08.11.2021 15:32

Flüge in die USA wieder möglich - Lufthansa fast ausgebucht

Nach Einreise-Stopp: Flüge in die USA wieder möglich - Lufthansa fast ausgebucht | Nachricht | finanzen.net
Nach Einreise-Stopp
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Das Warten hat ein Ende: Nach 20 Monaten Einreisesperre dürfen Touristen und Geschäftsreisende seit Montag wieder in die USA fliegen.
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An Flughäfen in Frankfurt, Paris und London war der Andrang groß. Die deutschen Unternehmen freuten sich über die wiedergewonnene Reisefreiheit. Bei der Lufthansa und Reisekonzernen wie TUI schnellten die Buchungszahlen in die Höhe. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs sei gut für die transatlantischen Beziehungen, für die Wirtschaft und für die Menschen, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Für die größte deutsche Airline sind Flüge in die USA ein lukratives Geschäft. Die Hälfte aller Langstreckenflüge von Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels Airlines haben in Normalzeiten die Vereinigten Staaten zum Ziel. Die Buchungen erreichten zuletzt schon 80 Prozent des Vorkrisenniveaus, sodass das Angebot auf 200 Flüge pro Woche zu 19 Zielen ausgebaut wurde. "Die Buchungslage ist super", sagte Klaus Fröse, der für den Flugbetrieb der Lufthansa in Frankfurt zuständig ist, zu Reuters TV. "Wir sind für die kommenden Tage und Wochen fast ausgebucht. Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Segment wieder auf die alte Größenordnung kommen."

Beim Ferienflieger Condor verdoppelten sich unmittelbar nach Bekanntgabe der Öffnung die Buchungszahlen. Es gebe einen riesigen Nachholbedarf für Reisen nach Nordamerika, erklärte die Airline. Der Nachholeffekt sei nicht nur kurzfristig, sondern auch schon bei Reisen in den Oster- und Sommerferien deutlich spürbar, sagte TUI-Deutschlandchef Stefan Baumert. "Von Woche zu Woche werden jetzt immer mehr Urlauberinnen und Urlauber über den großen Teich aufbrechen."

In den vergangenen 20 Monaten waren Reisen in die USA wegen der Pandemie nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Künftig sind Flugreisen wieder möglich für alle Personen, die doppelt geimpft sind und zusätzlich einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Auch für Genese gilt die Impf- und Testpflicht, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) erläuterte. Ausnahmen gibt es unter anderem für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie für Regierungsbeschäftigte und Diplomaten.

"ENKELKINDER SEIT ZWEI JAHREN NICHT GESEHEN"

"Wir freuen uns, dass durch die angekündigten Lockerungen die Mobilitätsnachfrage im wichtigen transatlantischen Verkehr nun wieder stärker bedient werden kann", sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL. Im Winterflugplan erreiche das Angebot im interkontinentalen Flugverkehr 71 Prozent des Vorkrisenniveaus. Bei den Maschinenbauern war die Freude besonders groß - für sie sind die USA der größte Exportmarkt und Investitionsstandort. "Damit kehrt der Geschäftsreiseverkehr zwischen Europa und den USA zum Normalmodus zurück und lässt die Pandemie hinter sich", sagte Ulrich Ackermann, Abteilungsleiter Außenwirtschaft beim Maschinenbauverband VDMA.

Am Flughafen Frankfurt gebe es längere Warteschlagen, aber alles laufe wie geplant, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Fraport. "Wir kommen mit der Situation gut klar." Alleine im November rechnet Fraport wegen US-Reisen mit bis zu 400.000 mehr Fluggästen. Passagier Erich Schöller stören die langen Schlangen nicht. "Natürlich ist viel los hier, viel Gedränge, aber wir sind geimpft", sagte er. "Wir besuchen unsere Tochter, unseren Schwiegersohn und die Enkelkinder und wir freuen uns, weil wir jetzt über zwei Jahre gewartet haben, dass es wieder möglich ist."

Fröse von der Lufthansa rechnet nicht damit, dass die wieder steigenden Corona-Inzidenzen das Geschäft erneut trüben. "Die Welt lernt, mit der Pandemie zu leben", sagte er. Die Prozesse würden sich als wirksam erweisen und speziell für das Fliegen sei ein sehr guter Schutz gewährleistet. Die US-Regierung hatte die Öffnung des Flugverkehrs für geimpfte Passagiere am 20. September angekündigt.

Frankfurt/Paris/London (Reuters)

Bildquellen: Markus Gann / Shutterstock.com

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