finanzen.net
16.12.2018 13:54
Bewerten
(0)

Presse: Bundesregierung senkt Prüfschwelle für Firmenübernahmen

DRUCKEN

BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat sich nach einem Zeitungsbericht auf schärfere Regeln für den Erwerb von Anteilen deutscher Unternehmen durch ausländische Investoren geeinigt. Demnach soll in sicherheitsrelevanten Bereichen die Schwelle, ab der die Bundesregierung einen Anteilserwerb durch einen Investor außerhalb der Europäischen Union prüfen kann, von 25 Prozent auf zehn Prozent gesenkt werden. Der entsprechende Entwurf der Novelle der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) soll bei der Kabinettssitzung an diesem Mittwoch beschlossen werden, wie das "Handelsblatt" weiter berichtet. Im Wirtschaftsministerium hieß es am Sonntag auf Anfrage, richtig sei, dass die AWV-Novelle "demnächst ins Kabinett soll". Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Die gesenkte Schwelle von zehn Prozent bezieht sich nur auf sicherheitsrelevante Bereiche, also etwa den Bereich der Verteidigung oder die sogenannten kritischen Infrastrukturen. Dazu zählen etwa Energieversorger. Die jetzt laut dem Zeitungsbericht geplante Schwelle fiele schärfer aus als von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) favorisiert. Er hatte 15 Prozent angestrebt.

Hintergrund der Pläne sind vor allem Firmenübernahmen durch chinesische Investoren. So hatte die Bundesregierung den Einstieg eines chinesischen Konzerns in die deutsche Stromversorgung nur mit Mühe verhindert. Daher werden die Regeln für Übernahmeversuche in sensiblen Bereichen verschärft. Ziel ist, dass die Bundesregierung frühzeitiger mitreden kann, ob legitime Sicherheitsinteressen Deutschlands betroffen sein könnten./sl/DP/jha

Mehr Rendite mit nachhaltigen Investments

Nachhaltige Investments sind nicht nur gut fürs Gewissen, sie bieten langfristig auch mehr Rendite als klassische Geldanlagen. Worauf Sie bei der Auswahl solcher Anlageprodukte achten sollten, erläutern zwei Investment-Profis im Online-Seminar am Mittwoch. Um 18 Uhr geht's los!
Jetzt Platz sichern!
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX zurückhaltend -- Börsen in Asien uneinheitlich -- Briten-Parlament stimmt gegen Brexit-Deal -- Home24 verfehlt 2018 reduziertes Umsatzziel -- United Continental verdient mehr als erwartet

Finanzchef des Facebook-Rivalen Snap nimmt seinen Hut. UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Investitionen in Großbritannien. Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei. Reckitt Benckiser sucht neuen Chef - CEO Kapoor geht 2019 in Rente. Santander lässt Ex-UBS-Manager als designierten Konzernchef fallen. Facebook verschärft Anzeigenregeln in Ländern mit Wahlen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Abschlüsse der DAX-Chefs
Diese Studiengänge haben die DAX-Chefs absolviert
Die Performance der DAX 30-Werte in 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
Das sind die reichsten Länder Welt 2018
USA nicht mal in den Top 10
Die Performance der Rohstoffe in in 2018.
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Wie viele Zinserhöhungen der US-Notenbank erwarten Sie 2019?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Aurora Cannabis IncA12GS7
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
Apple Inc.865985
SteinhoffA14XB9
CommerzbankCBK100
Wirecard AG747206
Deutsche Post AG555200
EVOTEC AG566480
BASFBASF11
BayerBAY001
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400