finanzen.net
23.09.2017 08:00
Bewerten
(0)

Fintech-Experte Tenbücken: "Alle können Mitglied der EFA werden"

Nachgehakt bei...: Fintech-Experte Tenbücken: "Alle können Mitglied der EFA werden" | Nachricht | finanzen.net
Marc Tenbücken
Nachgehakt bei...
Der Initiator der European Fintech Alliance, Marc Tenbücken, spricht im Interview über die Regulierungsunterschiede in den EU-Ländern.
€uro am Sonntag
von Peter Schweizer, €uro am Sonntag

€uro am Sonntag: Vor einem Jahr haben Sie die European Fintech Alliance initiiert. Warum braucht es eine Interessensvertretung der Fintechs auf europäischer Ebene?
Marc Tenbücken: In den vergangenen Jahren haben Größe und Bedeutung von Start-ups im Finanzumfeld stark zugenommen. Die rasante Entwicklung stellt Politik und Regulierer vor große Herausforderungen. Da in den einzelnen EU-Ländern unterschiedliche Sichtweisen herrschen, wie Fintechs reguliert werden sollen, braucht es in Brüssel einen zentralen Ansprechpartner für die Behörden. Das ist die ­European Fintech Alliance (EFA).

Können Sie ein Beispiel geben?
Gern. Während in Deutschland Fintechs im aufsichtspflichtigen Bereich die gleichen Vorgaben einzuhalten haben wie ­etablierte Institute, fördert beispielsweise Großbritannien Fintechs mit einer eingeschränkten Regulierung in Form sogenannter Sandboxes. Für die EU bedeutet das, dass sie relativ zügig europaweit gültige Regulierungen für die wesentlichen Fintech-Geschäftsbereiche schaffen muss. Die EFA kann dabei die Standpunkte der Mitglieder gebündelt artikulieren.

Wer kann bei Ihnen Mitglied werden?
Alle Unternehmen, die in der Fintech-Branche tätig sind, können Mitglied der EFA werden. Genauso aber auch alle Unternehmen und Organisationen aus dem Finanzdienstleistungsbereich, die unsere Arbeit unterstützen möchten. Aktuell hat die EFA 22 Mitglieder, und fast jede Woche kommt ein neues hinzu.

Was haben Sie im ersten Jahr erreicht?
Bei den relevanten politischen Akteuren auf EU-Ebene wird die EFA inzwischen als zentraler Ansprechpartner wahrgenommen. Bei einigen Direktiven, zum Beispiel zur Kundenauthentifizierung, konnte sich die EFA aktiv einbringen.

Bildquellen: European Fintech Alliance
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht fester aus der Woche -- US-Börsen schließen lustlos -- Kone schlägt thyssenkrupp-Beteiligung bei Aufzugfusion vor -- Goldman Sachs kappt Apple-Kursziel -- VW, Deutsche Bank im Fokus

TLG Immobilien will weitere Anteile an Aroundtown. Google, Amazon & Co. betroffen: US-Abgeordnete fordern interne Unterlagen von Tech-Konzernen ein. Bundesregierung ist gegen Einführung von Facebooks Kryptocoin Libra. Londoner Börse lehnt 35-Milliarden-Euro-Offerte aus Hongkong ab. RIB Software hebt Prognose für 2019 an.

Umfrage

Sind Sie in Gold investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
Allianz840400
Wirecard AG747206
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
CommerzbankCBK100
Ballard Power Inc.A0RENB
adidasA1EWWW