEN

Folgende Index-Änderungen sind am 24. Dezember wirksam geworden bzw. werden am 27. Dezember wirksam:

+ MDAX (per 27. Dezember)

AUFNAHME

- Carl Zeiss Meditec

HERAUSNAHME

- CTS Eventim

+ SDAX (per 27. Dezember)

AUFNAHME

- CTS Eventim

- Knorr-Bremse

HERAUSNAHME

- Baywa

- Carl Zeiss Meditec

+ FTSE-MIB (per 27. Dezember)

AUFNAHME

- Amplifon

- Juventus Turin

HERAUSNAHME

- Banca Mediolanum

- Mediaset

+ STOXX-50 (per 24. Dezember)

AUFNAHME

- Linde (Deutschland)

HERAUSNAHME

- Barclays (Großbritannien)

+ STOXX-600 (per 24. Dezember)

AUFNAHME

- Knorr-Bremse (Deutschland)

- Salmar (Norwegen)

- Tomra Systems (Norwegen)

- Polish Oil and Gas (Polen)

- Interpump Grp (Italien)

HERAUSNAHME

- Sopra Steria Group (Frankreich)

- Wacker Chemie (Deutschland)

- Plastic Omnium (Frankreich)

- Indivior (Großbritannien)

- 3i Grp (Großbritannien)

+ FTSE-100 (per 24. Dezember)

AUFNAHME

- Hiscox

- Spirax-Sarco Engineering

HERAUSNAHME

- Royal Mail

- Just Eat

+ S&P-500 (per 24. Dezember)

AUFNAHME

- Celanese

HERAUSNAHME

- Express Scripts

DIVIDENDENABSCHLAG

British American Tobacco: 48,8 Pence

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 217.000

zuvor: 214.000

16:00 Index des Verbrauchervertrauens Dezember

PROGNOSE: 133,5

zuvor: 135,7

+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++

11:00 IT/Auktion von Nullkuponanleihe mit Laufzeit November 2020

im Volumen von 1,5 bis 2 Mrd EUR

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Stand +/- %

S&P-500-Future 2.458,80 -0,49

Nikkei-225 20.077,62 3,88

Schanghai-Comp. 2.496,40 -0,08

DAX 10.633,82 0,21 (21.12.)

DAX-Future 10.515,00 -0,18 (21.12.)

XDAX 10.523,43 -0,18 (21.12.)

MDAX 21.605,17 0,38 (21.12.)

TecDAX 2.431,16 -0,07 (21.12.)

Euro-Stoxx-50 2.973,78 -0,89 (24.12.)

Stoxx-50 2.742,48 -0,63 (24.12.)

Dow-Jones 22.878,45 4,98 (26.12.)

S&P-500-Index 2.467,70 4,96 (26.12.)

Nasdaq-Comp. 6.554,36 5,84 (26.12.)

EUREX zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 163,45 -8 (21.12.)

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Dank einer massiven Erholungsrally an Wall Street dürfte es an den europäischen Aktienmärkten zur Eröffnung am Donnerstag erst einmal kräftig nach oben gehen. Laut Chris Weston von Pepperstone ist die große Frage, ob es sich bei der Erholung an den US-Märkten lediglich um eine kurzfristige Gegenbewegung handelt oder um mehr. Weston glaubt, dass es sich lediglich um einen Bärenmarktrally handelt, die allerdings durchaus noch ein paar Tage andauern könnte. Ähnlich starke Erholungsbewegungen in der Vergangenheit seien häufig kein guter Indikator für eine Trendwende gewesen. Fundamental bleibt das Umfeld für Aktien schwierig.

Rückblick (21.12.): Behauptet - Die sich andeutende Stabilisierung an der Wall Street zu Beginn des dortigen Handels half den zunächst schwächeren Kursen etwas auf die Beine. Insgesamt verlief das Geschäft am großen Verfalltag zurückhaltend angesichts des Risikos eines möglichen Stillstands von Teilen der US-Regierung. Schwach entwickelte sich der Mailänder Aktienmarkt mit einem Minus von knapp 1 Prozent. Gleichzeitig zogen dort die Anleiherenditen wieder an, die Kurse fielen also. Das Verbrauchervertrauen ist im Dezember auf ein Zweijahrestief gefallen. Italienische Bankaktien standen unter Druck, weil die Geldhäuser zuhauf italienische Anleihen in den Depots haben. Unicredit schlossen 3,8 Prozent im Minus, Intesa Sanpaolo 1,7 Prozent und Mediobanca 2,4. Der Stoxx-Bankenindex büßte dagegen nur 0,1 Prozent ein. Adidas und Puma profitierten von guten Nike-Zahlen und gewannen 0,5 bzw. 2,3 Prozent. Delivery Hero schossen um über 10,1 Prozent nach oben. Der Essensauslieferer verkauft sein deutsches Geschäft Lieferheld, Pizza.de und foodora an ein Konsortium um Takeaway.com. Im Gegenzug steigt das Unternehmen bei dem niederländischen Konkurrenten ein und erhält dafür rund 930 Millionen Euro in bar und Aktien. Takeaway schnellten um 28,3 Prozent nach oben, weil nun der Markt von einem wichtigen Konkurrenten freigeräumt wurde.

