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30.06.2020 08:18

MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

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Die Ölpreise notierten fester - trotz der hohen Infektionszahlen in den USA. Händler verwiesen auf positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus China, dem weltweit größtem Öl-Importeur. Dort zogen die Gewinne der Industrie im Mai wieder um 6 Prozent zum Vorjahr an - der erste Anstieg in diesem Jahr. Die US-Sorte WTI gewann 3,0 Prozent auf 39,63 Dollar je Barrel, Brent legte 1,2 Prozent zu auf 41,52 Dollar. Der von Chesapeake Energy eingereichte Insolvenzantrag lastete kaum, auch wenn das Unternehmen der "unbestrittene Meister des US-Schiefergases" war, wie Magnus Nysveen sagte, Analyse-Chef bei Rystad Energy.

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.772,90 1.770,40 +0,1% +2,50 +16,8%

Silber (Spot) 17,84 17,80 +0,2% +0,04 -0,1%

Platin (Spot) 816,90 815,00 +0,2% +1,90 -15,4%

Kupfer-Future 2,69 2,68 +0,4% +0,01 -4,4%

Der Preis für die Feinunze Gold notierte unverändert bei 1.772 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

CORONAPANDEMIE

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will nächste Woche ein Team nach China entsenden, um den Ursprung des Coronavirus festzustellen. Die Organisation drängt China seit Anfang Mai dazu, seine Experten ins Land einzuladen, um bei der Erforschung des Ursprungs des Coronavirus mitzuhelfen.

INNENPOLITIK CHINA

In China ist laut Medienberichten das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet worden. Mehrere Hongkonger Medien berichten, der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses habe das Gesetz einstimmig beschlossen. Der Ausschuss ist das oberste gesetzgebende Organ der Volksrepublik. Die Führung der Kommunistischen Partei will mittels des Gesetzes die chinakritischen Unruhen in der Sonderverwaltungszone unterbinden. Im vergangenen Jahr gab es in Hongkong monatelange und mitunter gewalttätige Proteste der Demokratiebewegung, die sich gegen den wachsenden Einfluss Pekings in der Sonderverwaltungszone zur Wehr setzt.

BEZIEHUNGEN USA - CHINA

Der Streit zwischen den USA und China über die Autonomie von Hongkong geht in die nächste Runde. Die US-Regierung kündigte an, keine Verteidigungsausrüstung mehr an Hongkong liefern zu wollen.

KONJUNKTUR USA

Die Wiedereröffnung der US-Wirtschaft und der Aufschwung bei Ausgaben und Einstellungen ist laut Fed-Präsident Jerome Powell früher erfolgt als sein Haus erwartet hat. Allerdings bringe dies Risiken mit sich, wie die jüngste Zunahme von Coronavirusinfektionen und Krankenhausaufenthalten in den Bundesstaaten im Süden und Südwesten der USA zeige.

US-BANKEN

Erstmals seit über einem Jahrzehnt will die US-Bank Wells Fargo die Dividende reduzieren. Während andere US-Großbanken wohl eine stabile Ausschüttung vornehmen werden, will das viertgrößte Geldhaus des Landes angesichts der unsicheren Aussichten infolge der Corona-Pandemie das Geld zusammenhalten. Die Dividende werde geringer ausfallen, als die 0,51 US-Dollar je Aktie der vergangenen Quartale, teilte die Bank mit. Die anderen Großbanken JP Morgan, Citigroup, Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley wollen bisherigen Angaben zufolge zumindest eine stabile Dividende zahlen.

MICRON TECHNOLOGY

hat im dritten Geschäftsquartal dank steigender Nachfrage die Erwartungen der Analysten sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertroffen. In den drei Monaten per Ende Mai steigerte Micron den Umsatz auf 5,44 Milliarden von 4,79 Milliarden Dollar. Analysten hatten nur mit 5,27 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn sank zwar auf 803 Millionen oder 0,71 Dollar je Aktie von 840 Millionen oder 0,74 Dollar je Anteil. Bereinigt verdiente der US-Konzern 0,82 nach 1,05 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten Micron aber bereinigt nur 0,75 Dollar je Aktie zugetraut.

UBER

Der US-Fahrdienstvermittler könnte sein Geschäft um Essenlieferungen mit einem Milliardenkauf verstärken. Informierten Personen zufolge könnte Uber den Essenslieferdienst Postmates für rund 2,6 Milliarden US-Dollar übernehmen.

WIRECARD NORTH AMERICA

Die US-Tochter des von einem Bilanzskandal erschütterten Zahlungsdienstleisters Wirecard distanziert sich von ihrem Mutterkonzern und sucht einen Käufer. Eine Investmentbank soll den Verkaufsprozess koordinieren.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2020 02:19 ET (06:19 GMT)

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DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen im Feiertag -- Chefwechsel bei Commerzbank voraus -- Deutsche Bank: Interesse an Wirecard-Teilen -- QIAGEN, Rolls-Royce, Lufthansa, Vonovia im Fokus

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