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28.10.2021 12:01

OTS: ImmoScout24 / ImmoScout24 WohnBarometer: Angebotsmieten entwickelten ...

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ImmoScout24 WohnBarometer: Angebotsmieten entwickelten sich im dritten

Quartal moderat / Am deutlichsten zogen die Preise in Leipzig, Erfurt,

Hamburg und München an (FOTO)

Berlin (ots) - ImmoScout24 präsentiert seinen vierteljährlichen Daten-Report zur

Entwicklung des Mietwohnungsmarkts. Das ImmoScout24 WohnBarometer basiert auf

einer Auswertung von 8,5 Millionen Immobilieninseraten der letzten fünf Jahre

und umfasst neben der Entwicklung der Angebotsmieten das Verhältnis von Angebot

und Nachfrage sowie eine Preisprognose.

- Aktuell liegt die Entwicklung der Angebotsmieten in der Neuvermietung deutlich

unter der Entwicklung der Kaufpreise.

- Bestands- und Neubau-Mieten legten im gesamtdeutschen Mittel nur noch leicht

gegenüber dem Vorquartal zu.

- Am stärksten stiegen die Angebotspreise für Bestandsmietwohnungen in Leipzig,

Erfurt und Hamburg an.

- In Berlin legten die Angebotsmieten für Bestandswohnungen weniger stark als im

Vorquartal zu. Die Nachfrage reduzierte sich um ein Drittel, liegt aber

weiterhin auf sehr hohem Niveau.

- Trotz der Sommermonate zog die Nachfrage in München und Köln an.

- In Rostock und Dresden gingen die Angebotspreise für Bestandswohnungen im

Quartalsvergleich zurück.

- Im Neubau zogen die Angebotsmieten am stärksten Leipzig, Erfurt und München

an.

Für das dritte Quartal 2021 zeigt das ImmoScout24 WohnBarometer deutschlandweit

eine Steigerung der Angebotspreise für Bestandsmietwohnungen in Höhe von 1,4

Prozent. Die Preisentwicklung zog somit wieder leicht an, liegt aber deutlich

unterhalb der Entwicklung der Kaufpreise, die im Quartalsdurchschnitt um 4,2

Prozent anstiegen. Im zweiten Quartal hatte der Anstieg der Mieten im Bestand

noch bei 0,8 Prozent gelegen. Aktuell liegt der Angebotspreis für

Bestandsmietwohnungen im Bundesdurchschnitt bei 7,26 Euro pro Quadratmeter. Eine

Zwei-Zimmer-Wohnung mit 60 Quadratmetern kostet damit rund 435,38 Euro netto

kalt.

Mit 2,4 Prozent Preisanstieg wuchsen die Angebotspreise für Bestandswohnungen in

Leipzig im Quartalsvergleich am stärksten, gefolgt von Erfurt mit 2,1 Prozent,

Hamburg mit 2,3 Prozent und Köln mit 1,9 Prozent. In München, Berlin und Potsdam

hat sich die Preisentwicklung um 1,5 Prozent und damit deutlich unter der

aktuellen Inflationsrate eingependelt. In den ostdeutschen Zentren Dresden und

Rostock verzeichnet das ImmoScout24 WohnBarometer einen Rückgang der

Angebotspreise für Bestandsmietwohnungen. Während Dresden im dritten Quartal nur

ein leichtes Minus von 0,3 Prozent verbuchte, gingen in Rostock die

Angebotsmieten im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 um 1,7 Prozent zurück.

Angebotspreise für Neubauwohnungen ziehen stärker als im Vorquartal an

Neubauwohnungen zur Miete verzeichneten im dritten Quartal 2021 in der

gesamtdeutschen Betrachtung eine Zunahme von 2,2 Prozent. Sie werden in der

Neuvermietung auf ImmoScout24 im Durchschnitt für 9,82 Euro pro Quadratmeter

angeboten. Damit nahm die Entwicklung gegenüber dem Vorquartal wieder leicht zu.

Im zweiten Quartal hatte die Preisentwicklung bei Neubauwohnungen noch 1,5

Prozent betragen. Auch bei Neubau-Wohnungen zur Miete liegt die Preisentwicklung

deutlich hinter der Kaufpreisentwicklung, die im Quartalsvergleich um 4,7

Prozent zugelegt hat.

Leipzig führt das Metropolenranking für die Mietpreisentwicklung im Neubau mit

einem Plus von 3,3 Prozent an, gefolgt von Erfurt und München mit jeweils 3,0

Prozent. Während die Preisentwicklung für Neubau-Mietwohnungen in Hamburg und

Frankfurt am Main im dritten Quartal 2021 unter einem Prozent lag, war sie in

Rostock mit minus 0,5 Prozent leicht rückläufig.

"Die Mietpreisentwicklung hat sich in einem Großteil der Metropolen etwas

beruhigt. Sie liegt aktuell im Rahmen der Inflationsrate und zum Teil sogar

darunter. Nach wie vor sind aber insbesondere Berlin und Köln weit von einem

ausgeglichenen Mietwohnungsmarkt entfernt. In Berlin gehen im Durchschnitt 99

Anfragen pro Woche auf eine angebotene Bestandsmietwohnung ein, in Köln sind es

46", kommentiert Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24.

