finanzen.net
15.02.2019 07:43
Bewerten
(0)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DRUCKEN

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

===

+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In den USA bleiben die Börsen wegen des Geburtstags von George Washington geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA I +++++

Der US-Kongress hat dem Haushaltskompromiss zur Vermeidung eines neuen "shutdowns" zugestimmt. Jetzt fehlt noch die Unterschrift von US-Präsident Donald Trump, um das bis September geltende Haushaltsgesetz in Kraft zu setzen. Das Weiße Haus hat mitgeteilt, dass Trump unterzeichnen will. Zur Finanzierung des Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko will Trump aber zugleich den nationalen Notstand ausrufen. Damit kann er versuchen, sich die Gelder unter Umgehung des Kongresses aus bestehenden Haushaltstöpfen zu beschaffen. Allerdings ist ein zähes Ringen vor den Gerichten um dieses Vorgehen zu erwarten.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Das US-Handelsministerium will die Autoimporte aus Europa nach Angaben aus Branchenkreisen als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten einstufen. Diese Feststellung sei in dem Bericht enthalten, den das Ministerium für das Weiße Haus erstellt habe, sagte ein Insider aus der europäischen Autobranche am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Der Bericht könnte möglicherweise als Grundlage für die Verhängung von Strafzöllen auf Autos dienen, wie sie Präsident Donald Trump immer wieder angedroht hat.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

ALLIANZ

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Combined Ratio in Prozent, nach IFRS):

PROG PROG PROG

4. QUARTAL 4Q18 ggVj Zahl 4Q17

Operatives Erg Gesamt: 2.750 -0,4% 5 2.760

Operatives Erg P/C : 1.300 -1% 6 1.309

Operatives Erg Life&Health: 1.006 -5% 6 1.061

Operatives Erg Asset Management: 677 -3% 5 697

Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.760 +23% 5 1.427

Ergebnis je Aktie 4,05 +25% 4 3,25

Combined Ratio: 94,2 -- 4 94,5

Weitere Termine:

07:30 DE/MVV Energie AG, Ergebnis 1Q

07:50 IT/Eni SpA, Ergebnis 4Q

08:00 GB/Royal Bank of Scotland Group plc

08:00 FR/Electricite de France SA (EDF), Jahresergebnis

10:00 DE/Metro AG, HV

12:00 US/Pepsico Inc, Ergebnis 4Q

Im Lauf des Tages:

- DE/Daimler AG, Geschäftsbericht 2018

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

- DE/Pfeiffer Vacuum Technology AG, Jahresergebnis

- DE/Vossloh AG, Jahresergebnis

DIVIDENDENABSCHLAG

Fortec Elektronik: 0,60 EUR

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US

14:30 Import- und Exportpreise Januar

Importpreise

PROGNOSE: -0,3% gg Vm

zuvor: -1,0% gg Vm

14:30 Empire State Manufacturing Index Februar

PROGNOSE: 7,0

zuvor: 3,9

15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Januar

Industrieproduktion

PROGNOSE: +0,1% gg Vm

zuvor: +0,3% gg Vm

Kapazitätsauslastung

PROGNOSE: 78,7%

zuvor: 78,7%

16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan

Februar (1. Umfrage)

