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04.12.2019 10:14
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OTS: KfW / KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Konjunktur ohne klare Richtung

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Konjunktur ohne klare Richtung

Frankfurt am Main (ots) -

- Weiterhin durchschnittliches Geschäftsklima im Mittelstand

- Mittelständische Lageurteile und Erwartungen nur unwesentlich

gestiegen

- Stimmung in den Großunternehmen trotz leichter Besserung noch

immer trübe

Die deutsche Wirtschaft konnte im Sommer zwar einer technischen Rezession

entgehen, eine klare Richtung ist allerdings noch nicht erkennbar. Das

Geschäftsklima im Mittelstand bewegt sich weiterhin eng an seinem langfristigen

Durchschnittsniveau entlang. Konkret steigt der zentrale Indikator des

KfW-ifo-Mittelstandsbarometers im November um nahezu vernachlässigbare 0,3

Zähler auf 0,1 Saldenpunkte. Die Urteile zur aktuellen Geschäftslage ziehen

dabei um 0,2 Zähler auf 10,0 Saldenpunkte an. Gleichzeitig hellen die

Erwartungen um 0,3 Zähler auf, mit nun -9,3 Saldenpunkten dominiert der

Pessimismus jedoch weiterhin.

In den Großunternehmen verbessert sich die Stimmung im November etwas deutlicher

als im Mittelstand. So korrigieren die großen Unternehmen ihre Erwartungen um

1,1 Zähler auf -14,1 Saldenpunkte nach oben, während ihre Geschäftslageurteile

um 0,9 Zähler auf -7,8 Saldenpunkte steigen. Alles in allem zieht deren

Geschäftsklima auf -10,9 Saldenpunkte an; das sind 1,1 Zähler mehr als im

Vormonat. Die Stimmung in den großen Unternehmen fällt damit nicht mehr ganz so

trübe aus, sie bleibt jedoch klar unterdurchschnittlich und auch weit hinter dem

mittelständischen Pendant zurück. Dahinter stehen - bei gleichermaßen

pessimistischen Erwartungen - im Wesentlichen deutliche Unterschiede bei den

Urteilen zur aktuellen Geschäftslage.

Während die exportorientierten großen Unternehmen ihre Geschäftslage angesichts

des schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds mehrheitlich negativ bewerten,

geben die binnenwirtschaftlich ausgerichteten Mittelständler vor dem Hintergrund

der soliden Inlandsnachfrage mehrheitlich positive Geschäftslageurteile zu

Protokoll. Diese gespaltene Wirtschaftsentwicklung ist noch längst nicht

überwunden. Die jüngste Verbesserung der industriellen Exporterwartungen

(Mittelständler: +2,3 Zähler auf -10,8 Saldenpunkte; Großunternehmen: +2,9

Zähler auf -9,2 Saldenpunkte) ist in diesem Zusammenhang allenfalls ein kleiner

Hoffnungsschimmer, der laut Dr. Fritzi Köhler-Geib, der neuen Chefvolkswirtin

der KfW, mit Vorsicht zu genießen ist: "Hier dürfte nicht nur die zuletzt

spürbar gesunkene Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit eine Rolle gespielt

haben, sondern auch die in Aussicht gestellte erste Teileinigung im

US-chinesischen Handelsstreit. Inwieweit die Entspannung dauerhaft trägt, bleibt

jedoch angesichts der Unberechenbarkeit der aktuellen US-Administration wie auch

der vielen nach wie vor ungelösten Fragen im künftigen Verhältnis der EU zum

Vereinigten Königreich abzuwarten." Alles in allem gehe sie davon aus, dass die

deutsche Wirtschaft 2019 um 0,5 % und 2020 um 0,9 % wachsen werde. Dabei sei die

Wachstumsbeschleunigung im kommenden Jahr allein dem Produktionsplus aus vier

zusätzlichen Arbeitstagen zu verdanken und bedeute deshalb noch keine echte

Erholung der Konjunktur, so Köhler-Geib.

Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer ist abrufbar unter:

www.kfw.de/mittelstandsbarometer

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Kommunikation (KOM), Christine Volk

Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,

E-Mail: Christine.volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/41193/4458236

OTS: KfW

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