Nachfrage nach Bestandsmietwohnungen weiterhin auf hohem Niveau

Während die Nachfrage nach Mietwohnungen aus dem Bestand in den deutschen

Großstädten annähernd auf dem gleichen Niveau blieb wie im Vorquartal, stieg sie

in Köln und München trotz der Sommersaison leicht an. In Berlin reduzierte sich

die Zahl der durchschnittlichen Kontaktanfragen pro Inserat und Woche von 154 im

zweiten Quartal deutlich auf aktuell 99.Köln liegt mit 46 Kontaktanfragen pro

Woche auf eine inserierte Wohnung bundesweit auf Platz zwei.

In München hat sich die Nachfrage nach Neubau-Mietwohnungen i m Vergleich zum

Vorquartal von 7 auf 12 Kontaktanfragen pro Woche erhöht. Auch in Köln wurden

neugebaute Mietwohnungen noch mehr nachgefragt als im zweiten Quartal. In der

Domstadt kamen im dritten Quartal durchschnittlich 18 Kontaktanfragen auf ein

Neubau-Inserat, nach 15 im zweiten.

Für die nächsten zwölf Monate prognostiziert das WohnBarometer in der

gesamtdeutschen Betrachtung eine moderate Entwicklung der Angebotsmieten von 3,2

Prozent für Bestandswohnungen. Im Neubau erwartet ImmoScout24 bis zum dritten

Quartal 2022 einen Anstieg um 3,9 Prozent. Für die Preisprognose fließen

aktuelle Einwohnersalden sowie der verfügbare und geplante Wohngebäudebestand in

die Berechnung ein.

Auf Städteebene erwartet ImmoScout24 aufgrund der hohen Nachfrage die stärkste

Preisentwicklung für Mietwohnung im Bestand und Neubau in Berlin und Köln:

Berlin jeweils mit 6,0 Prozent für Neubau- und Bestandswohnungen, in Köln mit

4,1 Prozent für Mietwohnungen aus dem Bestand und 3,7 Prozent für

Neubaumietwohnungen. Die schwächste Preisentwicklung für Neubau- und

Bestandsmietwohnungen ist in den nächsten zwölf Monaten in Frankfurt am Main und

Hamburg zu erwarten. Die Prognosen der Preisentwicklung liegen dort jeweils

deutlich unter drei Prozent und somit unter dem deutschlandweiten Durchschnitt

und deutlich unter der aktuellen Inflationsrate.

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie die Daten der Städte in tabellarischer

Form erhalten möchten.

Das ImmoScout24 WohnBarometer - Methodik

Das ImmoScout24 WohnBarometer ist der Marktreport zur Entwicklung des

Immobilienmarkts. Herausgeber ist ImmoScout24, Deutschlands führende

Online-Plattform für Wohnimmobilien. Das ImmoScout24 WohnBarometer gibt die

Preisentwicklung in realen Angebotspreisen wieder, ergänzt um einen Indikator

zum Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie eine Preisprognose für die

nächsten 12 Monate. Die Datenbasis umfasst über 8.5 Millionen Inserate der

letzten fünf Jahre auf ImmoScout24. Dabei werden alle Eigentumswohnungen-,

Einfamilienhäuser- und Mietwohnungsinserate analysiert. Die Werte werden für

Referenzobjekte für den jeweils betrachtetem Immobilientyp durch einen

Algorithmus aus dem Bereich des maschinellen Lernens ermittelt. Für Wohnungen

zum Kauf wird eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche zugrunde

gelegt. Das betrachtete Einfamilienhaus hat 140 Quadratmeter Wohnfläche und

einen Grundstücksanteil von 600 Quadratmetern. Das Referenzobjekt für

Mietwohnungen ist eine Zwei-Zimmer-Bestandswohnung mit 70 Quadratmetern. Die

Kategorie Neubau enthält alle Angebote mit einem Baualter von maximal zwei

Jahren zum jeweiligen Bestimmungszeitpunkt. Die Nachfrage im Verhältnis zum

Angebot wird berechnet auf Basis der Kontaktanfragen pro Inserat des jeweiligen

Immobilientyps pro Woche. Es handelt sich um einen normierten Wert, um

unterschiedliche Standzeiten der Anzeigen auf dem Portal auszugleichen. Für die

Preisprognose bildet der angewandte Algorithmus ebenfalls die Grundlage. Dazu

fließen aktuelle Einwohnersalden sowie der verfügbare und geplante

Wohngebäudebestand mit in die Betrachtung ein.

Über ImmoScout24

ImmoScout24 (https://www.immobilienscout24.de/unternehmen.html) ist die führende

Online-Plattform für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. Seit über 20

Jahren revolutioniert ImmoScout24 den Immobilienmarkt und unterstützt jeden

Monat 13,8 Millionen Nutzer:innen auf dem Weg ins neue Zuhause oder in die

passende Gewerbefläche. Deshalb kennen 99 Prozent der Zielgruppe ImmoScout24.

Mit seinen digitalen Lösungen schafft der Online-Marktplatz Orientierung und

bringt Eigentümer:innen, Makler:innen und Suchende erfolgreich zusammen.

ImmoScout24 arbeitet an dem Ziel, Transaktionen rund um die Immobilie digital

abzuwickeln und dadurch komplexe Entscheidungen für seine Nutzer:innen einfacher

zu machen. Seit 2012 ist ImmoScout24 auch auf dem österreichischen Wohn- und

Gewerbemarkt aktiv und verzeichnet monatlich rund 3,5 Millionen Besuche.

Pressekontakt:

Lennart Dannenberg

Senior PR Manager & Pressesprecher

Telefon: +49 30 24301 0023

E-Mail: mailto:pr@immoscout24.de

http://www.immoscout24.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/31321/5058551

OTS: ImmoScout24

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