PROGNOSE: 93,0

zuvor: 91,2

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Stand +/- %

S&P-500-Future 2.734,70 -0,32

Nikkei-225 20.900,63 -1,13

Schanghai-Composite 2.689,47 -1,11

DAX 11.089,79 -0,69

DAX-Future 11.090,00 -0,75

XDAX 11.094,41 -0,75

MDAX 23.929,42 0,35

TecDAX 2.564,02 0,60

EuroStoxx50 3.182,66 -0,62

Stoxx50 2.955,51 -0,27

Dow-Jones 25.439,39 -0,41

S&P-500-Index 2.745,73 -0,27

Nasdaq-Comp. 7.426,96 0,09

EUREX zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 166,52% +36

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Börsen in Europa werden mit einer leichteren Handelseröffnung erwartet. Zum einen belasten die Vorgaben der asiatischen Börsen, die teils deutlich im roten Bereich notieren, zum anderen politische Themen. Unter dem Strich dürfte Zurückhaltung vor dem Wochenende dominieren. Vom Brexit gibt es keine positiven Signale. Die britische Premierministerin Theresa May hat im Gegenteil erneut eine Brexit-Niederlage im Parlament einstecken müssen. Leicht positiv gewertet wird, dass US-Präsident Donald Trump den Gesetzentwurf zum Staatshaushalt unterzeichnen will. Allerdings will er zugleich den nationalen Notstand ausrufen, um den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko zu finanzieren. Das dürfte für politische Querelen sorgen. Der kleine Verfalltermin am Terminmarkt könnte am Mittag für etwas Volatilität sorgen.

Rückblick: Leichter - Für Verstimmung sorgte am Nachmittag nach einer bis dahin etwas freundlicheren Tendenz, dass der US-Einzelhandelsumsatz im Dezember enttäuschte. Das Minus von 1,2 Prozent war das stärkste seit 2009. Konjunktursorgen hatte zuvor am Tag bereits das Nullwachstum der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal geweckt. Einzelkurse wurden zumeist von Unternehmenszahlen gemacht. Sehr gut kamen die Zahlen von Airbus an. Die Aktie hob um 3,3 Prozent ab. Die Einstellung der Pruduktion des Großraumfliegers A380 wurde im Handel als wirtschaftlich vernünftig bezeichnet. Positiv kamen Geschäftszahlen von Nestle an, der Kurs gewann 1,6 Prozent. In Paris profitierten Schneider Electric von gut ausgefallenen Geschäftszahlen. Die Aktie verteuerte sich um 3,7 Prozent. Renault legten um 1,6 Prozent zu. Für Zuversicht sorgte hier der Ausblick.

DAX/MDAX/TECDAX

Leichter - Für Deutsche Börse ging es um 3,2 Prozent nach unten. Kursbelastend wirkte laut Händlern der eher gedämpfte Ausblick. Bei Thyssenkrupp sorgten sich die Anleger, ob das Unternehmen bald wieder seine Jahresziele einkassieren muss. Das am Dienstag gemeldete bereinigte EBIT von 168 Millionen Euro für das erste Quartal mache es schwierig, das Jahresziel von über 1 Milliarde Euro zu erreichen. Die Aktie verlor weitere 2,9 Prozent. Für Wirecard ging es um 5,5 Prozent nach oben. Hier mehrten sich Hinweise, dass es rund um die jüngsten Vorhaltungen der "FT" zu gezielten Marktmanipulationen gekommen sein könnte. Die Commerzbank übertraf die Konsensschätzungen und zahlt wieder eine Dividende. Das trieb den Kurs um 1,5 Prozent an. Als sehr stark wurden die Zahlen von Gerresheimer bezeichnet, die Aktie sprang um 9,6 Prozent nach oben. Puma gaben nach der Zahlenvorlage und einem als schwach empfundenen Ausblick um 6,4 Prozent nach. Bilfinger legten um 7,5 Prozent zu. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen weiteres organisches Auftrags- und Umsatzwachstum an. Borussia Dortmund verloren 6,5 Prozent. Dem Club droht das Aus im Achtelfinale der Champions League.

XETRA-NACHBÖRSE

Allianz wurden 0,7 Prozent fester gestellt, nachdem der Versicherer mitgeteilt hatte, dass er ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 1,5 Milliarden Euro auflegen wird.

