Stabilus-Aktie dennoch tiefer: Stabilus stärkt Bilanz mit Verkauf von Fabreeka und Tech Products

Der Auto- und Industriezulieferer Stabilus will die beiden Tochtergesellschaften Fabreeka und Tech Products an die VMC Group veräußern.
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Der Kaufpreis betrage 92 Millionen US-Dollar (78 Mio Euro), teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Transaktion soll im dritten Geschäftsquartal abgeschlossen werden, sofern die Behörden dem Verkauf zustimmen. Mit dem Nettoerlös will Stabilus vor allem Schulden abbauen und die Bilanz stärken. Die Ziele für das Gesamtjahr 2025/2026 bestätigte der Konzern trotz der geplanten Verkäufe.
"Die Veräußerung von Fabreeka und Tech Products folgt unserem klar formulierten Ziel, Stabilus zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Bewegungssteuerung zu entwickeln", sagte Unternehmenschef Michael Büchsner laut der Mitteilung. Beide Töchter würden innerhalb der Motion-Control-Plattform nur begrenzte Synergiepotenziale bieten.
Fabreeka und Tech Products gehört den Unternehmensangaben zufolge seit 2016 zu Stabilus. Das Produktportfolio umfasst Komponenten zur Schwingungsisolation sowie zur Stoß- und Geräuschdämpfung. Beide Gesellschaften zusammen wiesen im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 32 Millionen Dollar und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von rund 8,9 Millionen Dollar aus.
Die Stabilus-Aktie verliert im XETRA-Handel am Montag zeitweise 0,22 Prozent auf 18,32 Euro.
/mne/stk
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