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Der Wettbewerb zwischen Banken und Brokern wird immer intensiver - ein

neues Thesenpapier analysiert den Markt und gibt Empfehlungen

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Frankfurt (ots) - Wer heute eine Finanz-App öffnet, fragt sich: "Ist das eine

Bank oder ein Broker?" Zinsversprechen prangen auf Trading-Plattformen und

Sparpläne werden auf Girokonten angeboten. Die Grenzen verschwimmen. Anbieter

unterscheiden sich immer weniger voneinander. Die auf Finanzdienstleister

spezialisierte Unternehmensberatung Cofinpro analysiert diese Entwicklung in

ihrem neuen Thesenpapier "Beyond Brokerage: Warum Banken und Broker sich neu

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erfinden müssen" und gibt Empfehlungen, wie Banken sich im Wettbewerb

positionieren sollten.

"Brokerage entwickelt sich zu einem austauschbaren Massengeschäft", sagt Tristan

Pötzsch, Senior Manager bei Cofinpro. "Klassische Kriterien zur Differenzierung

greifen nicht mehr. Anbieter müssen grundlegend neue Wege finden, um sich

abzuheben."

Laut dem Branchenexperten wandeln sich die Erwartungen der Kunden stark.

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Digitale Finanzservices müssten heute genauso intuitiv, personalisiert und

emotional anschlussfähig sein wie Angebote aus den Bereichen E-Commerce oder

Streaming. Pötzsch ergänzt: "Die Kundenloyalität nimmt ab, Mehrfachdepots werden

zur Norm. Wer in diesem Umfeld langfristig relevant bleiben will, muss Brokerage

neu denken."

Drei strategische Maximen für die Zukunft des Brokerage

Das Thesenpapier identifiziert drei zentrale Handlungsfelder, die über die

künftige Wettbewerbsfähigkeit von Banken und Brokern entscheiden:

1. Veränderungsgeschwindigkeit steigern. Neue Funktionen und Services müssen

deutlich schneller entwickelt, getestet und ausgerollt werden.

2. Erträge aktiv steuern. Sinkende Preise und wachsender Wettbewerbsdruck machen

ein konsequentes Management von Produktionskosten, Margen und

Standardisierung unausweichlich.

3. Differenzierung neu aufbauen. In einem zunehmend austauschbaren Markt

gewinnen Markenidentität, Community-Aspekte und emotionale Kundenbindung an

Bedeutung.

Differenzierung entsteht dabei zunehmend über Markenidentität und Zugehörigkeit,

ähnlich wie in der Automobilindustrie: Wer ein Auto kauft, entscheidet sich

nicht nur für ein Fahrzeug, sondern für eine Marke, die zur eigenen

Persönlichkeit passt. Laut Cofinpro wird dieses Prinzip künftig auch im

Brokerage zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

"Aktuell investieren viele Häuser vor allem in Funktionen, Preise oder einzelne

Kampagnen", sagt Pötzsch. "Künftig wird es jedoch entscheidend sein, ob Anbieter

eine klare Identität schaffen und ihre Organisation konsequent auf

Geschwindigkeit ausrichten." Kunden erwarten dabei längst mehr als funktionale

Handelsplattformen: Personalisierte Nutzererlebnisse, Individualisierung und

soziale Interaktion sind Pflicht. "Für viele Kunden wird Brokerage Teil ihres

digitalen Lebensstils."

Vom Transformationsprogramm zum fokussierten Einstieg

Cofinpro empfiehlt, den Wandel nicht über groß angelegte

Transformationsprogramme anzugehen, sondern zunächst eine der drei Maximen

gezielt in den Fokus zu stellen. Welche das ist, hängt von der jeweiligen

Ausgangslage ab. Innovationsgeschwindigkeit, Kostendruck oder die bestehende

Markenpositionierung geben dabei die Richtung vor. "Nicht jede Organisation muss

alles gleichzeitig verändern", so Pötzsch. "Wichtiger ist, schnell sichtbare

Fortschritte zu erzielen und daraus schrittweise neue Fähigkeiten aufzubauen."

Über das Thesenpapier

"Beyond Brokerage: Warum Banken und Broker sich neu erfinden müssen" analysiert

die zunehmende Austauschbarkeit im Brokerage-Markt und leitet daraus

strategische Handlungsfelder für Banken und Broker ab. Das Thesenpapier steht

hier zum Download bereit (https://cofinpro.de/mediathek/beyond-brokerage-warum-b

anken-und-broker-sich-neu-erfinden-muessen).

Über Cofinpro ( http://www.cofinpro.de/ )

Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Banken und Fondsgesellschaften in der

Management-, Fach- und Technologieberatung. Zu den Kunden zählen große

Geschäftsbanken, die Sparkassen-Finanzgruppe und die Genossenschaftliche

FinanzGruppe. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft

beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen rund 250 Bank- und

Technologieexperten. Das Haus hat 2026 zum 16. Mal in Folge vom Great Place to

Work® Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands

erhalten.

Pressekontakt:

corpNEWSmedia

Christoph Seeger

Redaktion

Tel.: +49 (0) 40 207 6969 81

E-Mail: mailto:christoph.seeger@corpnewsmedia.de

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