USA / WALL STREET

Uneinheitlich - Für eine Stimmungsdämpfer sorgte ein überraschender Rückgang des US-Einzelhandelsumsatzes im Dezember. Der Rückgang war zugleich der stärkste seit 2009. Auch andere Konjunkturdaten vom Tage weckten keine Kauflaune. Allerdings wurden die schwachen Daten im Handel nachvollziehbar mit dem Regierungsstillstand wie auch teilweise arktischen Temperaturen erklärt, was wiederum etwas beruhigte. Zudem richteten sich weiter Hoffnungen an die Handelsgespräche zwischen den USA und China. Einzelhandelswerte wie Macy's, Kohl's und Nordstrom büßten bis zu 1,6 Prozent ein, hatten zunächst aber deutlicher im Minus gelegen. Cisco stiegen um 1,9 Prozent. Der Netzwerkausrüster hatte die Markterwartungen übertroffen. Dagegen gaben Fossil um 3,3 Prozent nach, weil das Unternehmen eher enttäuscht hatte. Coca-Cola stürzten um 8,4 Prozent ab. Der Getränkeriese hatte es zwar zurück in die Gewinnzone geschafft, umsatzseitig aber schlechter abgeschnitten als erwartet. Um 9 Prozent abwärts ging es mit AIG. Die Waldbrände in Kalifornien und Wirbelsturm "Michael" belasteten das Ergebnis des Versicherers.

Am Anleihemarkt sorgte die Erwartung einer lockeren Geldpolitik nach den enttäuschenden Konjunkturdaten für Käufe. Die Rendite der zehnjährigen Titel fiel um 4,9 Basispunkte auf 2,65 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

zuletzt +/- % 0.00 Uhr Do, 17.26 Uhr

EUR/USD 1,1286 -0,1% 1,1295 1,1274

EUR/JPY 124,56 -0,2% 124,81 124,83

EUR/CHF 1,1347 -0,0% 1,1351 1,1353

EUR/GBR 0,8812 -0,1% 0,8822 0,8821

USD/JPY 110,37 -0,1% 110,49 110,73

GBP/USD 1,2807 +0,1% 1,2796 1,2782

Bitcoin

BTC/USD 3.582,01 0,45 3.565,95 3.570,26

Die schwachen US-Konjunkturdaten lasteten auf dem Dollar. Der ICE-Dollarindex verlor im späten Geschäft 0,1 Prozent. Der Euro stieg auf 1,1293 Dollar nach Wechselkursen um 1,1250 am Vorabend. Die Daten zum Eurozonen-BIP stützten die Gemeinschaftswährung etwas. Weil das BIP gleichwohl nur wie erwartet ausgefallen war, schlossen Marktteilnehmer aus der Kursreaktion, dass sich einige Akteure auf ein schwächeres BIP eingestellt hatten.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 54,54 54,41 +0,2% 0,13 +19,3%

Brent/ICE 64,76 64,57 +0,3% 0,19 +19,1%

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 15, 2019 01:44 ET (06:44 GMT)

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX über 12.000 Punkten -- May kündigt Rücktritt an -- Volkswagen stellt sich auf Mammutverfahren nach Verbraucherklage ein -- Casino, adidas, OSRAM, Vapiano im Fokus

Bitcoin steigt erneut über 8.000 US-Dollar. Siemens-Aktie erholt sich nach Rückschlag vom Hoch seit Oktober. Infineon-Aktie stemmt sich nur kurz gegen den Abwärtstrend. Sammer dementiert BVB-Interesse an Mandzukic - Zapata im Visier? Deutsche Bank-Fondstochter will mehr "grüne" Investments. Maersk meldet solides erstes Quartal.

Top-Rankings

Promis
Diese Sternchen haben ihren eigenen Aktien-Index
KW 21: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 21: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Das verdienen Aufsichtsratschefs in DAX-Konzernen
Deutlich unter Vorstandsgehältern
Apps & Social Media: Die wertvollsten Marken der Welt
Welche Marke macht das Rennen?
Die Länder mit den größten Goldreserven 2019
Wer lagert das meiste Gold?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die rechtspopulistische FPÖ in Österreich hat für einen Skandal gesorgt. Wie glauben Sie wird sich das auf die Europawahlen auswirken?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
Amazon906866
BayerBAY001
NEL ASAA0B733
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Infineon AG623100
Ballard Power Inc.A0RENB
Huawei TechnologiesHWEI11
SteinhoffA14XB9
Deutsche Telekom AG555750