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15.01.2020 12:29
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Notenbank: Streiks könnten Frankreichs Wirtschaft bremsen

PARIS (Dow Jones)--Die Streiks und Proteste gegen die Rentenreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron könnten das Land im vierten Quartal 2019 bis zu 0,1 Prozentpunkt des Wachstums gekostet haben. Das sagte Notenbankgouverneur Francois Villeroy de Galhau. "Dieser Effekt ist bereits in unserer Wachstumsprognose von 0,2 Prozent für das vierte Quartal enthalten." Er äußerte sich nicht zu den möglichen Auswirkungen der Proteste auf die französische Wirtschaft im Jahr 2020.

Die Prognosen der Banque de France basieren auf den monatlichen Umfragen zur Wirtschaftslage der Unternehmen. Nach Aussage von Villeroy de Galhau gab es während der "Gelbwesten"-Proteste Anfang 2019 eine Phase, in der 20 Prozent der Unternehmen angaben, von den Unruhen betroffen zu sein.

Allerdings berichten derzeit nur 10 Prozent der Unternehmen, hauptsächlich im Hotel-, Restaurant- und Transportsektor, dass sie negativ beeinflusst seien. "Diese begrenzten makroökonomischen Zahlen decken unterschiedliche Auswirkungen für Regionen, Sektoren oder Unternehmen ab, und sie schmälern nicht die wirklichen Schwierigkeiten von Millionen von Bürgern, Arbeitern und Unternehmen", sagte Villeroy.

Seit Beginn der Streiks und Proteste seien die Aktivitäten der Einzelhändler, Hotels und Restaurants in Paris zurückgegangen, so Villeroy de Galhau. Die französische Zentralbank bestätigte vorige Woche ihre Wachstumsprognose von 1,3 Prozent für 2019 und 1,1 Prozent für 2020.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2020 06:30 ET (11:30 GMT)

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