22.04.2021 14:13

Post-Aktie fester: Post will für mehr Klimaschutz mehr Pakete per Bahn befördern - will Streetscooter doch noch länger herstellen

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Null-Emissions-Ziel
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Die Deutsche Post will mehr Pakete per Bahn transportieren, um den Ausstoß des Klimagases CO2 weiter zu reduzieren.
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Sein Null-Emissions-Ziel bis zum Jahr 2050 bekräftigte der Bonner Konzern am Donnerstag. Dazu muss auch die Post- und Briefsparte in der Bundesrepublik einen Beitrag leisten. Der zuständige Vorstand Thomas Mayer kündigte an, unter anderem in den Ausbau der Elektroflotte zu investieren und mehr Pakete auf die Schiene zu bringen. Der Konzern wolle den Anteil an Paketsendungen, die zwischen größeren Paketzentren per Güterzug transportiert werden, von heute zwei Prozent zunächst verdreifachen und langfristig auf bis zu 20 Prozent erhöhen.

Dazu müsse es aber schnellere Güterwaggons, bessere Trassen und kostengünstigere Verlademöglichkeiten vom LKW auf die Bahn geben, sagte Mayer. Auch müssten einige Paketzentren mit Gleisanschlüssen ausgestattet werden. Die Post stehe in "intensivem Austausch" mit der Deutschen Bahn. Zudem will die Post mehr Elektro-Transporter auf die Straße bringen. Von über 15.000 aktuell soll die Flotte 2022 auf rund 21.500 Fahrzeuge anwachsen. 2025 soll die Zustellflotte in der Bundesrepublik dann insgesamt 37.000 E-Fahrzeuge umfassen, darunter auch E-Nutzfahrzeuge großer Autokonzerne. Die Post will das Projekt des selbst entwickelten StreetScooter nicht weiterverfolgen - der Konzern sieht sich nicht als Autohersteller. "Wir produzieren, solange sich die Alternativen nicht bieten", sagte Mayer mit Blick auf den Transporter. Auch deutlich mehr Elektrofahrräder und E-Trikes sollen für den Konzern durch die Republik kurven.

Die Post hatte im März angekündigt, bis 2030 im Konzern rund sieben Milliarden Euro für Maßnahmen zur CO2-Reduzierung ausgeben zu wollen. Die Gelder sollen vor allem für alternative Kraftstoffe im Luftverkehr, den Ausbau der emissionsfreien E-Fahrzeug-Flotte und in klimaneutrale Gebäude verwendet werden.

Deutsche Post DHL will Streetscooter doch noch länger herstellen

Die Deutsche Post DHL bleibt länger als gedacht ein Hersteller von Elektrotransportern. Konzernvorstand Tobias Meyer machte am Donnerstag in Wachtberg bei Bonn deutlich, dass die Produktion für den Eigenbedarf noch bis mindestens Ende 2022 laufen werde. Grund hierfür ist die konzernintern hohe Nachfrage nach den Stromern: Von derzeit mehr als 15 000 Streetscootern soll die Zahl bis Ende 2022 auf etwa 21 500 steigen.

Meyer stellte Pläne vor, wie das Deutschlandgeschäft klimaschonender werden soll. Die Stromer sind hierfür ein zentraler Baustein.

Aus Sicht der Post gibt es am Markt keine gleichwertigen Transporter von anderen Herstellern, daher setzt der Konzern noch länger auf die Produktion eigener Fahrzeuge. Vor gut einem Jahr hatte der Konzern das Streetscooter-Aus wegen hoher Verluste verkündet. Später deutete die Konzernspitze ein Auslaufen der Produktion im Jahr 2021 an. Nun läuft sie doch noch länger. An dem grundsätzlichen Beschluss, aus diesem Geschäft auszusteigen und sich auf die Kernkompetenzen eines Logistikers zu beschränken, ändert sich aber nichts.

Die Streetscooter werden in Düren von einem externen Auftragnehmer gefertigt. Im Konzern sind noch etwa 300 Mitarbeiter für die Elektroflotte tätig, etwa für die Wartung. Via XETRA klettert die Post-Aktie derzeit um 0,83 Prozent auf 48,73 Euro.

Düsseldorf (Reuters)

Bildquellen: Deutsche Post

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10.05.2021Deutsche Post OutperformBernstein Research
06.05.2021Deutsche Post NeutralCredit Suisse Group
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18.12.2019Deutsche Post UnderperformCredit Suisse Group
12.11.2019Deutsche Post UnderweightJP Morgan Chase & Co.
03.10.2019Deutsche Post UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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