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15.08.2019 14:19
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NordLB-Eigentümer einigen sich im Streit um Rettungsgelder

BERLIN (Dow Jones)--Die Eigentümer der NordLB haben wichtige Streitpunkte zur Rettung der angeschlagenen Landesbank aus dem Weg geräumt. Bei einem Treffen mit dem Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jörg Kukies, sei am Mittwochabend eine Einigung erzielt worden, berichteten Reuters und das Handelsblatt am Donnerstag. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bestätigte dies gegenüber Dow Jones Newswires. Das Bundesfinanzministerium äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Sachverhalt.

Demnach verständigten sich Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) und der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Helmut Schleweis, über die Ausschüttungen der Norddeutschen Landesbank. Ab dem Geschäftsjahr 2022 dürfe die NordLB die Hälfte der Gewinne ausschütten, berichtete das Handelsblatt. Die andere Hälfte soll angelegt werden, bis ein Eigenkapitalpolster von 550 Millionen Euro angespart wurde. Dann falle die Begrenzung weg. Voraussetzung sei, dass die Bank auf eine Kernkapitalquote von 14 Prozent komme und mögliche verschärfte Eigenkapitalvorgaben erfülle.

Die NordLB hatte 2016 im Zuge der globalen Schifffahrtskrise Milliardenverluste angehäuft und musste gerettet werden. Das Land Niedersachsen und die Sparkassen-Finanzgruppe schnürten ein Hilfspaket von 3,6 Milliarden Euro. Umstritten war zuvor vor allem, wer über den Zeitpunkt und die Höhe der Ausschüttungen entscheiden darf. Die EU-Kommission prüft den Rettungsplan noch.

(Mitarbeit: Andreas Kißler)

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 15, 2019 08:20 ET (12:20 GMT)

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