DAX/MDAX/TECDAX (21.12.)

Gut behauptet - Für einen volatilen Verlauf sorgte insbesondere der große Verfall von Futures und Optionen auf Indizes und Einzelwerte. SLM Solutions fielen um 6 Prozent nach einer Umsatz- und Margenwarnung. Nachrichtenlos stiegen SMA Solar um 12,2 Prozent. Isra Vision erholten sich um 8,3 Prozent, nachdem die Aktie in der Vorwoche unter die Räder gekommen war nach einem mit Enttäuschung aufgenommenen Ausblick. Siltronic erholten sich um 6,7 Prozent von starken Einbußen im früheren Wochenverlauf. Puma stiegen nach guten Nike-Zahlen um 2,3 und Adidas um 0,5 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE (21.12.)

Das nachbörsliche Geschäft folgte nach Auskunft eines Händlers von Lang & Schwarz der Wall Street nach unten. Die Verkäufe seien querbeet und bei hohen Umsätzen erfolgt.

USA / WALL STREET

Hausse - Am ersten Handelstag nach der Weihnachtspause erholten sich die US-Börsen von dem Rücksetzer, den sie am Montag erlitten hatten. Absolut gesehen verbuchte der Dow mit einem Anstieg um über 1.000 Punkte das größte Plus in seiner Geschichte. Auftrieb gaben Äußerungen von Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, wonach Donald Trump nicht versuchen wird, US-Notenbankchef Jerome Powell zu entlassen. Hassett äußerte sich darüber hinaus zuversichtlich zur US-Wirtschaft. Angeführt wurde der Markt von den Einzelhandelswerten, nachdem die Branche überzeugende Zahlen zum Weihnachtsgeschäft vorgelegt hatte. Der Sektor gewann 7,4 Prozent. Amazon sprangen um 9,4 Prozent. De Online-Händler hatte einen weiteren Verkaufsrekord gemeldet. Walmart gewannen 5,3 und Home Depot 6,4 Prozent. Tesla profitierten mit einem Plus von 10,4 Prozent von einem positiven Analystenkommentar. Die Experten von Wedbush sehen den Elektroautobauer bei seinem Model 3 auf einem guten Weg. Facebook verteuerten sich um 8,2 Prozent, nachdem sich mit Andrew Left ein aktivistischer Shortseller für den Kauf der Aktie ausgesprochen hatte. Im Energiesektor, der im Zuge des Ölpreisanstiegs mit einem Plus von 6,2 Prozent das zweitstärkste Börsensegment stellte, sprangen Chesapeake Energy um 26,7 Prozent. Der ehemalige Chairman Archie W. Dunham hat seine Beteiligung an dem Unternehmen weiter aufgestockt.

Die wiedererwachte Risikofreude führte dazu, dass sichere Häfen wie Staatsanleihen gemieden wurden. Die Zehnjahresrendite stieg um 7 Basispunkte auf 2,81 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

zuletzt +/- % 0.00 Uhr Fr, 18:30

EUR/USD 1,1384 +0,2% 1,1356 1,1394

EUR/JPY 126,51 +0,1% 126,41 126,74

EUR/CHF 1,1298 -0,1% 1,1307 1,1306

EUR/GBR 0,8993 +0,1% 0,8983 0,8999

USD/JPY 111,13 -0,2% 111,31 111,26

GBP/USD 1,2657 +0,1% 1,2641 1,2659

Bitcoin

BTC/USD 3.744,25 -1,68 3.808,12 3.975,14

Mit seiner Aussage, dass der Stuhl von Fed-Chef Powell keineswegs wackele, stärkte Trump-Wirtschaftsberater Hassett auch den Dollar. Der Euro fiel deutlich zurück unter die Marke von 1,14 Dollar und notierte im späten US-Handel bei rund 1,1350 Dollar. Auch zum Yen, der als sicherer Hafen zuletzt verstärkt Zulauf erhalten hatte, machte der Dollar wieder Boden gut.

+++++ ROHSTOFFE +++++

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 27, 2018 01:41 ET (06:41 GMT)

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