finanzen.net
Aktienhandel ohne Kaufprovision, ohne Depotgebühr - jetzt bei eToro kostenlos anmelden und investieren! eToro - die führende Social Trading Plattform-w-
30.06.2020 08:25

Öffentliche Schulden im ersten Quartal um 3,0 Prozent höher

Folgen
Werbung

WIESBADEN (Dow Jones)--Zum Ende des ersten Quartals 2020 waren Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte mit 1,955 Billionen Euro bei Kreditinstituten und Unternehmen verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte, stieg damit der Schuldenstand gegenüber dem vierten Quartal 2019 um 3,0 Prozent beziehungsweise 56,2 Milliarden Euro.

Die Corona-Krise zeigte erste Auswirkungen auf die Finanzlage der öffentlichen Haushalte: Bund, Länder und Gemeinden waren am Ende des ersten Quartals jeweils stärker verschuldet als am Ende des vierten Quartals. Die Verschuldung des Bundes stieg in diesem Zeitraum um 2,6 Prozent beziehungsweise 31,2 Milliarden Euro auf 1,220 Billionen Euro.

Die Länder waren zum Ende des ersten Quartals mit 602,4 Milliarden Euro verschuldet. Das entspricht einem Anstieg um 4,0 Prozent beziehungsweise 23,3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorquartal. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich: In Bremen stiegen die Schulden um 27,1 Prozent, in Sachsen um 22,0 Prozent und in Bayern um 19,5 Prozent.

Der starke Anstieg in Bremen ist vor allem durch eine Schuldenaufnahme für die Bereitstellung von Barsicherheiten für Derivate und den Aufbau von Rücklagen für den zukünftigen Ausgabenzuwachs zur Abfederung der Coronakrise begründet. In Sachsen wurden mit Blick auf zukünftige Liquiditätsengpässe vorsorglich Kassenkredite aufgenommen. Zur Bewältigung der Corona-Krise wurden in Bayern 2,5 Milliarden Euro Wertpapierschulden zusätzlich aufgenommen.

Rückgänge der Schuldenstände gab es unter anderem in Schleswig-Holstein (1,4 Prozent) sowie in Hamburg und Brandenburg (jeweils 0,7 Prozent).

Der Schuldenstand der Gemeinden und Gemeindeverbände stieg gegenüber dem vierten Quartal um 1,4 Prozent beziehungsweise 1,8 Milliarden Euro auf 132,6 Milliarden Euro. Auch hier war die Entwicklung unterschiedlich: Die Schulden stiegen in Hessen (4,5 Prozent), Schleswig-Holstein (3,7 Prozent) und Rheinland-Pfalz (3,1 Prozent) besonders an. Dagegen sanken die Schuldenstände insbesondere in Sachsen (8,7 Prozent), Saarland (5,3 Prozent) und Bayern (1,5 Prozent). Der Rückgang in Sachsen ist im wesentlichen auf eine Änderung des Berichtskreises zurückzuführen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/kla

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2020 02:26 ET (06:26 GMT)

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX etwas leichter -- Wall Street fester -- Commerzbank vor wichtigen Weichenstellungen -- Daimler will Sparkurs in Corona-Krise verschärfen -- Deutsche Post, Delivery Hero, VW, TRATON im Fokus

SAP macht Ex-Topmanager von Cisco zum Strategiechef. Walgreens will in USA Ärztezentren bauen. Alstom unterstreicht Bedeutung von Fusion mit Bombardier. Auch VW-Tochter Seat steckt weitere Milliarden in E-Mobilität. Boeing-Aktie volatil: Einigung mit Angehörigen der Opfer des ersten 737-Max-Absturzes. Apple beliefert freie Werkstätten in Europa mit Original-Ersatzteilen. Allstate-Aktie fällt: US-Versicherer übernimmt Konkurrenten National General.

Umfrage

Deutschland debattiert über ein Ende der coronabedingten Maskenpflicht im Handel. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
TeslaA1CX3T
Ballard Power Inc.A0RENB
BayerBAY001
Lufthansa AG823212
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Plug Power Inc.A1JA81
NikolaA2P4A9
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750