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17.05.2018 10:57
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OTS: FM Global / FM Global Resilience Index 2018: Was gefährdet die ...

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FM Global Resilience Index 2018: Was gefährdet die

Widerstandsfähigkeit von Unternehmen? (FOTO)

Frankfurt am Main / Johnston, R.I., USA (ots) -

Datenbasiertes Tool listet 130 Länder und Territorien nach der

Resilienz ihres wirtschaftlichen Umfelds auf / Die Schweiz belegt

erneut die Spitzenposition / Die BRIC-Staaten Brasilien, Russland,

Indien und China liegen im Mittelfeld. Was bedeutet das für hiesige

Unternehmen?

Aufgrund ihrer Marktgröße und steigenden Kaufkraft bleiben die

BRIC-Staaten auch weiterhin für deutsche Unternehmen interessant.

Doch neben den Chancen bieten die vier Länder gerade in Bezug auf

Unternehmensresilienz auch Herausforderungen. Nach dem kürzlich

veröffentlichten FM Global Resilience Index 2018, der 130 Länder und

Territorien nach der Resilienz ihres wirtschaftlichen Umfelds

auflistet, schneidet Russland im Gesamtranking unter den BRIC-Staaten

mit Platz 54 in puncto Resilienz am besten ab - gefolgt von Indien

(Platz 60), Brasilien (Platz 64) und China (Region III: Platz 65 /

Region I: Platz 69 / Region II: Platz 71. Um der Größe des Landes und

den spezifischen Risiken wie Naturkatastrophen gerecht zu werden,

wurde China in drei Regionen aufgeteilt). Im Vergleich: Deutschland

belegt im Gesamtranking 2018 den 5. Platz.

Der FM Global Resilience Index ist eine erste Orientierungshilfe

für Unternehmen, die in andere Märkte investieren oder dort

anderweitig tätig werden wollen. Dieses Ranking ist das erste

datenbasierte und interaktive Tool, das insgesamt 130 Länder und

Territorien nach der Resilienz ihres wirtschaftlichen Umfelds

auflistet. "Als Industriesachversicherer unterstützen wir unsere

Kunden stets dabei, die Resilienz ihrer Unternehmen zu stärken",

erklärt Achim Hillgraf, Hauptbevollmächtigter von FM Global in

Deutschland. "Mit dem Resilience Index bieten wir seit seiner

Einführung im Jahr 2014 ein regelmäßig aktualisiertes Tool, mit dem

Kunden ihr Risiko und das ihrer Geschäftspartner einschätzen können.

Das trägt maßgeblich dazu bei, dass sie ihr eigenes Risikomanagement

verbessern."

Der Resilience Index ist ein online zur Verfügung stehendes Tool

des Industriesachversicherers FM Global, einem der weltweit führenden

Unternehmen in diesem Gebiet. Die Gesamtplatzierung eines jeden

Landes basiert auf insgesamt zwölf Treibern, die sich auf die

Widerstandsfähigkeit des Landes - die Resilienz - gegenüber

betriebsunterbrechenden Vorfällen auswirken. Diese zwölf Treiber

berücksichtigen Aspekte aus den Bereichen Wirtschaft,

Naturkatastrophen und der Lieferkette wie beispielsweise

Cyberrisiken, politische Risiken und die Gefährdung durch

Umweltrisiken. Resilienz bedeutet in diesem Zusammenhang, wie gut

sich ein Land oder ein Territorium gegen Ereignisse schützen kann und

im Schadensfall wieder zurück zur Normalität findet. Entscheidern

bietet der Resilience Index so eine erste Orientierung in Bezug auf

Geschäftsrisiken in den untersuchten Ländern und Regionen.

Wo sich die BRIC-Staaten verbessern können? Beim Treiber der

wahrgenommenen "Qualität der Infrastruktur" belegt Brasilien einen

der hinteren Plätze (Platz 107). Um die Situation zu verbessern,

beteiligt die brasilianische Regierung private Investoren stärker am

Ausbau der Infrastruktur. Bei den beiden bevölkerungsreichsten

Staaten innerhalb der BRIC-Gruppe, Indien und China, sticht der

Treiber "Veränderungsrate der Urbanisierung" heraus. Hier erhält

Indien Platz 106, China sogar nur Platz 118 von 130. Im Vergleich

dazu schneiden beide Staaten besser bei den Treibern "Qualität des

Risikomanagements bei Elementarrisiken" (Indien: Platz 91 / China

Region I - III: Platz 67) und bei der "Qualität des Risikomanagements

bei Feuerrisiken" (Indien: Platz 65 / China Region I-III: Platz 44)

ab. Jedoch zeigen auch diese Platzierungen, dass noch ein

Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Auffällig bezüglich Russland

ist weiterhin der Treiber der wahrgenommenen "Korruptionskontrolle",

bei dem das Land aktuell nur auf Platz 112 ist. Obwohl die russische

Regierung jedes Jahr erneut die Korruption im eigenen Land

anprangert, hat sich laut Resilience Index hier im vergangenen Jahr

wenig verändert.

