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11.10.2019 09:54
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OTS: KfW / Mehrheit der deutschen Mittelständler sieht einem möglichen harten ...

Mehrheit der deutschen Mittelständler sieht einem möglichen harten

Brexit gelassen entgegen

Frankfurt am Main (ots) -

- 60% der Unternehmen erwarten keine Auswirkungen durch Austritt

des Vereinigten Königreichs aus der EU

- Ein Viertel der Firmen befürchtet negative Effekte

- 15% der exportorientierten Dienstleister erhoffen sich positive

Auswirkungen

In den Gesprächen zwischen dem Vereinigten Königreich und der

Europäischen Union über den Brexit überschlagen sich tagtäglich die

Ereignisse. Die Möglichkeit eines ungeregelten Austritts der Briten

aus der EU zum 31. Oktober 2019 steht nach wie vor im Raum. Die

meisten deutschen Mittelständler sehen dem Ganzen allerdings gelassen

entgegen, wie eine im September durchgeführte repräsentative

Befragung von KfW Research zeigt: Rund 60 % der kleinen und mittleren

Unternehmen mit maximal 500 Mio. EUR Jahresumsatz erwarten auch bei

einem harten Brexit keine Auswirkungen auf ihre Geschäfte. Ein

Viertel der Unternehmen allerdings befürchtet Nachteile.

Bei vielen von ihnen dürfte es die Sorge um die Konjunktur sein,

die die Erwartungen trübt: Von den rund 17 % der Mittelständler, die

einen ungeregelten Brexit als eines der größten Risiken für die

deutsche Konjunktur sehen, erwarten mehr als die Hälfte negative

Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Darüber hinaus dürften einige

Mittelständler auch direkt betroffen sein - beispielsweise, weil sie

in das Vereinigte Königreich exportieren. Entsprechend rechnen vier

von zehn Mittelständlern, deren Auslandsumsatz mehr als 10 % des

Gesamtumsatzes ausmacht, mit Nachteilen für ihr Unternehmen im Falle

eines harten Brexits. Besonders stark betroffen dürften exportstarke

Mittelständler aus dem Verarbeitenden Gewerbe sein, für die ein

wichtiger Absatzmarkt wegbrechen könnte. Mehr als 60 % von ihnen

erwarten bei einem ungeregelten Austritt negative Auswirkungen auf

ihr Geschäft.

Demgegenüber gehen einige Dienstleister davon aus, dass sie von

einem harten Brexit sogar profitieren könnten. Unter den

exportstarken Dienstleistern, zu denen unter anderem Rechts-,

Steuer-, und Wirtschaftsberatungen zählen, gibt es einen relativ

hohen Anteil von 15 %, der eher positive Effekte auf das eigene

Unternehmen erwartet. Der sinkende Wettbewerbsdruck durch

Konkurrenten aus dem Vereinigten Königreich dürfte hier eine Rolle

spielen, aber auch der erhöhte Beratungsbedarf von Unternehmen, die

ihre Geschäftsbeziehungen nach einem harten Brexit neu ordnen müssen.

Nur wenige Mittelständler haben sich umfassend auf einen harten

Brexit vorbereitet. Vier von fünf haben keinerlei Vorkehrungen

getroffen, da sie sich nicht unmittelbar betroffen sehen. Jeder

zwanzigste sieht sich betroffen, fühlt sich jedoch gut gerüstet.

Einem ungeregelten Brexit mit Sorge entgegensehen dürften dagegen die

rund 13 % der Mittelständler, die nach eigener Einschätzung davon

betroffen wären, aber noch nicht oder nur unzureichend darauf

vorbereitet sind.

"Kurz vor einem möglichen harten Brexit bleibt der deutschen

Mittelstand weitestgehend gelassen: Nur einem kleinen Teil der

Unternehmen treibt das Szenario Sorgenfalten auf die Stirn. Die

allermeisten befürchten jedoch keine Nachteile für ihre Geschäfte -

und einige könnten sogar profitieren", fasst KfW-Ökonomin Dr.

Jennifer Abel-Koch die Befragungsergebnisse zusammen.

Hinweis:

Die Ergebnisse der Befragung von KfW Research zu den

Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand sind abrufbar

unter: http://ots.de/oYrNIX

Zum Datenhintergrund:

Die repräsentativ hochgerechneten Ergebnisse basieren auf einer

ergänzenden Befragung zum KfW-Mittelstandspanel im Zeitraum vom 11. -

23. September 2019 unter rund 2.000 kleinen und mittleren Unternehmen

mit einem Jahresumsatz bis zu 500 Mio. EUR. Weitere Informationen zum

KfW-Mittelstandspanel:

www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/KfW-Mittelstandspanel.html

OTS: KfW

newsroom: http://www.presseportal.de/nr/41193

newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_41193.rss2

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Kommunikation (KOM), Christine Volk

Tel. +49 (0)69 7431 3867, Fax: +49 (0)69 7431 3266,

E-Mail: Christine.Volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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