11.05.2015 07:31

Nato-Chef fordert Untersuchung der Gefechte in Mazedonien

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Brüssel (Reuters) - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat nach den heftigen Feuergefechten in Mazedonien zur Ruhe in dem EU-Kandidatenland aufgerufen.

"Ich fordere jeden auf, sich zurückzuhalten und eine weitere Eskalation im Interesse des Landes und der gesamten Region zu vermeiden", sagte Stoltenberg am Sonntagabend. Zudem verlangte er eine transparente Untersuchung der Kämpfe, bei denen acht Polizisten und 14 Mitglieder einer bewaffneten Gruppe getötet wurden. Er verfolge die Entwicklung mit großer Sorge, ergänzte Stoltenberg.

Mazedonien war am Wochenende von schweren Feuergefechten nahe der Grenze zum Kosovo erschüttert worden. Der Polizeieinsatz fand in der Stadt Kumanovo in einem Gebiet statt, in dem überwiegend ethnische Albanen leben. Das Innenministerium verdächtigt die Gruppe, Anschläge in Mazedonien geplant zu haben.

Die Kämpfe ließen Erinnerungen an einen Aufstand der ethnischen Albanern 2001 wach werden. Damals hatte die Nato ein Abkommen zwischen den Konfliktparteien vermittelt. Im Westen dürfte der Zwischenfall Sorgen vor einer zunehmenden Instabilität in der früheren jugoslawischen Republik schüren. Der Regierung werden Amtsmissbrauch und unrechtmäßige Abhör-Maßnahmen vorgeworfen. Gegner fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Nikola Gruevski.

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