finanzen.net
14.05.2019 14:52
Bewerten
(0)

"NYT" - USA prüfen Entsendung von 120.000 Soldaten in Nahen Osten

DRUCKEN

Washington/Dubai (Reuters) - Zu den Überlegungen der US-Regierung für weitere Schritte im Iran-Konflikt gehört einem Zeitungsbericht zufolge auch die Entsendung amerikanischer Streitkräfte.

Eine der möglichen militärischen Optionen sehe vor, 120.000 Soldaten in den Nahen Osten zu schicken, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Regierungsvertreter. Dies gelte für den Fall, dass der Iran bereits am Persischen Golf stationierte US-Truppen angreife oder seine Arbeit an Atomwaffen vorantreibe. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nahmen zuletzt zu. Die USA haben einen Flugzeugträger in die Region entsandt. Aus dem von den USA angeführten Flottenverband zog sich Spanien vorübergehend zurück, wie die Regierung am Dienstag mitteilte

Der kommissarische US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan habe den Plan zur Verlegung von 120.000 Militärs bei einem Treffen mit Spitzenberatern von Präsident Donald Trump vorgestellt, berichtete die "NYT". Das Präsidialamt war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Das Verteidigungsministerium wollte sich nicht äußern.

In Madrid teilte das Verteidigungsministerium mit, die eigene Fregatte "Mendez Nunez" sei aus dem Flottenverband unter Führung des US-Flugzeugträgers "USS Abraham Lincoln" herausgelöst worden. Die amtierende Ressortchefin Margarita Robles wollte die Gründe im Tagesverlauf auf einer Pressekonferenz in Brüssel erläutern. Die Entwicklung könnte auf Differenzen zwischen Europa und den USA über den Iran hindeuten.

Der US-Präsident hat einseitig den internationalen Atomvertrag mit dem Iran aufgekündigt, an dem die EU weiter festhält. Trump will zudem alle Länder dazu bringen, den Import iranischen Öls einzustellen. Der Iran hatte der EU jüngst eine Fortsetzung des Ölhandels zur Bedingung gemacht, damit die Islamische Republik nicht selbst aus dem Atomvertrag aussteigt.

Der Iran verlangt Insidern zufolge die Möglichkeit, mindestens 1,5 Millionen Barrel Öl pro Tag exportieren zu können. Diese Zahl kursiere bei Gesprächen zwischen Vertretern des Iran und der EU, sagten mit den Unterredungen vertraute Personen. Die Menge ist das Dreifache des Niveaus, auf dem die Ausfuhren unter geltenden US-Sanktionen im Mai liegen dürften.

In Saudi-Arabien sind der Regierung zufolge unterdessen Anschläge auf Öl-Anlagen verübt worden. Mit Sprengstoff beladene Drohnen hätten zwei Ölpumpstationen der Ost-West-Pipeline in der Nähe der Hauptstadt Riad getroffen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur SPA Energieminister Chalid al-Falih. Er sprach von einem Terrorakt und einem erneuten Versuch, die Sicherheit der weltweiten Ölversorgung zu untergraben. Erst am Montag hatte Saudi-Arabien Sabotageattacken auf heimische Öltanker gemeldet, die sich in Gewässern der Vereinigten Arabischen Emirate befanden.

Der US-Botschafter in Saudi-Arabien sprach sich für eine deutliche, aber umsichtige Reaktion auf die Angriffe aus. "Wir müssen gründlich untersuchen, was passiert ist und warum es passiert ist", sagte John Abizaid vor Journalisten. Dann seien "vernünftige Antworten" erforderlich, die aber keine Kriegshandlungen sein sollten. Ein Konflikt sei weder im Interesse des Iran noch im Interesse der USA und Saudi-Arabiens.

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt fester -- Wall Street und Asiens Börsen im Plus -- Oracle schlägt Erwartungen-- Aktien im Fokus: Delivery Hero, Rocket Internet, SAP und Banken

US-Leistungsbilanzdefizit im ersten Quartal höher als erwartet. USA und China planen im Handelsstreit wieder Gespräche. Bank of England hält Leitzins stabil bei 0,75 Prozent. Mexiko ratifiziert neues Handelsabkommen mit den USA und Kanada. Chinas Präsident Xi Jinping besucht erstmals Nordkorea.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Promis
Diese Sternchen haben ihren eigenen Aktien-Index
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Die erfolgreichsten Kinofilme der letzten 25 Jahre
Welche Titel knackten die Milliardenmarke an den Kinokassen?
In diesen Berufen bekommt man das niedrigste Gehalt
Welche Branchen man besser meiden sollte.
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie die Anschuldigung der USA, dass der Iran für die Angriffe gegen Tanker im Golf von Oman verantwortlich ist?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
NEL ASAA0B733
Daimler AG710000
Amazon906866
Infineon AG623100
Microsoft Corp.870747
TeslaA1CX3T
CommerzbankCBK100
BayerBAY001
SteinhoffA14XB9
Apple Inc.865985
Lufthansa AG823212
BASFBASF11
Beyond MeatA2N7XQ