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21.09.2021 07:31

OTS: Bankkontakt AG / Corona-Hilfen: Segen oder Fluch? (FOTO)

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Corona-Hilfen: Segen oder Fluch? (FOTO)

Berlin (ots) - Zahlreiche Unternehmen wurden durch die Corona-Pandemie

wirtschaftlich stark getroffen. Die Bundes- und Landesregierungen haben in einer

beispiellosen Hilfsaktion versucht, durch Milliardenhilfen den Schaden in

Grenzen zu halten. Torsten Rentel, Vorstand der Bankkontakt AG, beklagt, dass in

sehr vielen Fällen die Zuschüsse und insbesondere Förderkredite häufig mehr

schadeten als halfen. Denn beim genaueren Hinsehen muss festgestellt werden,

dass in vielen Fällen die Hilfen eine kritische Situation so weit verschärften,

dass eine Genesung nicht mehr möglich war.

Statt maximale Förderhilfen in Anspruch zu nehmen, ist eine Sanierung oder

Konsolidierung langfristig sinnvoller.

Gerade die Hilfen in der ersten Lockdownphase in 2020 waren häufig nicht

zwingend notwendig. Mitunter waren Sie eher schädlich als nützlich. Damals war

zunächst überhaupt nicht absehbar, wie lange der Lockdown dauern würde. Die

Erwartungshaltung war aber überwiegend, dass die harten Beschränkungen nach

einigen wenigen Wochen überstanden sind. Jedes gesunde Unternehmen sollte

grundsätzlich in der Lage sein, einen temporären Umsatzrückgang zu überstehen.

Bankkontakt berät seit vielen Jahren Unternehmen und kennt die

unterschiedlichsten Gründe für wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Ursachen

sind - analog der Covid-Einschränkungen - sehr häufig staatlich erzwungene

Maßnahmen: Beispielsweise durch ein Exportmoratorium, höhere Zölle oder

geänderte steuerliche oder gesetzliche Regularien, die die bislang auskömmlichen

Gewinnmargen drastisch beeinträchtigten.

Insofern unterscheidet sich der Corona Lockdown nicht grundsätzlich von anderen

staatlichen Regulierungen oder Eingriffen. Der gravierendste Unterschied ist nur

der enorme Umfang und die für manche Branchen komplette Einschränkung der

Tätigkeit. Für Branchen, die komplett in ihrer Geschäftstätigkeit eingeschränkt

wurden, waren die Hilfen sicherlich überlebensnotwendig und können unkritisch

als Segen bezeichnet werden.

Man muss aber konzedieren, dass viele andere Branchen und Unternehmen durch

Corona nur teilweise beeinträchtigt wurden. Aber auch aus diesen Branchen und

Unternehmen gab es lautes Wehklagen und eine massive

Fördermittelinanspruchnahme. Dabei sind die nicht rückzahlbaren Zuschüsse

eventuell aus Gründen der Steuergerechtigkeit mitunter zweifelhaft, aber

sicherlich für das Unternehmen keinesfalls schädlich gewesen. Problematisch

waren und sind aber die rückzahlbaren Hilfen (Kredite), die ohne substanzielle

Prüfung bereitgestellt wurden.

Die Berliner Bankkontakt AG fordert, dass unternehmerisches Handeln auch

verlangt, schwierige Zeiten oder unverschuldete äußere Umstände zu überstehen.

Die vorhandenen probaten Mittel - insbesondere die Kurzarbeit - reichen im

Regelfall aus, um kürzere Durststrecken durchzustehen. Schwierig ist die

Situation bei Unternehmen, die schon vor Corona in wirtschaftlichen

Schwierigkeiten waren. Die bereits vorhandenen Probleme können auch nicht mit

noch so viel staatlicher Hilfe beseitigt werden. Die Hilfen verzögern nur den

Weg in die Insolvenz.

Die üppigen Corona-Hilfen haben den Zustand dieser Unternehmen - so absurd das

auch klingt - häufig verschlechtert. Viele Unternehmen, die bereits vor Corona

hohe Schulden bzw. Liquiditäts- und Ertragsprobleme hatten, konnten sich durch

die vielfach ungeprüften öffentlichen Fördermittel weiterhin über Wasser halten.

