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11.02.2019 12:12
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OECD-Frühindikator weist weiter auf Wachstumsabschwächung

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Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) signalisiert weiter eine Wachstumsabschwächung in den meisten großen Mitgliedsstaaten. Die OECD, eine von 35 Industriestaaten betriebene Denkfabrik, nannte in diesem Zusammenhang die USA, Kanada sowie die Eurozone als Ganzes, einschließlich Deutschland, Frankreich und Italien. Auch für Großbritannien stehen die Zeichen auf Abschwächung.

Im Dezember sinkt der Frühindikator für den gesamten OECD-Raum gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 99,2 Punkte. Der Frühindikator der OECD dient dazu, sehr früh Anzeichen für konjunkturelle Wenden festzustellen. Die OECD spricht davon, dass Wendepunkte relativ zum Trend sechs bis neun Monate vor der Änderung antizipiert werden sollen.

Unter den großen Schwellenländern zeigt der Frühindikator weiter für Russland eine nachlassende Wachstumsdynamik an. Ähnliche Anzeichen gibt es für den Industriesektor in China, angeführt von der Produktionsverlangsamung von Kraftfahrzeugen.

Die Einschätzung für Indien lautet nach wie vor auf stabiles Wachstum, während es in Brasilien wieder Zeichen für eine zunehmende Wachstumsdynamik gibt, die vor allem auf ein höheres Vertrauen in den Dienstleistungssektor zurückzuführen ist.

Die vier Schwellenländer gehören nicht zur OECD, aber wegen ihrer globalen Bedeutung für die Wirtschaft erhebt die Organisation dennoch Frühindikatoren.

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