Die wichtigsten Ergebnisse

Aufgrund sehr guter Bewertungen für die Wahrnehmung der "Qualität

der Infrastruktur" sowie der "Qualität der lokalen Zulieferer" und

der politischen Stabilität erhält die Schweiz wie im Vorjahr den

ersten Platz. Deutschland landet erneut auf Platz 5. Dies liegt unter

anderem daran, wie die "Transparenz der Lieferkette" (Platz 3) und

die "Qualität der lokalen Zulieferer" (Platz 5) wahrgenommen werden.

Bei der "Qualität des Risikomanagements bei Feuerrisiken" kann

Deutschland von den USA lernen. Denn während die USA bei diesem

Treiber den ersten Platz belegen, liegt Deutschland auf Platz 14.

Weitaus schlechter schneidet Deutschland 2018 beim Treiber

"inhärentes Cyberrisiko" mit Platz 80 ab. Haiti belegt von allen 130

Ländern und Territorien erneut den letzten Platz. Die Bedrohung durch

Naturkatastrophen, die wahrgenommene Korruption und das "politische

Risiko" gehören zu den wichtigsten Auslösern für diese Platzierung.

Was ist der Resilience Index?

Der FM Global Resilience Index listet 130 Länder und Territorien

datenbasiert nach der Resilienz ihres wirtschaftlichen Umfelds auf.

Dazu werden zwölf Treiber, die sich auf die Widerstandsfähigkeit

auswirken, zu drei Faktoren zusammengefasst: Wirtschaft,

Risikoqualität und die Lieferkette. Die vier Treiber zur Bewertung

des Wirtschaftsfaktors umfassen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf,

das politische Risiko, die Veränderungsrate der Urbanisierung sowie

die Ölintensität, die die Anfälligkeit eines Landes bei Veränderungen

des Ölpreises und der Ölversorgung beschreibt. Der Faktor

Risikoqualität setzt sich zusammen aus den vorherrschenden

Elementarrisiken, der Qualität des Risikomanagements bei Elementar-

und Brandrisiken in den einzelnen Ländern sowie dem inhärenten

Cyberrisiko. Der Faktor Lieferkette bestimmt sich durch den Umfang

der Korruptionskontrolle in einem Land, die Transparenz der

Lieferkette und die Qualität der Infrastruktur sowie der lokalen

Zulieferer.

Benutzer können Platzierungen und Bewertungen von Ländern nach

Jahren oder anhand beliebiger Treiber der Resilienz

online gegenüberstellen. Der Index beruht auf geprüften Daten von

Quellen wie dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank, dem

Weltwirtschaftsforum, der U.S. Energy Information Administration

(EIA), den United Nations, dem Freedom House und der FM

Global-Datenbank RiskMark mit mehr als 100.000 versicherten

Standorten.

Der Resilience Index wurde für FM Global von Pentland

Analytics erstellt. Die Quellen, die Methodik, die Grafiken und die

Videos zum Index sind hier zu finden: http://ots.de/OmyNoq.

Wozu benötigen Entscheider den Resilience Index?

Der  FM Global Resilience Index fasst Daten von autorisierten

Quellen in einem dynamischen Tool zusammen. Der Index liefert

Erkenntnisse über Risiken und Verbesserungsmöglichkeiten des

Risikomanagements von Unternehmen in 130 Ländern und Territorien.

Damit unterstützt das Tool Unternehmen bei Fragen und Entscheidungen

rund um die Beurteilung der Resilienz von Standorten gegenüber

unvorhersehbaren Ereignissen, die Auswahl von Standorten und

Zulieferern und die Evaluierung der bestehenden globalen

Lieferketten.

Der Link zum interaktiven Resilience Index

Online-Tool: www.fmglobal.com/resilienceindex

FM Global

FM Global (www.fmglobal.de) ist ein Versicherungsverein auf

Gegenseitigkeit mit einem Bruttoprämienbestand von

5,4 Milliarden US-Dollar. Seit über 180 Jahren bietet FM Global

Industrieunternehmen kosteneffiziente Sachversicherungskonzepte und

Engineering Solutions, die darauf ausgerichtet sind, die

betriebsspezifischen Risiken des Kunden zu minimieren und Schäden zu

vermeiden. Über seinen Standort in Frankfurt am Main betreut FM

Global seine deutschen Industriekunden sowie weitere internationale

Großkunden mit Niederlassungen in Deutschland.

OTS: FM Global

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/63962

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_63962.rss2

Pressekontakt:

FM Global

Eschersheimer Landstraße 55

60322 Frankfurt

Tel.: +49 (0)69 15406 0

Fax: +49 (0)69 15406 137

www.fmglobal.de

Pressekontakt

Julia Richter

Tel.: +49 (0)211 49 700 715

E-Mail: presse.fmglobal@ogilvy.com

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist

abrufbar unter http://www.presseportal.de/pm/63962/3946012 -

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