Airbus-Aktie fällt nach Bericht über Lieferverzögerungen beim A350

Ein Reuters-Bericht über drohende Auslieferungsverzögerungen beim Langstreckenjet A350 sorgt für Gegenwind bei der Airbus-Aktie.
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Die Airbus-Aktie hat am Donnerstag mit Kursverlusten auf einen ein Bericht reagiert, wonach der Flugzeughersteller Fluggesellschaften über absehbare Auslieferungsverzögerungen beim Modell A350 informiert habe. Auf XETRA ging es zuletzt um 3,71 Prozent auf 167,00 Euro abwärts.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters tragen Personalengpässe in einer erst kürzlich übernommenen US-Fabrik für Flugzeugteile zu der Verzögerung bei.
Airbus habe Schwierigkeiten, entscheidende Rumpfabschnitte für die A350 aus dem Werk in Kinston im US-Bundesstaat North Carolina zu bekommen, heißt es in dem Bericht, der sich auf anonyme Quellen beruft. Airbus hatte das Werk im vergangenen Jahr von Spirit AeroSystems übernommen.
Airbus wollte auf Anfrage keine Angaben zu den mit den Kunden vereinbarten Lieferzeiten machen.
Erst im vergangenen Jahr hatte Airbus sich entschieden, die Markteinführung einer Frachtversion der A350 wegen umfassenderer Störungen in der Lieferkette auf die zweite Hälfte des Jahres 2027 zu verschieben.
Die Anleger reagierten negativ, weil es für Airbus schwierig werden dürfte, das Ziel zu erreichen, die Produktion der A350 bis 2028 auf 12 Flugzeuge zu verdoppeln, schrieben Analysten von Jefferies in einer Mitteilung an Kunden.
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Bildquellen: Airbus, Airbus Group
