finanzen.net
02.01.2019 07:37
Bewerten
(0)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DRUCKEN

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

===

+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Japan, der Schweiz und Russland bleiben die Börsen wegen eines Feiertages geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

In der chinesischen Industrie hat sich die Aktivität im Dezember verlangsamt. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 49,7 (November: 50,2) Punkte. Damit sank er erstmals seit Mai 2017 auf einen Wert unter 50, was auf eine Schrumpfung des Sektors hindeutet. Der Subindex für neue Aufträge sank erstmals seit Juni 2016 auf unter 50. Das Maß für neue Exportaufträge legte zwar leicht zu, blieb aber im kontraktiven Bereich. Der Index beruht auf einer Umfrage unter rund 400 Unternehmen, wobei auch kleinere, in Privatbesitz befindliche Firmen stärker berücksichtigt sind. Der auf Daten der staatlichen Statistikbehörde basierende offizielle Einkaufsmanagerindex für die Industrie - Bekanntgabe am frühen Montag - war im Dezember auf 49,4 (Vormonat: 50) Punkte gesunken. Dieser Indikator ist stärker auf in Staatsbesitz befindliche Großunternehmen ausgerichtet. Ökonomen hatten den Konjunkturindikator auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat erwartet. Der Index für das nicht verarbeitende Gewerbe stieg dagegen von 53,4 auf 53,8.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-IT

09:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe

Dezember

PROGNOSE: 48,4

zuvor: 48,6

-FR

09:50 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe

Dezember (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: 49,7

vorläufig: 1. Veröff.: 49,7

zuvor: 50,8

-DE

09:55 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe

Dezember (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: 51,5

1. Veröff.: 51,5

zuvor: 51,8

-EU

10:00 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe

Eurozone Dezember (2. Veröffentlichung)

PROGNOSE: 51,4

1. Veröff.: 51,4

zuvor: 51,8

-GB

10:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Dezember

PROGNOSE: k.A.

zuvor: 53,1

-US

15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe

Markit Dezember (2. Veröffentlichung)

1. Veröff.: 53,9

zuvor: 55,3

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Stand +/- %

S&P-500-Future 2.484,80 -0,81

Nikkei-225 Kein Handel

Schanghai-Composite 2.465,13 -1,15

DAX 10.558,96 1,71

DAX-Future 10.573,00 0,94

XDAX 10.580,94 0,94

MDAX 21.588,09 1,35

TecDAX 2.450,18 2,08

EuroStoxx50 2.986,53 1,67

Stoxx50 2.755,16 2,18

Dow-Jones 23.062,40 -0,33

S&P-500-Index 2.485,74 -0,12

Nasdaq-Comp. 6.584,52 0,08

EUREX zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 163,57 +1

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA (31. Dezember)

Ausblick: Mit einem schwächeren Handelsstart in das Jahr 2019 rechnen Händler am Mittwoch. Erneut schwachen Daten von den Einkaufsmanagern aus China geben keinen Grund zur Freude, sie sind enttäuschend ausgfallen und liegen teils im Kontraktion anzeigenden Bereich. Aus Asien wie vom S&P-500-Future kommen negative Vorgaben. Letzterer gibt um knapp 1 Prozent nach, womit die Gewinne vom Silvesterhandel an der Wall Street wieder verlorengehen. Konjunkturseitig im Blick stehen die Revisionen der Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA. Neue Daten kommen dagegen aus Italien und dem Brexit-geplagten Großbritannien.

Rückblick: Fester - An den Börsen, an denen am Silvestertag verkürzt noch gehandelt wurde, sorgte für Optimismus, dass sich US-Präsident Donald Trump per Tweet zuversichtlich über den Fortgang der Verhandlungen mit China im Handelsstreit ausgelassen hatte. Dessen stand für den Euro-Stoxx-50 eine Jahresbilanz 2018 von minus 15 Prozent. Die Börse in London hinkte am letzten Handelstag hinterher, gebremst von der allgemeinen Unsicherheit um den näher rückenden Brexit, aber auch vom aufwertenden Pfund Sterling. Unter den großen Einzelwerten stachen Kering mit einem Kursplus von 3,6 Prozent heraus. Aber auch andere Luxusgüteraktien wie LVMH in Paris oder Burberry in London zogen um 2,2 bzw 0,9 Prozent stärker an. Sie dürften mit der Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit gekauft worden sein, zumal China als wichtigster Markt für die Branche gilt.

DAX/MDAX/TECDAX (28. Dezember)

Sehr fest - Der DAX schloss den letzten Handelstag des Jahres zwar mit einem deutlichen Plus, für 2018 steht aber ein Minus von 18 Prozent zu Buche. Für die zuletzt stark gebeutelte Wirecard-Aktie ging es um 4,3 Prozent nach oben. Geht es nach dem Erstinvestor und früheren Aufsichtsratschef Klaus Rehnig, ist Wirecard ein Übernahmekandidat ein. Ein Gebot sieht er bis zu 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. Covestro zogen um 2,5 Prozent an. Der Spezialchemiekonzern will durch Zukäufe weiter wachsen.

XETRA-NACHBÖRSE (28. Dezember)

Die Erholung am deutschen Aktienmarkt setzte noch etwas fort, obwohl es an der Wall Street zunächst zu kleineren Gewinnmitnahmen kam.

