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03.07.2018 19:41
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Neue Ambitionen: Beerbt Ex-Starbucks-Chef Howard Schultz Donald Trump im Weißen Haus?

Politik statt Kaffee?: Neue Ambitionen: Beerbt Ex-Starbucks-Chef Howard Schultz Donald Trump im Weißen Haus? | Nachricht | finanzen.net
Politik statt Kaffee?
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"Mr. Starbucks" verlässt die Kaffeekette, der er in 30 Jahren zu einem weltweiten Kaffee-Imperium verhalf, um andere Ziele zu verfolgen. Sagt er nun US-Präsident Donald Trump den Kampf an?

"Mr. Starbucks"

Starbucks-Gründer Howard Schultz, auch bekannt als "Mr. Starbucks", war seit 1982 für die weltweit bekannte Kaffeehauskette tätig. Die längste Zeit davon brachte er diese als CEO voran. Zwischenzeitlich, im Jahr 2000, hatte er sich jedoch kurzzeitig aus dem Management zurückgezogen und war in den Verwaltungsrat gewechselt. 2008 stieg er wieder als Geschäftsführer ein und half Starbucks auf die Beine, nachdem die Starbucks-Aktie zuvor aufgrund zu optimistischer Ausbaupläne an Wert verloren hatte. Nun kündigte der 64-Jährige kürzlich seinen Rücktritt an - er wird allerdings weiterhin Ehrenvorsitzender bei Starbucks bleiben.

Der Einfluss des Ex-Starbucks-Chefs auf die Geschäftswelt sollte nicht unterschätzt werden. Ihm ist es gelungen, dass Menschen mehr als vier Euro für einen Kaffee zahlen. Vor über 30 Jahren war Starbucks noch ein kleiner Kaffee-, Tee- und Gewürzladen in Seattle. Howard Schultz hat es geschafft, die Kaffeehauskette zur größten der Welt zu machen. Heute existieren rund 28.000 Filialen weltweit in 77 Ländern. Mit dieser erfolgreichen Entwicklung hat Schultz ein beneidenswertes Vermögen von rund 3,2 Milliarden US-Dollar geschaffen, nachdem er als Arbeiterkind in relativ einfachen Verhältnissen in Brooklyn/New York aufgewachsen war.

"Mr. Starbucks" hatte schon immer einen ausgeprägten Sinn für soziale Gerechtigkeit. Zuletzt geriet die Kaffeehauskette in die Kritik, als zwei dunkelhäutige Amerikaner aus einer Filiale geworfen wurden, da sie wohl nichts bestellten. In Folge dessen wurden 8.000 Filialen einen kompletten Nachmittag geschlossen - 175.000 Mitarbeiter in den USA wurden geschult, damit solche rassistischen Vorfälle zukünftig nicht mehr vorkommen. Sein Sinn für Gerechtigkeit könnte Schultz nun sogar nach seiner Zeit bei Starbucks in die Politik führen.

Vom Kaffeehaus ins Weiße Haus?

Dass Schultz nun bei Starbucks aussteigt, bedeutet nicht, dass er sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Zum einen wolle er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, zum anderen mehren sich jedoch die Spekulationen darüber, dass Schultz möglicherweise für ein politisches Amt kandidieren könnte - speziell geht es dabei um die US-Präsidentschaft. Schultz hatte schon früh feste politische Meinungen, er ist bekannt als überzeugter Demokrat. Bereits des Öfteren äußerte er sich öffentlich zu Themen wie Ehe für alle, Rassismus oder Waffengesetze. "Seit einiger Zeit bin ich besorgt über unser Land - die wachsende Kluft zuhause und unser Ansehen in der Welt. Etwas, das ich in meinem nächsten Kapitel tun will, ist zu sehen, ob es für mich eine Rolle gibt, um etwas zurückzugeben", so Schultz gegenüber der "New York Times".

Schultz ist zudem Vertrauter von Ex-Präsident Barack Obama und unterstützte Hillary Clinton bei ihrem Präsidentschafts-Wahlkampf. Der 64-Jährige äußerte schon häufig Kritik an Donald Trump und dessen Politik. Diese Tatsachen sowie ein kürzliches Memo an seine Mitarbeiter heizen die Gerüchte um eine mögliche Kandidatschaft weiter an. So schrieb er: "Ich denke über eine Reihe an Optionen nach, von der Philanthropie bis zu einem öffentlichen Amt. Aber ich bin noch weit davon entfernt zu wissen, was die Zukunft bereithält".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: JASON REDMOND/AFP/Getty Images

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