Aktien von K+S und Deutsche Börse im Minus: Krisen-Profiteure unter Druck

Während der Gesamtmarkt infolge der diplomatischen Entspannung haussierte, blieben die Aktien der Deutschen Börse und von K+S deutlich zurück.
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Im sehr starken Gesamtmarkt nach der Waffenruhe im Iran-Krieg sind die Aktien der Deutsche Börse und von K+S am Mittwoch als Schlusslichter in DAX und MDAX aufgefallen.
Beide hatten in den rund sechs Wochen Iran-Krieg zu den Profiteuren gezählt. Die Papiere des Eschborner Börsenbetreibers gewannen zwischenzeitlich mehr als 11 Prozent an Wert, die des Kasseler Düngemittelherstellers sogar ein Viertel. Letztere radierten das Kriegs-Plus mit zweistelligem Kursverlust zur Wochenmitte nun komplett aus. Zuletzt ging es via XETRA für die Deutsche Börse-Aktie um 3,43 Prozent abwärts auf 247,70 Euro. Die K+S-Papiere verlieren derweil um 10,92 Prozent auf 15,34 Euro.
Im Zuge des Kriegs waren die Düngemittelpreise zuletzt sprunghaft gestiegen. Dies liegt insbesondere am hohen Energiebedarf der Herstellung - und den ebenfalls massiv gestiegenen Energiepreisen. Für Verwerfungen sorgte die Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Handelswege - nicht nur für Öl und Gas, sondern auch Düngemittel aus Katar, Saudi-Arabien, Bahrain und Oman.
Die Deutsche Börse profitierte derweil neben den starken Schwankungen am Aktienmarkt insbesondere über ihre Tochter EEX auch vom Geschehen an der Energiebörse./ag/jha/
FRANKFURT (dpa-AFX)
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