Durch die Corona-Hilfen hatten diese Unternehmen nun auch eine willkommene

Ausrede, um die bereits schlechte wirtschaftliche (Ausgangs-) Lage auf andere

äußere Umstände zu schieben. Die notwendigen Sanierungs- und

Konsolidierungsbemühungen wurden weiterhin vernachlässigt. Die Banken haben oder

konnten wegen der schieren Masse Ihre Kreditprüfungen nicht mit der notwendigen

Sorgfalt durchführen. Durch die mitunter auch vollständigen

Haftungsfreistellungen der Kredite war auch die Motivation für eine grundsolide

Prüfung - aus durchaus nachvollziehbaren Gründen - weniger ausgeprägt.

Der in solchen Fällen durch die Kreditgeber ausgeübte Zwang, auf die Hilfe von

Dritten, sprich Unternehmensberater, zurück zu greifen, wurde nicht mehr

durchgesetzt. Die Unternehmen, die bereits in Schwierigkeiten sind, scheuen

zudem regelmäßig die Kosten eines externen Beraters. Das häufigste Argument

lautet ferner, dass sie nicht glauben, dass oder ob diese externe Hilfe ihr

Problem lösen kann. Die Bankkontakt AG aus Berlin bietet diesen Unternehmen an,

sie allein auf Erfolgsbasis zu begleiten. Voraussetzungen sind eine ehrliche

Schilderung der Situation des Unternehmens und die (positive) Einschätzung der

Experten von Bankkontakt über die Chancen einer erfolgreichen Sanierung oder

Entschuldung. Auf dieser Basis erhalten die Unternehmen Beratungsleistungen, die

erst später und nur im Erfolgsfall zu bezahlen wären. Das schont die angespannte

Liquidität. Ferner haben die Unternehmen die Gewissheit, keine

Beratungsleistungen bezahlen zu müssen, die an der Situation nichts geändert

haben.

Durch die Corona-Hilfen ist dieses Angebot für sehr viele Unternehmen nicht mehr

nutzbar. Die bereits schwierige Situation hat sich durch die neuen Corona

Kredite verschlimmert. Der Zeitpunkt für ein erfolgreiches Handeln wurde

überschritten. Viele Anfragen bei Bankkontakt werden daher abgelehnt und dem

Unternehmer kann häufig nur noch der Weg zum Amtsgericht empfohlen werden. Der

Vorstand der Bankkontakt AG, Herr Torsten Rentel, formuliert das bildlich wie

folgt: "Früher kamen die Unternehmen zu uns, als ihnen das Wasser bis zum Hals

stand. Durch die Corona-Hilfen haben Sie nun einen Strohhalm bekommen und das

Wasser steht bereits über dem Scheitel." Bei diesen Unternehmen waren aus Sicht

der Bankkontakt AG die Corona Hilfen dann kein Segen, sondern ein Fluch.

Über Bankkontakt

Bankkontakt wurde 2004 gegründet. Sie optimiert für kreditlastige Unternehmen

sowie Immobiliengesellschaften die Kreditportfolios. Daneben wird nicht pro

bono, aber zunächst völlig kostenfrei, für kleine Unternehmen und

Gewerbetreibende eine rein auf Erfolgsbasis abgestellte Beratung angeboten. Vor

Beginn einer klassischen Insolvenzberatung werden Unternehmern und Selbständigen

Wege aus der Krise und Schutz vor Privatinsolvenz und Schuldenfalle aufgezeigt.

Nachdem 2015 die Stiftung Warentest ein ebenfalls rein auf Erfolg abgestelltes

Angebot für Bankkunden geprüft und als fair eingeschätzt hat, wurde Bankkontakt

zwischenzeitlich einer der größten deutschen Prozessfinanzierer gegen Banken,

Sparkassen und andere Kreditgeber.

Pressekontakt:

Ansprechpartner:

Torsten Rentel

Bankkontakt AG

Südwestkorso 16

12161 Berlin

Tel. 030 / 897 30 870

E-mail: mailto:info@bankkontakt.de

Internet:

http://www.bankkontakt.de

http://www.kreditsachverstaendiger-berlin.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156688/5025495

OTS: Bankkontakt AG

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