02.10.2021 13:06

Neue BER-Chefin: Wollen ohne weitere Hilfen über die Runden kommen

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FRANKFURT (Dow Jones)--Die neue Chefin der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB), Aletta von Massenbach, schließt nicht aus, dass der Flughafen BER weitere finanzielle Unterstützung der Flughafeneigentümer Berlin, Brandenburg und Bund braucht. "Sollte es politisch verursachte Belastungen etwa durch Klimaschutzauflagen für uns geben, dann wüsste ich nicht, woher wir das Geld nehmen sollen", sagte von Massenbach dem Handelsblatt. "Aber ansonsten gehen wir davon aus, dass wir mit den eigenen Sparmaßnahmen und den Erlösen aus dem anziehenden Geschäft gut über die Runden kommen."

Derzeit hat die FBB mehr als 4,5 Milliarden Euro Schulden. "Das ist für einen Flughafen wie den BER nicht tragfähig", sagte von Massenbach weiter. Der Plan sei daher: "Die Gesellschafter erlassen uns einen Teil dieser 4,5 Milliarden Euro beziehungsweise stellen uns bis einschließlich 2023 etappenweise insgesamt 2,4 Milliarden Euro in Form von Eigenkapital zur Verfügung, damit wir mit diesem Geld Kredite zurückzahlen können."

Die Fragen des EU-Beihilferechts würden derzeit geklärt. "Wir sind mit der EU-Kommission in konstruktiven Gesprächen und ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende des Jahres eine positive Rückmeldung bekommen", sagte von Massenbach. Über das Jahr 2021 hinaus gebe es noch "ein bisschen Puffer". "Aber im ersten Quartal 2022 muss weiteres Geld fließen", sagte sie.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2021 07:07 ET (11:07 GMT)

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