USA / WALL STREET (31. Dezember)

Freundlich - Die Hoffnung auf Fortschritte bei der Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits sorgte am letzten Handelstag 2018 für etwas Kauflaune. Das konnte freilich nichts mehr daran ändern, dass 2018 für Dow & Co das schwächste Jahr seit der Finanzkrise war mit enem Minus von rund 6 Prozent. Laut US-Präsident Donald Trump soll es "große Fortschritte" in einem Telefonat mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gegeben haben. "Solange sie miteinander reden ist das positiv für den Markt", kommentierte Geoffrey Yu, Anlageexperte beim Vermögensverwalter UBS. An anderer Stelle war von einer Kombination aus Schnäppchenkäufen und sogenanntem Window Dressing als Kurstreiber zu hören. Von einer Trendwende wollten denn auch nur wenige Akteure sprechen angesichts des zuletzt gestiegenen Pessimismus mit Blick auf die globalen Konjunkturaussichten und der strafferen Geldpolitik nicht nur in den USA. Dazu passend war am Wochenende aus China gerade erst die schwächste Aktivität im verarbeitenden Gewerbe gemeldet worden. Außerdem schwelt der Haushaltsstreit weiter mit der Folge eines teilweisen Stillstands staatlicher Behörden.

+++++ DEVISENMARKT +++++

zuletzt +/- % 0.00 Uhr Fr, 17:12

EUR/USD 1,1492 +0,2% 1,1464 1,1441

EUR/JPY 125,46 -0,2% 125,75 126,34

EUR/CHF 1,1268 +0,1% 1,1256 1,1255

EUR/GBR 0,9002 +0,1% 0,8997 0,9016

USD/JPY 109,16 -0,5% 109,69 110,43

GBP/USD 1,2767 +0,2% 1,2745 1,2690

Bitcoin

BTC/USD 3.794,00 1,96 3.721,25 3.875,75

Das Pfund zog kräftig an von 1,2698 Dollar am Freitag an auf Tageshochs um 1,2800. Zuletzt kostete es mit 1,2750 am Silversterabend aber wieder deutlich weniger. Hintergrund der Kursgewinne der britischen Währung waren Berichte, wonach es im britischen Parlament Pläne geben soll, den Brexit zu verschieben, sollte Premierministerin Theresa May in der Parlamentsabstimmung über den ausgehandelten Brexit-Deal scheitern, wonach es derzeit aussieht. Das schürte auch Spekulationen über eine möglicherweise zweite Abstimmung in der Bevölkerung über den Brexit.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 44,89 45,41 -1,1% -0,52 -1,2%

Brent/ICE 53,06 53,80 -1,4% -0,74 -2,0%

Am Ölmarkt tat sch zum Jahresausklang nach einem sehr turbulenten Jahr wenig. Das Barrel der US-Sorte WTI verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 45,41 Dollar. Nach einem kräftigen Anstieg zuvor, ging es seit Oktober steil bergab bei den Ölpreisen wegen eines chronisch zu hohen Ölangebots bei gleichzeitig zunehmenden Nachfragesorgen angesichts sich eintrübender Konjunktursignale. Im Jahreshoch kostete das Barrel der US-Sorte WTI rund 76 Dollar, hat seitdem also 40 Prozent verloren. Als im Dezember die Opec und Russland eine Fördersenkung beschlossen, stabilisierten sich die Preise zunächst zwar etwas, fielen dann aber weiter. Verglichen mit dem Ölpreis zu Jahresbeginn beläuft sich das Minus so auf rund 25 Prozent.

METALLE

zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.286,64 1.282,61 +0,3% +4,03 +0,3%

Silber (Spot) 15,45 15,50 -0,3% -0,05 -0,3%

Platin (Spot) 796,55 796,50 +0,0% +0,05 +0,0%

Kupfer-Future 2,65 2,63 +0,6% +0,02 +0,7%

Der Goldpreis zog weiter an um etwa 2 Dollar. Mit 1.283 Dollar war die Feinunze zum Jahresende in den USA so teuer wie zuletzt im Juni.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

BREXIT I

Im britischen Parlament gibt es Bestrebungen, eine Verschiebung des Brexit zu erzwingen, sollte Premierministerin Theresa May bei der Abstimmung über das von ihr ausgehandelte Austrittsabkommen mit der EU scheitern. Das berichtete die Zeitung "Observer" am Sonntag.

BREXIT II

Großbritannien hat nach Informationen der BBC umgerechnet rund 120 Millionen Euro an mehrere Fährunternehmen gezahlt, um im Fall eines ungeordneten Brexit das Chaos in den Häfen zu begrenzen.

CHINA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 02, 2019 01:38 ET (06:38 GMT)

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX beendet Tag im Minus -- Wall Street schwächer -- SAP enttäuscht mit ausbleibender Margensteigerung -- Netflix schockt mit Zahl der Neukunden -- Bitcoin, ASOS, Wirecard im Fokus

Bayer-Chef sieht nach Elliott-Kritik kein Grund zum Umdenken. QUALCOMM-Aktie tiefer: EU-Kommission verhängt dreistellige Millionen-Strafe. Heidelberger Druck meldet Gewinnwarnung. eBay kann Erwartungen schlagen. IBM-Umsatz fällt deutlich. EZB prüft wohl neuen Ansatz für Inflationsziel. Munich Re erzielt Milliarden-Gewinn.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die 12 toten Topverdiener 2019
Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Die Länder mit den größten Goldreserven 2019
Wer lagert das meiste Gold?
In diesen Berufen bekommt man das niedrigste Gehalt
Welche Branchen man besser meiden sollte.
mehr Top Rankings

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
SAP SE716460
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Netflix Inc.552484
NEL ASAA0B733
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
TeslaA1CX3T
Infineon AG623100
Apple Inc.865985
BASFBASF11
BayerBAY001
Airbus SE (ex EADS)938914
GAZPROM903276