finanzen.net
14.01.2019 03:03
Bewerten
(0)

NOZ: Bauern bleiben nach Dürresommer auf Schaden von 2,5 Milliarden Euro sitzen

DRUCKEN
Osnabrück (ots) - Bauern bleiben nach Dürresommer auf Schaden von 2,5 Milliarden Euro sitzen

Verbandspräsident Rukwied: Gesellschaftliche Debatte macht Landwirten zu schaffen

Osnabrück. Trotz der millionenschweren Dürrehilfe von Bund und Ländern bleiben die deutschen Bauern nach dem Dürresommer 2018 auf einem Milliardenschaden sitzen. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied: "Selbst wenn wir die in Aussicht gestellten Dürrehilfen in Höhe von 340 Millionen Euro abziehen, bleiben etwa 2,5 Milliarden Euro an Schäden." Betroffene Betriebe seien über die nächsten Jahre hinweg belastet.

"Dieser Sommer wirkt nach", sagte Rukwied. Mehr als 8000 Betriebe hätten deutschlandweit einen Antrag auf Dürrehilfe in den Bundesländern gestellt. "Das zeigt auch die große Not." Neben der finanziellen Not litten viele Landwirten aber auch unter der gesellschaftlichen Debatte. "Sie wollen nicht ständig Sündenbock sein", sagte Rukwied vor Beginn der Agrar- und Ernährungsmesse "Grüne Woche" in Berlin. "Landwirte ernähren die Bevölkerung und sind gleichzeitig in Bereichen wie Umwelt- und Tierschutz aktiv und innovativ." Diese Leistungen würden aber nicht anerkannt.

________________________________________________________________

Rukwied: Bestand der Wölfe in Deutschland muss reguliert werden

Bauernpräsident fordert Bejagung von Raubtieren zum Schutz der Weidehaltung

Osnabrück. Der Bauernverband hat seine Forderung nach einer Begrenzung der Zahl der Wölfe erneuert. Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Verbandspräsident Joachim Rukwied, es reiche nicht, allein sogenannte Problemwölfe abzuschießen, die mehrfach Zäune überwunden haben. "Der Wolf ist in Deutschland nicht mehr gefährdet", sagte Rukwied angesichts der Ausbreitung der Raubtiere. "Wenn wir die Weidehaltung in Deutschland, also auf den Deichen in Norddeutschland oder den Almen im Süden, erhalten wollen, dann kommen wir um eine Bestandsregulierung der Wölfe nicht umhin." Es dürfe nicht sein, dass der Wolf die Weidehaltung verdränge. "Deutschland ist Kulturraum und keine Wildnis", sagte Rukwied.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte sich zuletzt für eine "gemäßigte Bestandsregulierung" der Raubtiere ausgesprochen. Ein Treffen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in der vergangenen Woche brachte aber zunächst kein Ergebnis.

OTS: Neue Osnabrücker Zeitung newsroom: http://www.presseportal.de/nr/58964 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Oster-Wochenende -- Gewinnmitnahmen bei Wirecard-Aktie -- Pinterest-Aktie mit fulminantem Börsendebüt -- Daimler, Senvion, Deutsche Post, OSRAM, Zoom-IPO im Fokus

Apple nimmt zweite Roboter-Linie zum iPhone-Recycling in Betrieb. PUMA-Aktionäre segnen Aktiensplit ab. Samsung nimmt Falt-Handy wegen möglicher Mängel unter die Lupe. 3,4 Milliarden Dollar: Cannabis-Megadeal in Nordamerika eingefädelt. Nestlé: Robuster Start ins neue Geschäftsjahr. US-Versicherer Travelers steigert Gewinn.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier gibt es die beliebtesten Jobs
Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen
mehr Top Rankings

Umfrage

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht sich derzeit starker Kritik ausgesetzt. Zu Recht?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Wirecard AG747206
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
Allianz840400
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
BayerBAY001
adidasA1EWWW